Erfahrungsbericht: Gerson Anti-Krebs Therapie mit Wildkräuter Vitalkost

Bericht über meine Anti-Krebs-Therapie mit der Wildkräuter Vitalkost und Gerson Therapie nach Dr. Switzer

Anfang Mai 2013 (ich war 56 Jahre jung) wurde bei mir ein Tumor im Zungengrund festgestellt, der zwar hätte operiert werden können, jedoch mit der Folge eines – wenn auch vielleicht nur vorübergehenden – Sprachverlustes aufgrund des notwendig werdenden Luftröhrenschnittes und einer künstliche Ernährung mittels einer Magensonde.

Der Therapievorschlag der Ärzte war eine sog. „Radio – Chemotherapie“ (4 x 1 Woche Chemo innerhalb von 4 Monaten mit anschließenden Bestrahlungen). Damit gäbe es eine „Heilungs“ –chance von beachtlichen 85%! Eine scheinbar beruhigende Aussicht… die Folgen (im Internet nach „Zungengrundcarzinom und Folgen gesucht)   jedoch wären so schrecklich gewesen, dass ich mich entschlossen habe, einen anderen Weg zu gehen.

Der berühmte „Zufall“ schickte mich auf eine Website, auf der beschrieben wurde, wie Ralf Brosius einen austherapierten Lungenkrebs mit der Dr. Switzer – Methode erfolgreich heilen konnte. Am Freitag vor Pfingsten rief ich also bei Dr. Switzer an und bekam am Pfingstmontag(!!!!) einen Termin. Später wäre zu spät gewesen, denn in der folgenden Woche sollte schon die Chemotherapie starten.

Nach einem sehr ausführlichen Gespräch und vielen Fragen meinerseits und meines Mannes, der ebenfalls Mediziner und sehr an alternativen Heilmethoden interessiert ist, entschlossen wir uns, diese Methode auszuprobieren. Für mich kam eine chemotherapeutische Behandlung eh nicht in Frage, da ich zeit meines Lebens relativ gift- und medikamentenfrei gelebt habe und auf chemische Medikamente heftigst reagiere.

Zu Beginn wurde eine 3 – wöchige Kaya Kalpa Kur (eine intensivere Variante der ayurvedischen Pancha Karma Kur) in Dr. Switzers Therapiezentrum vereinbart. Sie stellt die „Grundreinigung“ des Systems sicher, um danach die Ernährungsumstellung vorzunehmen.

Während dieser Kur, die mit einer Woche Ghee – Fasten begann, hatte ich das Gefühl, dass ich einmal runderneuert werde. Ich fühlte mich teilweise so schlapp, dass ich es gerade mal zu den Therapiesitzungen und zurück geschafft habe. Meine täglichen Meditationssitzungen (Transzendentale Meditation) mit anschließenden Yoga Asanas, die wesentlich zum Gesundungsprozesses gehören, machte ich früh morgens und am Nachmittag.

Die Entgiftungsphasen waren verschieden intensiv… von Knochenschmerzen, wie ich sie aus der Kindheit im Wachstumsprozess kannte, über starke Ausdünstungen und Kopfschmerzen stellten sich immer wieder neue Überraschungen ein. Es gab jedoch auch Phasen, in denen ich mich richtig gut gefühlt habe, besonders in der dritten Woche. Ich spürte wieder neue Lebensenergie in meinem Körper und die Angst, die man mir durch die Prognosen in der Klinik gemacht hatte, verschwand erst einmal.

Im Anschluss der Kur empfahl mir Dr. Switzer einen Aufenthalt auf Mallorca, um mich an die Vitalkost gewöhnen zu können und gleichzeitig Ruhe und Abstand zugewinnen. Eine liebe Freundin begleitete mich. In diesen 3 ½ Wochen konnte ich mich in Ruhe mit der für mich völlig ungewohnten Ernährungsmethode auseinander setzen, schwimmen und Tag und Nacht die heilsame Meeresluft genießen. Mein Tagesablauf war stark geprägt von meiner Therapieroutine. Frühmorgens der erste Karottensaft, dann Meditation und Yoga am Pool, anschließend einen Kaffee – Einlauf. Danach Wildkräuter Smoothies und ansonsten die Wildkräuter Vitalkost, wie von Dr. Switzer verordnet.

