Kayakalpa Panchakarma - die dreiwöchige Ayurveda "Rosskür"

Die dreiwöchige Kayakalpa-Panchakarma-Kur: Persönliche Erfahrungen mit der Ayurveda-„Rosskur"

Diese dreiwöchige Behandlung ist die ayurvedische Rosskur schlechthin. Betrachtet man die Intensität der Kur, wird eine Steigerung kaum noch möglich sein. Kaum eine andere Therapie entschlackt die Körperzellen so stark wie die Kayakalpa-Kur mit ihren vielen Anwendungen, frischen Wildkräuter-Cocktails und kalorienreduzierten (Heilfasten-) Ernährungsweise.

Kayakalpa lässt sich mit der Wartung eines Lufthansa-Jets, die ca.alle fünf Jahre stattfindet, vergleichen. Da werden die Flugzeugteile erst auseinandergebaut, repariert und dann wieder zusammengeschraubt. Ähnlich geht es zu, wenn unsere Zellen in den Genuss einer Kayakalpa-Behandlung kommen. Endlich bekommen sie eine Chance, sich von angesammelten Toxinen und Schlacken zu befreien. Saubere Zellen sind eine wichtige Voraussetzung, damit unsere inneren Organe und unser Nervensystem optimal arbeiten können. Nur so können wir überragende Gesundheit, Energie, Glück, Zufriedenheit, Gelassenheit und Langlebigkeit erfahren.

Kayakalpa ist sicherlich nicht eine Therapie für jedermann. Nicht jeder ist bereit, so viel in seine Gesundheit zu investieren. Der zeitliche Aufwand ist groß, von den Patienten wird viel Einsatz erwartet. Während der Kur wird man auf einiges verzichten müssen, dafür kann der Gewinn an Wohlbefinden sehr groß sein. Drei Wochen lang wird man eine große körperliche Baustelle hautnah erleben. Die Belohnung wird eine körperliche und geistige Neugeburt sein.

Die Kayakalpa-Panchakarma-Kur kann zu einer Verfeinerung der Wahrnehmung und zu mehr innerer Gelassenheit und mentaler Zentriertheit führen. Das Nervensystem wird von den Glücksmolekülen Serotonin und Endorphine überschwemmt - damit entsteht ein natürliches „Hochgefühl”. Dieses Gefühl von Glückseligkeit wird in der ayurvedischen Literatur als ein Wegbegleiter der Kur beschrieben. Wenn die inneren Organe und der Darmtrakt einen gewissen Grad an Sauberkeit erreichen, können diese besonderen Gefühle auftreten, das Bewusstsein weitet sich aus, man fühlt sich innerlich frei und beschwingt.

In dem folgenden Bericht erzählt ein amerikanischer Patient, 83 Jahre alt, von seinen Erfahrungen während der Kayakalpa-Panchakarma-Kur. Nach 21 Tagen fühlte er sich verjüngt und fast wie neugeboren, sein Körper war komplett schmerz- und beschwerdefrei. Er erzählte von einem Zustand größter Beschwingtheit und Leichtigkeit, von einer Steigerung der mentalen Wahrnehmung. Nach der Kur wurde vieles in seinem Leben anders: er entdeckte die Poesie, besuchte Vorlesungen an der Universität, pflanzte Obstbäume in seinem Garten, wurde Mitglied eines Wandervereins, unternahm mehrere Reisen (Mexiko, Ägypten, Türkei) und besuchte regelmäßig einen Fitness-Club. Er optimierte seine Ernährungsweise: mehr Rohkost, morgendliche Wildkräuter-Cocktails, Sprossen und Bohnengerichte anstelle einer konventionellen Ernährungsweise mit vielen glutenhaltigen Kohlenhydraten und tierischem Eiweiß.

