Affen

Top Fit mit 86 Jahre! Die Geheimnisse des Nicht-Alterns

Gesund und fit mit 86!

Die „Experten" führen die gegenwärtige Alzheimer-Demenz-Epidemie auf eine alternde Bevölkerung zurück. Die Frage wird nicht gestellt, ob unser Lebensstill und unsere Ernährungsweise etwas mit dieser Entwicklung zu tun haben. Die „Experten sprechen lieber über neue Medikamente und Impfungen, die in Stellung gegen Demenz gebracht werden sollen. Warum über Ernährung diskutieren, wenn man neue Märkte erschließen kann?

Laut neuester Statistik beseht bei Senioren über 85 eine fast 50-prozentige Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer-Demenz zu erkranken - eine erschreckend hohe Zahl. Deswegen hat die Regierung die Pflegeversicherung eingeführt.

Ist Demenz das Schicksal des alternden Menschen? Sind unsere Gene entsprechend programmiert? Ich denke nicht.

Es gibt Menschenaffen in der Wildnis, die 100 Jahre oder älter werden. Alzheimer/Demenz kennen diese Tiere nicht. Im Urwald wird man keinen senilen Affen begegnen. Diese Tiere leiden nicht unter degenerativen Krankheiten wie wir Menschen, obwohl sie aus der gleichen Primatenfamilie stammen und zu 99,4 Prozent genetisch identisch sind. Warum bleiben die Affen fit? Liegt das an ihrer Ernährungsweise?

Affen verspeisen bis zu 70 Prozent Wildpflanzen und Baumblätter, 25 Prozent Früchte; der Rest besteht aus Insekten und Kleintieren. Dadurch nehmen sie eine Fülle an Phyto-Nährstoffen, Biophotonen, Enzymen, organischen Spurenelementen und Vitaminen auf - Nährstoffe, die in unserer industriell hergestellten Nahrung weitgehend fehlen.

Wir müssen uns nicht wie Affen ernähren, aber der Verzehr von frisch gepflückten Wildkräutern könnte unserem Körper helfen, degenerativen Krankheiten wie Alzheimer/Demenz und Krebs zu trotzen. Allein die Fülle an Antioxidantien und Biophotonen in den Wildkräutern kann ein starkes Bollwerk gegen die freien Radikalen aufbauen und sie unschädlich machen.

Bei einer guten Versorgung mit überragenden Nährstoffen würde unser Gehirn nicht in dem Tempo altern, wie das gegenwärtig der Fall ist. Das konnte ich bei vielen Senioren inklusive meinem Vater während der letzten Jahre beobachten. Wer möchte mit 85 „gaga" sein und sogar seinen eigenen Namen vergessen?

Mein Vater, 86, erzählte mir, wie die Menschen früher oft bis zum letzten Tag ihres Lebens in der Landwirtschaft arbeiteten, obwohl sie schon 80 Jahre oder älter waren. Menschen mit Demenz sind ihm damals nicht aufgefallen. Die Demenz-Epidemie ist eine neuzeitliche Erscheinung!

Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Nahrung natürlicher und weniger industriell bestimmt. Kunstdünger wie Nitrat wurden noch nicht eingesetzt. Die Nahrung enthielt mehr Biophotonen und organische Spurenelemente, wichtige Antioxidantien und Katalysatoren für die Mitochondrien.Keim

Biophotonen sind nichts anderes als die Lichtenergie, die die Sonne abstrahlt und die von den Pflanzen aufgenommen und gespeichert wird. Von dieser Lichtenergie können wir alle profitieren, vorausgesetzt, wir verzehren die Blätter und Früchte möglichst zeitnah nach der Ernte.

Biophotonen sind deswegen so wichtig, weil sie von den Mitochondrien, den kleinen Energiefabriken der Zellen, gebraucht werden, um die Bildung von ATP (Adenosintriphosphat) zu katalysieren. ATP stellt einen wichtigen Energieträger für die Zellen dar. Biophotonen beleben den Stoffwechsel der Mitochondrien, damit sie mehr ATP bilden können.