Auch hier hatte ich ein starkes Rückzugsbedürfnis, wollte keine Außenkontakte und vor allem keine touristischen Aktivitäten. Viel Ruhe, Sonne und Wasser reichten mir aus. In diesen drei Wochen wechselte meine Stimmung von totaler Zuversicht bis zu grässlicher Todesangst. Ich war mir zwar sicher, dass ich es mit dieser Methode schaffen würde, hatte aber keinerlei Menschen, um Erfahrungen austauschen zu können. Ich spürte eine starke Nähe zum Göttlichen und machte sehr intensive Erfahrungen von getragen werden, hatte aber auch oft das Gefühl, am Abgrund zu stehen und dem Tod ins Auge zu blicken. Bisher dachte ich immer, ich bin bereit, wenn ich gerufen werde. Als ich jedoch direkt vor dem Abgrund stand, direkt betroffen und nicht nur Beobachterin, stellte sich ein starker Überlebensdrang ein.

Ich habe immer ein sehr spannendes und vitales Leben geführt und selten Zeit nur für mich gehabt. Das konnte ich jetzt nachholen, ich wurde von einem Tag auf den anderen völlig aus dem aktiven Berufsleben gerissen und war fortan nur noch damit beschäftigt, mein Überleben zu sichern. Die aufwändige Rohkost erfordert eine völlige Neugestaltung der Beschaffungs- und Herstellungslogistik. Die täglichen Einläufe reduzieren den Menschen auf seinen Körper und die entsprechenden Ausscheidungen. Die damit einher gehende Erschöpfung – ein täglicher Begleiter des Entgiftungsprozesses – tut ein Übriges. Das Trio „Nahrungsaufnahme – Ausscheidung – Schlafen“ dominierte plötzlich mein Leben.

Die große Bewährungsprobe begann jedoch zu Hause, als ich plötzlich weitestgehend allein für alles verantwortlich war. Die Panik, etwas falsch zu machen, war ein häufiger Gast.

Nach dem Mallorca Aufenthalt fühlte ich mich körperlich und seelisch sehr stabil und ging zusammen mit meinem Mann mit Elan an die Umstrukturierung unseres Haushaltes. Produkte mit Gluten oder Laktose wurden verschenkt, alles Zuckerhaltige ebenso und wir kauften einen Slow-Juicer, sowie einem Power Mixer für die täglichen Smoothies. Die benötigten Wildkräuter wachsen praktischerweise auf unserem Grundstück im ländlichen Franken.

Es begann eine sehr wechselhafte Zeit. Perioden von körperlicher Fitness und großer Zuversicht wechselten mit Phasen völliger Energielosigkeit und starkem Schlafbedürfnis, häufig verbunden mit Ängsten und Mutlosigkeit.

Seit 39 Jahren übe ich regelmäßig Meditation (TM nach Maharishi Mahesh Yogi) und Yoga Asanas, bin also diese Regelmäßigkeit gewohnt und es fällt mir wegen der guten Erfahrungen leicht, diese Techniken kontinuierlich auszuführen.

Meine täglichen Ankerpunkte waren und sind auch weiterhin diese regelmäßigen Meditationen und ein ausgewähltes Programm mit Yoga Asanas, am besten an der frischen Luft. Mit diesen Übungen lade ich mich mit Lebensenergie auf und schaffe es, Tiefphasen recht schnell zu überwinden und wieder in einen ausgeglichenen Gesamtzustand zu gelangen. Eine besonders lange Tiefphase hatte ich im Herbst 2013. Drei Wochen hatte ich kaum Energie und Lust, irgendetwas zu tun. Ich war komplett auf die Hilfe meines Mannes angewiesen, der aber durch starke berufliche Beanspruchung wenig im Haus war. In dieser Phase war es für mich eine völlig neue Erfahrung, von Menschen Hilfe annehmen zu können, von denen ich es nicht erwartet hätte. So kam ich über diese heftige Zeit der Umstellung auf Rohkost hinweg und lernte dabei eine für mich wichtige Lektion; Hilfe annehmen zu können….