Durch Kayakalpa können positive Veränderungen auf der körperlichen und geistigen Ebene entstehen, wenn der Körper eine grundlegende Entgiftung und Entschlackung erfährt. Durch die Einnahme von Butter-Ghee/ Kokosöl,  pflanzlichen Mikromineralien und zwei ayurvedischen Konstitutionsmitteln kann man hautnah erleben, wie leicht und mühelos das Heilfasten gelingt, ganz ohne Hungergefühle oder Fastenkrisen. Durch die Einnahme der organischen Mineralien und Spurenelemente und der Wildkräuter-Cocktails wird es zu keinen größeren energetischen Abstürzen während der dreiwöchigen Kayakalpa-Kur kommen. Im Gegenteil, diese überragende Nährstoffe werden Körper und Geist stabil halten und sogar verjüngen.

Erfahrungen von E. C. S., 83, aus Portland, Oregon, USA, mit seiner ersten Kayakalpa-Panchakarma-Kur im Dezember 2006:

Im 2005 war mein Leben auf einem absteigenden Ast. Meine Ernährungsweise war durch viel Brot, Nudeln, Gekochtes und nur wenig Salat und Rohkost nicht optimal. Ich litt unter Arthritis in meinen Fingern, schlechtem Gehör, Herzschmerzen und einem langsamen und trägen Geist. Das gesprochene Wort konnte ich nicht mehr verstehen. Ich musste meine Gesprächspartner immer bitten, langsam mit mir zu sprechen, als ob ich Englisch nicht verstehen würde. Gelegentlich kam es zur temporären Erblindung an einem Auge; der Arzt diagnostizierte eine mangelnde Durchblutung der Netzhaut, eine trans-ischämische Attacke (TIA). Angeblich war ich ein potenzieller Schlaganfallkandidat.

Einmal, bei einem Ausflug an die Küste Oregons mit Freunden, bestellte ich zwei Schweinswürstl mit Speck. 24 Stunden später musste ich erleben, wie mein Herzschlag unregelmäßig wurde mit größeren Pausen von zwei Sekunden zwischen den Schlägen. Ich rief einen Freund von mir an, der mir die Notruf „Telefonnummer 911” gab. Anstatt diese Nummer zu wählen, rief ich Dr. John Switzer in Feldafing an, der mir Digitalis als homöopathisches Mittel verschrieb. Sofort besserten sich die Symptome, nur die Ursache der Durchblutungsstörung machte mir weiter Kummer.

Dr. John Switzer empfahl mir im Jahr 2006 alle glutenhaltigen Kohlenhydrate, z.B. Brot, sowie Milchprodukte aus meiner Ernährung zu streichen. Das habe ich gemacht und es hat funktioniert. Zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich tief durchatmen. Gluten aus Getreide hatte offensichtlich meine Arterien „verkleistert”.

Bei einem zweiten Aufenthalt an der Pazifikküste machte ich wieder einen schweren und fetthaltigen Ernährungsfehler: ich aß Muscheln gebraten in Butter, zwei Eier sowie ein Stück Kuchen und Eis. Am nächsten Tag tauchte ein Gefühl von „Tunnelsehen" auf, die Sicht wurde enger und fehlte in einem Teilbereich ganz. Das war ein zweiter Weckruf. Offensichtlich litten Gehirn und Augen unter verkalkten Arterien, ein Gehirnschlag konnte jederzeit eintreten. Mein Gedächtnis und meine Konzentration waren schlecht, die mentale Wahrnehmung reduziert; oft konnte ich nicht verstehen, was zu mir gesagt wurde.

Im Jahr 2007 änderte ich meine Ernährung auf die Empfehlung von Dr. John Switzer. Zum Abendessen aß ich hauptsächlich Rohkost-Salate und Wildkräuter-Cocktails, zusammen mit der Mikromineralien Ur-Essenz. Langsam wurde meine Gesundheit besser. Zum Frühstück im Sommer trank ich täglich einen grünen Cocktail aus Brennnesseln, Nüssen, Feigen und Zimt. Dieser Cocktail hielt mich bis zum späten Nachmittag satt. Ich aß auch täglich eine Dose Suppe von hoher Qualität. Inzwischen ist mir allerdings klar, dass eine Dosensuppe keine so gute Idee ist.