Leiden wir unter Müdigkeit und Antriebslosigkeit, besteht fast immer ein Mangel an ATP in den Zellen. Bewegungsmangel, unzureichende Sauerstoffaufnahme sowie fehlende Biophotonen und organische Spurenelemente lassen die Mitochondrien erlahmen. Deswegen sind die meisten Menschen auf Stimulanzien wie Kaffee, Zigaretten, Medikamente und Alkohol angewiesen. Überall in der Stadt gibt es Kaffeehäuser und mittlerweile besitzt fast jeder eine eigene Kaffeemaschine.

Dass es auch anders gehen kann, beweisen die Erfahrungen mit der Wildkräuter-Vitalkost. Immer wieder erzählen mir Patienten, wie sie durch den Verzehr von Wildkräuter-Cocktails und -Gerichten nicht mehr auf Kaffee und andere Stimuli angewiesen sind. Viele vergessen sogar das Kaffeetrinken. Man ist so energiegeladen, dass man auf Stimulanzien ohne weiteres verzichten kann.

Neben Biophotonen sind die Mitochondrien auch auf Sauerstoff (mittels Bewegung), organische Spurenelemente und Vitamine angewiesen, um ATP zu bilden. Vor allem die Spurenelemente sind wichtig. Mehrere Studien konnten belegen, dass viele wichtige Spurenelemente in unserer mit Intensivlandwirtschaft angebauten Nahrung kaum mehr vorkommen. Selbst Bio-Gemüse ist nicht die beste Quelle für organische Mineralien. Kommt Bewegungsmangel hinzu, leiden wir noch zusätzlich unter Sauerstoffmangel.

Wenn die Energieproduktion in den Mitochondrien nicht rundläuft, müssen sich die Zellen nach einer alternativen Energiegewinnung umschauen. Diese Alternative heißt Glykolyse. Darunter versteht man die Vergärung von Zucker, um die Zellen mit Energie zu versorgen, die sie von den Mitochondrien nicht mehr erhalten. Bei der Glykolyse oder Zuckervergärung entsteht viel Milchsäure, welche die  Zellen übersäuern kann. An dieser Säurelast drohen die Zellen zu ersticken.

Hält dieser Prozess ungebremst an, können degenerative Krankheiten wie Krebs, Parkinson, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Alzheimer/Demenz entstehen. Früher oder später wird es fast jeden treffen, der von industriell produzierter Nahrung lebt.

Viele Wissenschaftler sind inzwischen der Meinung, dass bei fast allen degenerativen Krankheiten eine Dysfunktion der Mitochondrien vorliegt. Ein Mangel an organischen Spurenelementen, Vitaminen, Sauerstoff und Biophotonen führt zwangsläufig zu einer Verlangsamung des Stoffwechsels der Mitochondrien mit verheerenden Folgen für unsere Gesundheit.

Die ersten Warnzeichen erleben viele Menschen bereits ab 40: Wortfindungsschwierigkeiten, Konzentrationsschwäche, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Schwierigkeiten beim Erlernen neuer Sachverhalte.

Vor allem Schlafstörungen können auftreten, wenn wichtige Vitalstoffe fehlen. Immer wieder habe ich erlebt, wie Patienten, kurz nachdem sie mit der Wildkräuter-Vitalkost begonnen hatten, über tieferen und erholsameren Schlaf berichteten. Korrekt durchgeführt, kann diese Ernährungsweise besser als jede Schlaftablette wirken.

Es wird zwar von der Medizin nicht erwähnt, aber optimal funktionierende Mitochondrien dürften eine wichtige Voraussetzung für einen gesunden, erholsamen Schlaf sein. Statt Medikamenten braucht der Körper Biophotonen und organische Spurenelemente!

