Wichtige Wildkräuter für die Gesundheit

Wildkräuterwanderung mit Büfett: Theorie und Praxis

Die gigantische Fülle an Nährstoffen macht unsere heimischen Wildkräuter für uns besonders interessant. Frisch gepflückt enthalten sie eine hohe Konzentration an Bio-Photonen. Durch die tägliche Einnahme eines grünen Wildkräuter-Cocktails kann man die oxidative Wirkung von aggressiven freien Radikalen außer Kraft setzen, ein wirksamer Schutz vor degenerativen Krankheiten.

Die wichtigsten Wildkräuter wachsen fast immer vor der Haustür. Sie sind leicht zu identifizieren und können als grüne Cocktails schnell zubereitet werden, das gesündeste „Fastfood" überhaupt, das man verzehren kann!

Die fünf wichtigsten Wildkräuter

  • Löwenzahn
    Überall zu finden und leicht zu erkennen. Enthält eine Fülle an Bitterstoffen, die für den Stoffwechsel und das Verdauungsfeuer unentbehrlich sind.
  • Giersch
    Wegen ihrer Wirkung auf die Gelenke wird die Pflanze auch Gichtkraut genannt. Um Gelenkschmerzen loszuwerden, empfahl Pfarrer Kneipp den Verzehr von Giersch anstelle von Brot. Damals sprach man von der „Brotgicht" – Gelenkschmerzen, die durch den hohen Glutengehalt des Brots ausgelöst wurden.
  • Brennnessel
    Die Königin der Wildkräuter mit einer gigantischen Fülle an Nährstoffen. Die Samen enthalten sehr wertvolle Öle und können im August/September für den Winter gesammelt und getrocknet werden.
  • Spitzwegerich
    Sehr eiweißhaltig, enthält Wirkstoffe, die für die Schleimhäute besonders wirksam sind. Wirkt lindernd bei Lungenleiden und Husten.
  • Gänseblümchen
    Blüht sogar im Winter, Blüten und Blätter sind ein echter Genuss in jedem Salat

Weitere interessante Wildkräuter

  • Schachtelhalm/Zinnkraut
    Als Limonade (siehe Rezept) eine Wohltat für das Bindegewebe und ein Durstlöscher an den heißen Tagen des Sommers.
  • Wiesenbärnklau
    Dieses Kraut kurbelt unsere eigene Hormonproduktion an. Warum Hormone substituieren, wenn sie der Körper selbst herstellen kann? Die Hasen müssen es wissen, sie lieben dieses Kraut über alles. Bei den Hasen geht immer etwas!
  • Weißer Gänsefuß oder Melde
    Diese Wildpflanze half den Russen, Kriege und Hungersnöte zu überleben. Die Samen kann man zu Mehl mahlen und die Blätter als Salat oder für eine Suppe verwenden. Die Melde enthält wenige Bitterstoffe und hat daher einen besonders milden, nussartigen Geschmack.
  • Vogelmiere
    Besonders für Salate geeignet, nur wenige Bitterstoffe, die Blätter zergehen auf der Zunge wie Butter.
  • Knoblauchrauke
    Wie der Name sagt schmecken die Blätter wie Knoblauch, aber nicht so intensiv wie Bärlauch.
  • Topinambur
    Ein tolles Wintergemüse, die Wurzeln können von Oktober bis Mai ausgegraben und entweder roh gegessen oder gekocht werden. Die Pflanze braucht, wie alle wilden Pflanzen, keine Pflege! Für faule Gärtner ist Topinambur besonders geeignet, man muss weder gießen noch jäten.
  • Lindenblüten
    Schmecken gigantisch im Salat, die gesamte Kraft des Baumes steckt in den Blüten.
  • Rotklee
    Die Blüten sollen Stoffe enthalten, die das Blut dünnflüssig machen und somit die Mikrozirkulation verbessern.

Überall kann man die Wildpflanzen einsetzen: im Salat, als Suppengrün, Cocktail oder sogar als Nachtisch. Dadurch erfährt die Nahrung eine enorme Aufwertung! Auch kulinarisch sind die Wildkräuter sehr interessant und eine echte Bereicherung für die Küche.

Um die Wildkräuter kennenzulernen, braucht man unbedingt eine Führung. Fragen Sie nach unseren Wildkräuterführungen mit anschließendem Büffet, siehe Homepage-Rubrik Seminare für die nächsten Termine.