Als ich Dr. John Switzer im November 2007 besuchte, sagte er mir, ich sehe insgesamt besser aus, aber er mache sich nach wie vor Sorgen wegen eines potenziellen Gehirnschlags. Am 3. Dezember fing die Kayakalpa-Panchakarma-Behandlung an; 21 Tage bis zum Heiligabend. Diese Behandlung genießt den Ruf als die intensivste ayurvedische Behandlung schlechthin. Bei der Kur ist es, als ob man erst auseinandergenommen wird; danach wird man wieder zusammengeschraubt. Für die gesamte Dauer von 21 Tagen lebte ich nur von Suppenbrühe, Wildkräuter-Cocktails und Kräutertee. Ich trank mehr als gewöhnlich, aber interessanterweise produzierte ich nur wenig Urin.

Während der ersten vier Tage der Behandlung hielt ich meine Nase zu und schluckte 40 bis 60 ml geklärtes und geschmolzenes Butter-Ghee. Ugh! Danach lutsche ich an einer Zitrone, um den Geschmack aus meinem Mund zu vertreiben. Dann bekam ich Massagen mit Sesam--Kräuteröl und Öl-Einläufe. Die Behandlung basiert auf einer uralten Reinigungskur des Ayurveda, der Wissenschaft vom Leben, welche vor ca. 4000 Jahren in Indien entstanden ist. Hier ist eine Zusammenfassung meiner Erfahrungen:

Tag 1: Ich nahm das Ghee, die organischen Mikromineralien und die ayurvedischen Kräuter ein. Das Fasten war kein Problem, ich wurde nicht hungrig.

Tag 2:  Mein Magen rebellierte etwas, er schickte Botschaften, dass es Zeit sei zu essen. Ich trank etwas Wasser und mein Magen wurde zufrieden gestellt.

Tag 3: Gelegentlich müsste ich ans Essen denken, ich trank stattdessen nur etwas Wasser. Ich war überrascht, wie leicht ich ohne Essen auskam. Ich wurde nicht einmal schwach, da haben die Mikromineralien Ur-Essenz geholfen. Laut Dr. John Switzer stärken die Mikromineralien den Stoffwechsel und erleichtern das Heilfasten.

Tag 4: Mein Körper war jetzt vollkommen stabil. Ich hatte überhaupt kein Verlangen nach Nahrung. Dieser Zustand hielt während der gesamten drei Wochen der Behandlung an, selbst wenn ich Nahrung gesehen und gerochen habe, kamen keine Gelüste auf. Essen hörte auf, ein Thema für mich zu sein. Es gab überhaupt keine Hungergefühle oder Verlangen nach Essen. Es reichte, wenn ich etwas Suppenbrühe und Wildkräuter-Cocktails einnahm.

Tag 5 und 6: Ich arbeitete den ganzen Tag am Computer, zwischendurch bekam ich Öl-Anwendungen für ca. drei Stunden. Ich arbeitete wieder ungefähr ein oder zwei Stunden am Computer, dann spürte ich einen Energieverlust. Mein Herz wurde schneller und ein Engegefühl umfing meine Brust. Mein Körper wollte nicht weitermachen. Ich fühlte mich überall kalt. Meine Finger und Füße waren eisig kalt. Ich zog meine Daunenjacke an und verkroch mich für eine halbe Stunde oder mehr. Wellen von Kälte zogen durch meinen Körper. Zum Schluss konnte ich endlich entspannen und meine Energie kam wieder zurück. Ich stand dann wieder auf und arbeitete weiter am Computer. Das war meine tägliche Routine während der gesamten Kayakalpa-Kur. Meine Arbeit wechselte mit kurzen Ruhephasen ab. Mein Geist war hellwach, ich fühlte mich so leicht wie eine Feder.

Insgesamt bekam ich an 21 Tagen Ölmassagen und andere Anwendungen, wie Einläufe, Kräuterdampfbäder und Chiropraktik-Behandlungen. Die Darmreinigungen säuberten meinen Dickdarm, aber verursachten auch leichte Bauchkrämpfe. Die Gelenkentzündungen in meinen Fingern verschwand bald nach dem Therapiebeginn. Endlich konnte ich meine Finger wieder schmerzfrei beugen. Einmal erinnerte ich mich daran, wie ich vor einem Jahr Lebkuchen gegessen hatte. Schon während des Essens schwollen damals meine Fingerknochen an und verfärbten sich weiß. Wegen der Schmerzen, die länger anhielten, musste ich fast schreien.