Nach diesen drei Wochen stellte ich dann fest, dass mein Tumor auf der Zunge kleiner wurde und das hat mich so motiviert, dass ich den folgenden Auf – und Ab – Phasen etwas gelassener entgegensehen konnte. Inzwischen weiß ich, dass es gerade diese Phasen sind, die den Erfolg bringen und heute, genau ein Jahr später, bin ich meinem Ziel ein riesig großes Stück näher gekommen, denn der Tumor ist beträchtlich kleiner geworden. Ich habe inzwischen akzeptiert, dass ich dem Ruhebedürfnis nachgeben muss und besonders interessant sind für mich die inneren Wachstumsprozesse geworden.

Ich habe inzwischen viel Literatur über Krebs und seine Behandlungsmethoden gelesen, die mir immer wieder Zuversicht gegeben hat, aber auch manchmal Ängste geschürt hat, ob ich wirklich den richtigen Weg gewählt habe. Obwohl die Wirkung der Methode wirklich erkennbar ist, hege ich manchmal immer noch Zweifel und habe Ängste. Jedoch überwiegt inzwischen die Zuversicht, dass ich absolut den richtigen Weg eingeschlagen habe. Dies wird immer deutlicher, da ich inzwischen viele Menschen gesprochen und erlebt habe, die den herkömmlichen Weg mit Chemotherapie und Bestrahlung gegangen sind und substantiell sehr geschwächt sind. Ich habe zwar auch schwache Phasen, fühle mich aber grundsätzlich super genährt und rundum erneuert. Meine Haut ist weich und fest geworden und meine Haare wachsen in ihrer ursprünglichen Farbe üppig und schnell.

Inzwischen habe ich 14 kg abgenommen und wieder die Statur, die ich mit 21 hatte. Durch das regelmäßige Yogatraining ist mein Körper muskulös und geschmeidig und ich habe wieder meine gewohnte Beweglichkeit und Gelenkigkeit zurück erhalten. Dr. Switzer hat mich über so manche Krise schnell per Telefon hinweggeholfen.

Die besten Helfer meines Gesundungsprozesses sind meine mir eigene Disziplin (erworben durch mein jahrzehntelanges Balletttraining und Yoga- und Meditationspraxis), sowie die komplette Änderung meines Lebensstils. Besonders wichtig ist es, dass die Familie und hier besonders der Partner 100% hinter mir steht, so dass die eh schon vorhandenen Zweifel und Ängste nicht noch durch Miesmacher von außen verstärkt werden.

Ich kann nur jedem, der gangbare Alternativen zur Schulmedizin sucht, dazu raten, diese Methode in Erwägung zu ziehen. Ich empfinde diesen Weg als sehr machbar, jedoch ist es erforderlich, die eigene Lebensweise gründlich neu zu überdenken. Die „normalen“ Essens- und Verhaltensgewohnheiten werden komplett über den Haufen geworfen und überwiegend findet ein kompletter Rückzug aus dem aktiven Leben statt, weil man mit dieser Art Therapie räumlich und zeitlich sehr unflexibel ist.

Meine Erfahrung war, dass ich nach einem halben Jahr routiniert genug war, um die Logistik einer Reise auf mich zu nehmen, jedoch nur mit der Hilfe meines Mannes. Ich bin streckenweise psychisch nicht sehr belastbar, es gibt jedoch auch Phasen, in denen ich mich rundherum wohl fühle.

Auf jeden Fall fühle ich mich tausendmal besser, als wenn ich mit den Folgen von Chemo – und Strahlentherapie hätte leben müssen. Ich bin sehr dankbar, diesen Weg gegangen zu sein, denn ich kann meine Ernährung weitestgehend selbst arrangieren (nur in den Schwächephasen brauche ich Hilfe und Unterstützung).

Ein wichtiger Punkt, den man bei der Entscheidung unbedingt auch berücksichtigen sollte ist, dass man nicht krank aussieht, d.h. die Menschen in der Umgebung manchmal einfach „vergessen“, dass man sich in einer Phase geringer Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit befindet. Dies war und ist ein großer Lernprozess, das immer wieder für mich einzufordern.

Gern bin ich für Erfahrungsaustausch und auch Tipps offen und freue mich, wenn ich durch meine Erlebnisse mit der Therapie Menschen helfen kann, diese ebenfalls erfolgreich durchzuführen.

Ich biete inzwischen wieder Yoga- und Mediationskurse an und leite gemeinsam mit meinem Mann Yoga – Feldenkrais Kurse, bei denen es möglich ist, die Switzer Diät zu bekommen.

Informationen darüber unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Newsletter

Links

Bezugsquelle

facebook

 Bald onlinetwitter