Auch die Kreativität kann mithilfe der Wildkräuter-Vitalkost erblühen. Werden die Mitochondrien durch den Verzehr von Vitalstoffen wie Biophotonen und organischen Spurenelementen belebt, ist es möglich, mehr vom eigenen Gehirnpotenzial zu nutzen. Viele Menschen berichten von besserer Wahrnehmung und Aufnahmefähigkeit sowie mehr Einfallsreichtum und Stressresistenz. Beginnen die Mitochondrien mit neuer Energie zu sprudeln, wird auch das Erlernen neuer Sachverhalte leichter.

Ein Patient erzählte mir neulich, wie er von seiner Firma als besonders wertvoller Mitarbeiter (bei einer Firma mit 18.000 Mitarbeitern!) ausgezeichnet wurde. Durch die Wildkräuter-Vitalkost erfuhr er eine regelrechte Explosion an Kreativität. Immer wieder fielen ihm neue Ideen ein, wie man Prozesse innerhalb seiner Firma optimieren kann.

Das Gegenteil von Kreativität und Einfallsreichtum ist Trägheit und Benommenheit, wenn das Gehirn auf Schlafmodus umschaltet. Leben ist schließlich Elektrizität. Fließt kein Strom, können auch keine Geistesblitze entstehen. Deswegen müssen wir unsere Stromaggregate, die Mitochondrien, optimieren, damit sie mehr Strom an die Zellen liefern können.

Um die Entstehung von Demenz und anderen neurologischen Erkrankungen zu verhindern, ist unser Körper auf überragende Nährstoffe angewiesen: Biophotonen, organische Spurenelemente, Phyto-Nährstoffe, Enzyme und Chlorophyll. Die beste Quelle dieser Nährstoffe finden wir in den heimischen Wildkräutern, die man zu leckeren Cocktails und Gerichten zubereiten kann.

Das hat mich bewegt, das Buch Dr. Switzers Heilkräftige Wildkräuter-Vitalkost-Rezepte" zu schreiben, inzwischen in der 5. Auflage, das 189 Rezepte umfasst, die meisten auf Gourmet-Niveau. Der Leitsatz lautet „Nahrung als Medizin". Schon Hippokrates hat vor 2300 Jahren empfohlen, die Nahrung wie Medizin einzusetzen.

Mehr als zehn Jahre habe ich an diesem Buch gearbeitet. Auf die Verträglichkeit der Rezepte habe ich sehr geachtet, damit auch ein „Vata"-Typ mit schwachem Verdauungsfeuer sie gut vertragen kann. Mit diesen Rezepten habe ich gute Erfahrungen bei der Behandlung von Krebs, Herz-Kreislauf-, neurologischen und sogar Demenz-Erkrankungen gesammelt. Die Wildkräuter werden zu leckeren Gerichten verwandelt, die sich fast wie Medizin einsetzen lassen.

Ein zweites, kleineres illustriertes Rezeptbuch zeigt in zahlreichen Abbildungen und schrittweisen Anleitungen, wie 50 der wichtigsten Rezepte zubereitet werden. Dieses Rezeptbuch wird jeden Skeptiker überzeugen, dass die Wildkräuter-Vitalkost wenig mit Askese und viel mehr mit Gourmet-Kost zu tun hat. Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, wird diese Premium-Gourmet-Ernährungsweise nicht mehr missen wollen.

BewegungNatürlich spielt Bewegung eine wichtige Rolle, damit mehr Sauerstoff in unsere Zellen gelangen kann. Aber ohne Vitalstoffe und Biophotonen können die Mitochondrien keine Energie (ATP) produzieren. Hier können die organischen Spurenelemente, wie sie in der Mikromineralien-Ur-Essenz vorkommen, helfen,  den Stoffwechsel zu beleben und das Suchtverhalten nach Pizza, Pasta, Pommes, Backwaren, Süßigkeiten und Fastfood zu neutralisieren.

Ohne die Kraft der Enzyme, die auf die Mitwirkung einzelner Spurenelemente angewiesen sind, wird der Stoffwechsel langsamer. Das kann uns phlegmatisch und träge machen. Vor allem Gemüse, Getreide und Obst, selbst aus Bio-Anbau, verfügen über weniger Mineralstoffe als vor 50 Jahren. Die Intensivlandwirtschaft hat die Humusschicht der Erde stark ausgelaugt und somit mineralienärmer gemacht.