Das mit den Lebkuchen kann ich nicht erklären, schließlich werden die besten Zutaten für sie verwendet. Die Lebkuchen haben allerdings, wie auch Brot, keine Enzyme, weil sie über 45 ºC gebacken werden. Ab dieser Temperatur werden die Enzyme vernichtet. Dr. John Switzer war der Meinung, dass das Gluten in den Lebkuchen die Ursache meiner Gelenkschmerzen war.

Tag 7: Dr. John sagte zu mir: „Heilfasten während der Behandlung wird die Herz- und Gehirn-Arterien von Ablagerungen befreien.” „Da ich mich so gut gefühlt habe war ich hochmotiviert, länger zu fasten”, obwohl ich zwischendurch auch schwache Phasen hatte.

Gelber, stinkender Urin war ein Zeichen dafür, dass ich stark entgiftete. Meine Zunge war immer belegt. Ich lief für die Anwendungen täglich ca. 500 m zur Klinik hin und zurück, so dass ich jeden Tag etwas Bewegung bekam. Das war wichtig und ich war überrascht, wie viel Energie ich hatte, obwohl ich über eine Woche lang nichts „Richtiges” gegessen hatte.

Tag 8: Im Anschluß an die Panchakarma-Behandlung, während ich mit geschlossenen Augen auf dem Massagetisch lag, nahm ich ein pulsierendes blaues Licht wahr. Wellen von Glückseligkeit strömten durch meinen Körper. War das ein Zeichen, dass mein „Gehirnnebel” verschwunden war? Jetzt kann ich wesentlich schneller denken un die Dinge viel klarer sehen. Ich habe heute sogar drei lange Gedichte geschrieben. Intensive Gefühle von Glück und Freude erfüllten mich, ich fing an, die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Tag 9: Die Hautfalten in meinem Gesicht und unterhalb des Kinns waren fast vollständig verschwunden. Eine lange und tiefe Falte an einer Wange war dabei, sich zu glätten. Mein Gesicht sah wesentlich jünger aus, die Haut war weicher, straffer und hing nicht mehr in Falten. Es war fast, als hätte ich eine Gesichtsstraffung erhalten.

Tag 10: Ich lief zur Ayurveda-Klinik mit Dr. John Switzer und erzählte ihm, dass ich das Heilfasten unbedingt verlängern wollte. Ich hatte keinerlei Schmerzen oder Hunger, sodass ich die Gelegenheit nutzen wollte, meine Gehirn- und Herz-Arterien zu säubern. Mein Körper fühlte sich leicht und beschwingt. Nur meine Schwiegertochter machte sich Gedanken über das Heilfasten, sie meinte es könne gefährlich sein.

Täglich wurde ich mit warmem Kräuter- und Sesamöl massiert, gefolgt von einem Kräuteröl-Einlauf. Danach duschte ich und fühlte mich innerlich und äußerlich gereinigt. Geistig fühlte sich mein Verstand messerscharf an. Ich ging nach Hause und schrieb zwei weitere Gedichte. Es gab Zeiten, in denen ich das Gefühl hatte, zu schweben, besonders wenn mir zwei Therapeuten eine synchron-durchgeführte Ayurveda-Massage verabreichten.

Tag 11: Heute erhielt ich eine neue Anwendung: zuerst eine Inhalation mit ätherischem Öl, welches in kochendes Wasser tropfte. Danach träufelte man Öltropfen in meine Nase. Dann wurden die Augen mit einem speziellen Öl massiert. Zum Schluss gab es einen Kräuteröl-Einlauf. Ich fühlte mich, als ob ich eine „Gehirnwäsche" erlebt hätte. Ich duschte mich und ging nach Hause, etwas langsam und geschwächt, aber glücklich, fiel ins Bett und stand erst am nächsten Morgen wieder auf.

Tag 12: Ich lief ungefähr 1½ km durch die kalte Luft, ich fühlte mich dadurch erfrischt. Schleim entleerte sich aus meiner Nase, blutige Membranen lockerten sich. Ich fragte mich, ob dieses Gewebe von meinem Aufenthalt in Mexiko-Stadt stammte. Die Luft dort war unglaublich verschmutzt. Meine Brust tat mir weh und ich hatte blutig-schleimige Auswürfe aus den Nebenhöhlen.

