Schwangerschaft und Vegetarische/Vegane Lebensweise

Schwangere Frau

Ist eine Schwangerschaft mit einer vegetarischen/veganen Ernährungsweise vereinbar?

Viele vegetarisch oder vegan lebende Frauen begehen während der Schwangerschaft einen Fehler. Sie meiden tierisches Eiweiß in der Schwangerschaft. Das kann fatale Folgen haben!

Warum ist eine vegetarische Lebensweise während der Schwangerschaft so gefährlich? Es gibt bestimmte Nährstoffe, die nur in Fleisch oder Fisch vorkommen. Taurin ist eine Aminosäure, die im Gemüse und Getreide nicht enthalten ist. Sie spielt beim Wachstum des zentralen Nervensystems eine bedeutende Rolle. Ohne Taurin kann sich das Nervensystem des Embryos/Fötus sich nicht optimal entfalten. Die Folgen können verheerend sein: Einige vegane Mutter müssen erleben, wie ihr Kind mit einer schweren Entwicklungsstörung auf die Welt kommt. Einige Kinder sind geistig behindert.

Taurin kommt praktisch nur in tierischem Eiweiß vor. Der Körper kann nur kleine Mengen dieser Aminosäure selbst herstellen. Die eigene Synthese reicht während der Schwangerschaft wegen Stoffwechselschwäche oft nicht aus.

Ich konnte immer wieder erleben, wie vegetarische Mütter Komplikationen bei der Geburt erlitten. Ihre Kinder zeigten manchmal schwerste Missbildungen wie z.B. ein neuronales Rohr, das offen blieb.

Das muss wirklich nicht sein. Ich empfehle deshalb jeder vegetarischen Mutter, mindestens jeden zweiten Tag ca. 100 gr kalt-geräucherten Wild- oder Biolachs (z.B. von Aldi) zu besorgen und zu essen.

Meine Frau hat es vor 20 Jahren auch vegetarisch versucht. Ergebnis: Fünf Fehlgeburten, ein Kind hatte schwerste Missbildungen und war deshalb nicht lebensfähig. Dann bin ich aufgewacht. Eine Schwangerschaft ist bei meiner Frau erst dann gut abgelaufen, als sie ein bis zwei mal wöchentlich Muscheln aß, zusammen mit der Einnahme der Mikromineralien. Heute freuen wir uns über zwei gesunde Kinder. Seitdem isst meine Frau mindestens einmal in der Woche etwas Fisch.

Dieses Thema ist zu wichtig, um auf Ideologien oder Dogmen zu bestehen. Man muss pragmatisch bleiben. Ernährung muss funktionieren, d.h. sie muss uns gesund und glücklich machen. Viele Frauen laufen einer Katastrophe in die Arme, weil sie uneinsichtig bleiben.

Auch die Aborigines sind oft 100 Kilometer oder mehr marschiert, um ihre schwangeren Frauen mit Fisch oder Muscheln zu versorgen. Sie wussten über die Bedeutung von tierischem Eiweiß während der Schwangerschaft Bescheid.

Ich sage das, obwohl ich selbst ein 100 prozentig überzeugter veganer Rohköstler bin. Ich esse täglich meine grünen Wildkräuter-Cocktails, Enzym-Cracker und Mikromineralien und fühle mich damit hervorragend. Aber vegan ist mit einer Schwangerschaft nicht vereinbar! Das muss ganz klar und deutlich gesagt werden!

Auch ich esse gelegentlich eine Sardine, die ich im Dörrgerät trockene, oder ein Eigelb (roh). Es gibt in der Natur keine veganen Tiere, auch eine Kuh oder ein Pferd frisst Würmer und Insekten beim Grasen. Wir brauchen kleine Mengen tierisches Eiweiß für überragende Gesundheit! Nicht viel, aber eben kleine Mengen.

Manchmal bereite ich mir auch eine Götterspeise aus Bio-Gelatine zu, was ich Ihnen auch sehr empfehlen kann. Gelatine ist wichtig für den Aufbau des Bewegungsapparats. Außerdem wird die Nährstoffaufnahme durch die Gelatine im Darm verbessert.

Deshalb: Während der Schwangerschaft möglichst keine Experimente riskieren, der Körper braucht alle 100+ essenziellen Nährstoffe, um ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen. Dazu gehören auch die 70+ organischen Mikromineralien.