Wie sieht es in der Praxis aus? Kann das Gehirn regeneriert und erneuert werden, wenn man bereits unter Gedächtnisverlust, Depression, Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen leidet? Auch wenn die Arterien verkalkt sind und Durchblutungsstörungen auftreten?

Ja, durchaus. Sowohl das Gehirn als auch die Leber sind sehr regenerationsfreudig, vor allem nach einer inneren Reinigung durch eine Ayurveda-Panchakarma-Wildkräuter-Kur, gekoppelt mit der Zufuhr von überragenden Nährstoffen aus der Wildkräuter-Vitalkost und einer Stärkung des Verdauungsfeuers.Durch diese Strategie konnte ich meinen eigenen Vater vor der Demenz retten.

Meiden Sie die folgenden Gehirn-Killer!

Tierisches Eiweiß enthält eine hohe Konzentration an Methionin, einer Aminosäure, die für unser Gehirn besonders schädlich ist. Methionin kann zur Oxidation von Cholesterin und zur Bildung von Homocystein führen. Diese beiden Stoffe können die Gefäße verstopfen und verhärten (Nutrition Journal, Oktober 2011). Leidet man bereits unter Gedächtnisschwäche, kann man davon ausgehen, dass die Mikrozirkulation bereits von einer Minderdurchblutung betroffen ist.

Isst man viel Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte, steigt die Methionin-Konzentration im Blut an. Zu viel Methionin kann die Aktivität der Mitochondrien herabsetzen. Das bedeutet eine geringere Bildung von ATP und weniger Energie für die Zellen.

Schlaffe Mitochondrien können zu mehr degenerativen Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz führen. Mehreren Studien zufolge sinkt die Lebenserwartung durch eine eiweißreiche Ernährungsweise mit viel Methionin.

Fast jeder, der Erfahrungen mit der Wildkräuter-Vitalkost gemacht hat, berichtet von deutlich weniger Verlangen nach tierischem Eiweiß. Der Bedarf nimmt ab, das funktioniert fast wie ein Naturgesetz. Diese Erfahrung konnte auch mein Vater machen.

Der „Sonntagsbraten" sollte höchstens einmal wöchentlich und nicht täglich verzehrt werden. Wenn der Körper seinen Nährstoffbedarf durch die Wildkräuter-Vitalkost abdecken kann, benötigt man weniger Fleischeiweiß. Weniger tierisches Eiweiß, das schließt auch Milchprodukte ein, reduziert das Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz, wie die China Study, eine der größten Ernährungsstudien, durchgeführt von Prof. T. Colin Campbell, deutlich belegen konnte (T. Colin Campbell, The China Study: Startling Implications for Diet, Weight Loss and Long-Term Health, 2005).

Tierisches Eiweiß muss man nicht generell ausschließen; ich bin auch kein militanter Veganer. Hier geht es vielmehr um die richtige Dosierung. Aber täglich verzehrt kann tierisches Eiweiß eine Gefahr für unsere Gesundheit werden.Gelatine

Mein Tipp ist der gelegentliche Verzehr einer Gelatine-Götterspeise. Sie enthält kaum Methionin und kann vor allem das Bindegewebe stärken. Gelatine enthält die Bausteine für die Bildung von kollagenen Fasern, die unser Bindegewebe zusammenhalten. Veganer, die zu 100 Prozent auf tierisches Eiweiß verzichten, leiden oft unter schwachem Bindegewebe, was oft an Haut, Haaren, Nägeln, Gelenken und Gefäßen sichtbar wird. Wer möchte grau und faltig werden, wenn es auch anders geht? Die Lösung heißt nicht Schönheitsoperation, sondern Bio-Gelatine und Wildkräuter!