Tag 13: Nach der Massage und Kräuteröl-Einlauf entstanden leichte Bauchkrämpfe. Heute habe ich mehrere Gedichte geschrieben, das Schreiben fällt mir leicht und mühelos.

Tag 14: Heute fühlte ich mich innerlich kalt, ich zog meine Daunenjacke an, selbst im Zimmer. Ich arbeitete am Computer, bis ich merkte, dass ich keine Energie mehr hatte. Danach musste ich mich hinlegen und wieder auftanken. Während des Liegens fühlte ich Wellen von Glückseligkeit, die meinen Körper und Geist beschwingten.

Tag 15: Mir fiel auf, dass meine Fingernägel nicht mehr wuchsen. Wahrscheinlich verfügte mein Körper über zu wenig Eiweiß für das Wachstum. Heute hatte ich starke, blutige Ausscheidungen über die Nase. Das Heilfasten läuft problemlos ab, es reichte mir vollkommen, wenn ich abends meine Suppenbrühe und einen Wildkräuter-Cocktail bekam. Tagsüber trank ich Ayurveda-Tee mit Heilerde und die organischen Mikromineralien.

Tag 16: Ich habe gelesen, dass Menschen früher gefastet haben, um ihre Gesundheit wiederzuerlangen. Durch die ayurvedischen Mittel, Mikromineralien und Wildkräuter-Cocktails wird das Fasten fast zum Kinderspiel. Kein bisschen Verlangen, keine Gelüste, keine Gedanken ans Essen. Man erlebt eine Art Schwebezustand, entfernt sich von den materiellen Bedürfnissen des Lebens. Da fühlt man sich vollkommen frei. Ich hätte nie gedacht, dass die Wiedererlangung der Gesundheit so einfach ist. Keine Operation, keine Medikamente oder aufwendigen Untersuchungen. Stattdessen wunderschöne Öl-Anwendungen, die früher die Maharajas bekommen haben.

Tag 17: Ich möchte die ganze Welt umarmen, so glücklich fühle ich mich. So eine Freude kannte ich schon lange nicht mehr. Diese Glücksgefühle entstehen ganz spontan, ohne Wein, Weib und Gesang.

Tag 18: Beim Schließen der Augen während der Anwendungen sah ich ein großes, goldenes Licht, das im Durchmesser immer größer wurde. Es war wie ein Lichtspiel. Mein Urin riecht etwas intensiv und hat eine dunkle, gelbe Farbe. Wahrscheinlich scheide ich immer noch Toxine aus. Ich fühle mich innerlich total glücklich und muss überhaupt nicht ans Essen denken.

Tag 19: Innerlich fühlt sich mein Körper total rein. Wieder ein Tag mit glücklichen Gefühlen. Es ist fast, als ob die Zeit stehen bleiben würde. Meine Arbeit wird zunehmend kreativer.

Tag 20: Ich besuchte ein Konzert. Auf den Beinen fühlte ich mich schwach, geistig dachte ich aber scharf wie ein Messer.

Tag 21: Mein letzter Tag, ab morgen wird das Heilfasten gebrochen, da werde ich einen Salat und feste Nahrung bekommen. Ich fühle mich wie neugeboren, es ist, als würde ich eine zweite Kindheit erleben. Man sieht die Welt mit anderen Augen. Alle Farben sehen viel intensiver aus. Ich kann wesentlich schneller denken und lesen, körperlich bin ich jetzt komplett frei von allen Schmerzen und Verspannungen. Ich fühle mich jetzt sogar besser als mit 60. Die temporäre Erblindung am rechten Auge ist nicht mehr aufgetreten, für mich eine riesige Erleichterung. Meine Gesichtshaut hat sich verjüngt, die tiefen Furchen und Hautfalten sind verschwunden. Meine Gedanken sind positiv ausgerichtet, ich kann schneller lesen und denken. Obwohl ich seit drei Wochen keine feste Nahrung bekommen habe, fühle ich mich voller Energie und Elan.