Laut Edgar Cayce, dem großen amerikanischen Gesundheitspropheten, kann Gelatine die Assimilation von Nährstoffen aus grünem Blattgemüse enorm verbessern. Seine Empfehlung lautet deshalb, Gemüse-Rohkost mit Gelatine zu kombinieren. Dadurch können laut Cayce eine höhere Ausbeute an Nährstoffen und eine verstärkte Hormonbildung erzielt werden. Das ist auch mein Rezept, um Degeneration und den Alterungsprozess zu stoppen! (Encyclopedia of Food Science and Technology, 2. Auflage, 4 Bde.  John Wiley & Sons, New York 2000, S. 1183-1188.)

Das Geheimnis ist die Kombination der Wildkräuter-Vitalkost mit dem gelegentlichen Verzehr einer Gelatine-Götterspeise (für Rezepte siehe mein Rezeptbuch). Dies bestätigen meine Patienten und Seminarteilnehmer immer wieder.

Wer sich glatte Haut und einen starken Bewegungsapparat bis ins hohe Alter erhalten möchte, sollte diesen Ratschlag beherzigen. Mein Vater erfreut sich mit 86 einer glatten, rosigen Gesichtshaut ohne Falten und eines schmerzfreien, voll beweglichen Bewegungsapparats. Wenig Fleischeiweiß, keine Milchprodukte, Verzicht auf Gluten aus Weizen, Roggen, Gerste, Hafer sowie die Wildkräuter-Vitalkost mit Bio-Gelatine-Götterspeisen, so lautet sein Geheimnis. Das ist der „Preis", den es erfordert, um fit und vital bis ins hohe Alter zu bleiben.

Mein Vater freut sich über normale Cholesterin- und Homocystein-Werte und leidet unter keinen Entzündungen oder Schmerzzuständen. Sein Blutdruck ist normal. Auch seine Zähne befinden sich in einem sehr guten Zustand, er braucht keinen Zahnersatz. Keine Gelenkschmezen mehr (früher Polyarthritis), keine Angina-Pectoris mehr (Zustand nach Herzinfarkt), kein Atemnot mehr (früher allergische Asthma bronchiale), bessere kognitive Leistung und Gedächtnis (Zustand nach Schlaganfall und zerebrale Durchblutungsstörung). Inzwischen ist er 89 geworden, vor einem Jahr absolvierte er eine Reise von Portland Oregon nach Utah (um die Nationale Parks zu besuchen), Grand Canyon und Las Vegas (allerdings nicht zum Spielen!) und wieder zurück. Seine nächste Reise geht nach San Francisco und zurück.

Neben der Wildkräuter-Vitalkost nimmt er zwei- bis dreimal wöchentlich eine Bio-Gelatine-Götterspeise ein, täglich zwei Esslöffel der organischen Phyto Mikromineralien Ur-Essenz, 1 Kapsel Mikro-Digest zu den Mahlzeiten (optimiert die Magensäure und stärkt somit das Verdauungsfeuer), zweimal wöchentlich eine Mikro-Cobalamin-B12 Lutschtablette sowie täglich drei Kapseln MikroSynergy (Multi-Vitalstoff-Präparat), 4000 Einheiten Vitamin D3 (vor allem im Winter) und jeweils eine Kapsel Reishi und Cordyceps, zwei asiatische Vitalpilze, die die Langlebigkeit fördern. Jährlich unterzieht er sich einer Panchakarma-Wildkräuter-Entschlackungskur in unserer Ayurveda-Klinik am Starnberger See.

Nicht die materiellen Werte zählen im Alter, sondern vor allem die Gesundheit. Diese ist Gold wert. Gefäße, die frei von Schlacken sind, ein gut funktionierender Stoffwechsel und ein starkes Immunsystem sind unbezahlbar. Mit einer industriell bestimmten Ernährungsweise wird man diesen Zustand kaum erreichen! Die Vollwerternährung und eine eiweißbetonte Diät wie von Dr. Atkins empfohlen erhöhen das Risiko, degenerative Krankheiten zu entwickeln. Auch Dr. Atkins ist an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung gestorben.

Früher ging es meinem Vater gesundheitlich sehr schlecht. Vor zehn Jahren litt er unter Asthma bronchiale, Herz-Arrhythmie mit Vorhofflimmern, Polyarthritis, Ischialgie, zerebraler Durchblutungsstörung und beginnender Demenz. Auf einem Auge sah er wegen einer Minderdurchblutung der Netzhaut nur noch einen Schatten. Höchste Zeit also, etwas für Körper und Geist zu tun!

Damals wollte er unbedingt sein Haus verkaufen und in ein Pflegeheim ziehen, um niemandem zur Last zu fallen. Aufwand: 5000 Dollar monatlich plus die Kosten für diverse Medikamente, die bei alten Menschen eingesetzt werden, um die Patienten ruhigzustellen. Schließlich legen die Pflegeheime großen Wert auf pflegeleichte Patienten.

So viel Geld zahlen, um ihn aus dem Verkehr zu ziehen? Für mich kam das nicht infrage. Damals war ich dabei, die Wildkräuter-Vitalkost zu entdecken und in die Praxis umzusetzen. Wo würde ich ein besseres „Versuchskaninchen" finden als meinen Vater?

Der erste Schritt auf dem Weg zur Genesung war die Durchführung einer Ayurveda-Panchakarma-Wildkräuter-Entschlackungskur in unserer Ayurveda-Klinik hier in Feldafing am Starnberger See. Die Kur besteht aus inneren und äußeren Ölbehandlungen, einer Darmreinigung mit Kräuteröl-Einläufen, synchronen Öl-Massagen, Wärmebehandlungen und der Behebung von Blockaden entlang der Wirbelsäule. Durch diese Maßnahmen ließen sich vor allem die inneren Organe und der Darm entschlacken.

Nach der Ayurveda-Kur haben wir die Ernährung meines Vaters auf die Wildkräuter-Vitalkost umgestellt. Er musste erst lernen, wie man aus den frisch gepflückten Wildkräutern eine Reihe von Cocktails, Salaten, Suppen, Porridges und sogar Pfannkuchen zubereiten kann. Das sind durchaus leckere Gerichte, die einen wichtigen Teil der Therapie bilden. Außerdem musste er auf sämtliche glutenhaltigen Kohlenhydrate, gebratenes Fleisch und Milcheiweiß verzichten.

Im Lauf der Zeit ging es ihm zunehmend besser, sein Denken wurde klarer und seine Sätze flüssiger. Seine schmerzhaften Ischialgie- und Polyarthritis-Beschwerden nahmen ab. Heute, mit 86, freut er sich über völlige Beschwerde- und Bewegungsfreiheit. Er ist in der Lage, ein glückliches und bewegliches Leben zu führen. Er verspürt ein großes Bedürfnis, sich viel zu bewegen, entweder im Fitness-Club, beim Wandern oder im Garten.

Der Verzehr der Wildkräuter-Vitalkost bescherte ihm mehr Energie und Schaffensdrang. Über einen Zeitraum von einem Jahr verschwanden nahezu alle seine Symptome. Seitdem durchläuft er jährlich eine Ayurveda-Entgiftungskur. Täglich kommen ein Wildkräuter-Cocktail und ein Salat auf seinen Tisch. Die überragende Nährstoffzufuhr weiß er heute zu schätzen.

Durch die Erfahrungen meines Vaters und vieler anderer Senioren bin ich überzeugt, dass wir es selbst in der Hand haben, ob wir bis ins hohe Alter fit bleiben oder nicht. Unsere Lebensreise muss nicht zwangsweise in einem Pflegeheim enden, wenn wir auf eine regelmäßige innere Entgiftung und bestimmte Ernährungsprinzipien achten.

Mit der Wildkräuter-Vitalkost konnte ich hier die besten Ergebnisse erzielen. Sie ist der Ayurveda-Ernährungsweise, der Makrobiotik, Eiweiß-Diäten und der Vollwertküche deutlich überlegen.

Mein Vater genießt heute einen schmerzfreien Körper, einen klaren Verstand und sehr viel Lebensfreude. Er lebt allein in Portland, Oregon/USA, in einem kleinen Holzhaus mit großem Garten, in dem um die 15 verschiedenen Obstbäume inklusive Persimone, Feige und asiatische Naschi-Birne sowie mehrere Beerensträucher und Hochbeete mit Gemüse wachsen. Mindestens 20 verschiedene Wildkräuter finden in seinem Garten Platz wie Brennnessel, Giersch, Löwenzahn, Schafgarbe, Spitzwegerich, Hirtentäschel, Vogelmiere und viele mehr.

Heute redet er nicht mehr von Pflegeheimen, sondern eher von seiner nächsten Reise. Er arbeitet ehrenamtlich für seine Kirche, ist aktives Mitglied einer Umwelt-Organisation und besucht wöchentlich einen Rohkost-„Potluck". Zwischendurch findet er Zeit, Wildkräuter-Wanderungen anzubieten, die auf reges Interesse stoßen.Wildkräuter Cocktail

Sein Tag fängt mit einem Wildkräuter-Früchte-Cocktail an: frische Brennnesseln gemixt mit Früchten, Wasser und ein paar Nüssen. Die Sättigung ist oft so ausgeprägt, dass er erst am späten Nachmittag gegen 16 Uhr seine Hauptmahlzeit einnimmt, meistens bestehend aus einem Wildkräuter-Salat, einem mexikanischen Chili-Bohnengericht, Brennnessel-Buchweizen-Pfannkuchen (siehe hier mein leckeres Rezept im Rezeptbuch!) und gelegentlich einem Stück kalt geräuchertem Bio-Lachs. Um die 80 Prozent seiner Nahrung bestehen aus enzymhaltigen Rohkost/Vitalkost-Gerichten.

An den Wochenenden ist er oft mit seinem Wanderclub in den Bergen von West-Oregon entlang des Columbia-Flusses unterwegs. Dreimal pro Woche besucht er einen Fitness-Club. Bewegung muss sein und ist auch ein Bedürfnis, wenn die Nahrung eine so große Fülle an Nährstoffen enthält.

Für mich ist es eine Freude zu sehen, wie man im hohen Alter ein schönes, erfülltes, symptomfreies Leben führen kann ohne Zeichen von Gebrechen und Degeneration. Ein würdiges, naturnahes Leben, frei von Medikamenten und ärztlichen Eingriffen. Dass man mit 86 immer noch viele Wünsche haben kann, eine schöne Perspektive für das Alter.

Die einzigen Eingriffe, die bei meinem Vater bis jetzt durchgeführt wurden, waren zwei Entfernungen des Grauen Stars und eine Leistenbruch-Operation.

Fazit: Jährlich eine Ayurveda-Panchakarma-Wildkräuter-Kur gekoppelt mit der Wildkräuter-Vitalkost-Ernährungsweise kann ungeahnte Energie und Lebensfreude entfachen. Das ist ein kleiner Preis, um im Gleichgewicht zu bleiben. Es ist nicht das menschliche Schicksal, in einem degenerierten Gesundheitszustand zu enden. Schließlich hat es in allen Hochkulturen schon immer langlebige und robuste Senioren gegeben, die aufgrund ihrer Weisheit und gesunden Ausstrahlung von der Gesellschaft geachtet und verehrt wurden.

Weil nicht jeder in der Lage ist, eine Ayurveda-Panchakarma-Kur durchzuführen, kann man auch gelegentlich einen Ayurveda-Reinigungstag durchführen, siehe hier auf meiner Website die Beiträge „Ayurvedisches Heilfasten", „Ayurvedisches Heilfasten für zu Hause"  und „Ayurvedischer Fastentag" mit der entsprechenden Anleitung.

 

Newsletter

Links

Bezugsquelle

facebook

 Bald onlinetwitter