Diabetes auf dem Vormarsch

Zucker.

 Inzwischen gibt es schätzungsweise ca. acht Millionen Diabetiker in Deutschland, das sind etwa zehn Prozent aller Einwohner. Eine moderne Epidemie, die viele andere chronische degenerative Krankheiten nach sich zieht. Für die eigene Gesundheit ist es von größter Bedeutung, den Blutzuckerspiegel stabil und die Blut-Insulin-Konzentration niedrig zu halten. In dem folgenden Beitrag werden Sie verschiedene Strategien kennenlernen, wie Sie den Blutzucker/Insulin- Stoffwechsel optimieren können.

Kann man Diabetes mellitus heilen? Für den Typ II gibt es ausgezeichnete Aussichten, von blutzuckersenkenden Medikamenten oder Insulin ganz wegzukommen. Für den Typ I (juvenile Form) ist die Herausforderung größer, aber auch hier stehen die Chancen gut, zumindest den Insulinbedarf deutlich zu senken. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung und meiner fast 20-jährigen Praxistätigkeit, in der ich vielen Diabetikern helfen konnte.

Mit 19 Jahren wurde Diabetes mellitus Typ I bei mir festgestellt. Ich musste mein Studium in Boston abbrechen und nach Hause heimkehren. Mithilfe eines Freundes der Familie konnte ich wieder genesen, ohne auf Insulin zurückgreifen zu müssen. Mit einer optimalen Ernährung ergänzt durch Vitamin- und Mineralienpräparate, Yoga-Übungen, Transzendentaler Meditation und einem Bewegungsprogramm ist es mir gelungen, meinen Blutzuckerhaushalt zu stabilisieren.

Mit meinem Programm können Sie Ihren Insulin/Blutzucker-Stoffwechsel optimieren und viele gesundheitliche Probleme vermeiden. Im Ayurveda gilt der Leitsatz „Meidet die Gefahr, bevor sie entsteht!”. Die Erfahrungen, die ich seit 1977 im Umgang mit Diabetes gesammelt habe, möchte ich Ihnen mitteilen.

Kein Angehöriger des medizinisch-industriellen-Komplexes, weder Ärzte noch die Pharma-Industrie, hat großes Interesse daran, Diabetiker von ihrer Medikamentierung zu befreien. An Diabetes wird zu viel verdient. Schließlich gilt die Krankheit, vor allem der Typ I, als kaum heilbar! Sie müssen es selbst in die Hand nehmen. Ich möchte Ihnen das nötige Wissen dazu geben:

Grundsätzlich gilt: Die Körperorgane besitzen eine enorme regenerative Fähigkeit. Zugegeben, Regeneration dauert seine Zeit. Man muss Geduld haben. Während dieser Regenerationsphase wird es Ihnen allgemein deutlich besser gehen: die meisten Patienten berichten über mehr Antrieb, bessere Laune, tieferen Schlaf, ausgeglichenere Emotionen. Sie können diesen Prozess selbst durchlaufen. Schritt für Schritt möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie wieder Kontrolle über Ihren Körper gewinnen können.

Insulin: der Tiger, der in seinen Käfig zurück muss!

Insulin ist ein wichtiges Hormon, weil es Blutzucker in die Zellen schleust. Sonst könnten die Zellen keine Energie in Form von ATP herstellen. Die Rezeptoren auf der Zelloberfläche stumpfen mit der Zeit ab, wenn zu viel Insulin im Blut zirkuliert. Das ist dann der Fall, wenn man, wie die meisten Menschen, zu viele Kohlenhydrate in Form von Zucker, Brot, Pizza, Nudeln, Pommes, Kartoffeln und Reis verzehrt sowie erhitztes Fett, pflanzliches wie tierisches. Es tritt dann die sogenannte Insulin-Resistenz auf, das heißt, der Körper reagiert nicht mehr auf Insulin. Dies ist der Fall beim Typ-II-Diabetes. Deshalb kann man diese Form des Diabetes mit einer konsequenten Ernährungsumstellung und Stoffwechselbelebung relativ erfolgreich behandeln.

Wenn der Körper hohe Konzentrationen von Insulin produziert, kann das zu erhöhtem Blutdruck, Alzheimer-Demenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und hartknäckiger Fettleibigkeit führen.

Beim Typ-II-Diabetes ist es auch möglich, dass die Bauchspeicheldrüse nach einer Erschöpfungsphase kein Insulin mehr produziert. Das Organ ist dann wie ausgebrannt. Auch hier ist Regeneration durchaus möglich.

Der Typ I, die juvenile Form, entsteht meistens in einer Situation, in der die insulinproduzierenden B-Zellen vom körpereigenen Immunsystem angegriffen und angeblich zerstört werden. Ich sage angeblich, weil ich glaube, dass der Körper durchaus in der Lage ist, neue, gesunde Drüsen zu bilden. Oder aber die Drüsen werden durch entzündliche Prozesse zerstört (Alkohol, Drogen, Infektionen wie Hepatitis etc.).

Typische Komplikationen infolge von Diabetes sind alle Gefäßkrankheiten, Schlaganfall, Herzinfarkt, Nierenversagen, Gangrän der Extremitäten, Erblindung, erhöhte Demenzgefahr und vorzeitiges Altern. Das sind ernstzunehmende Erkrankungen. Deshalb sollte man alles unternehmen, um den Blutzuckerhaushalt in Ordnung zu bringen!

Vor allem die Dosis von blutzuckersenkenden Medikamenten wie Insulin sollte minimiert werden, selbst wenn der Diabetes nicht ausgeheilt werden kann. Insulin kann ein gefährliches Hormon sein, welches die Konzentration von Beta-Amyloid im Nervensystem erhöht. Diese Substanz lagert sich im Gehirn ab, wie z. B. bei der Alzheimer-Demenz gezeigt wurde.

Kann man Diabetes Typ I heilen? Die Schulmedizin sagt nein. Ich selbst jedoch konnte oft erleben, wie viele Patienten, die die Ayurveda-Panchakarma-Entschlackungskur durchgeführt haben, in Verbindung mit einem Stoffwechselbelebungs-Programm sogar ganz vom Insulin weggekommen sind.

Meistens besteht beim Typ-I-Diabetes eine gewisse Restproduktion an Insulin. Hier setzt auch der Ayurveda mit seinen stoffwechselbelebenden Strategien an. Gelingt nämlich eine Wiederbelebung der Insulinproduktion durch die ungeschädigten B-Zellen, kann man auf eine externe Zufuhr von Insulin verzichten.

Ernährung beiTyp-I- und Typ-II-Diabetes

Die Ernährung nimmt eine überragende Stellung bei der Behandlung von Diabetes ein. Ich beschäftige mich seit fast 30 Jahren intensiv damit, da bei mir mit 19 Jahren Diabetes diagnostiziert wurde. Zum Glück half mir damals ein Familienfreund bei der Ernährungsumstellung, die bei mir so gut eingeschlug, dass ich auf Insulin verzichten konnte.

Ich möchte Ihnen einige neuartige Konzepte hinsichtlich der Ernährung präsentieren, damit auch Sie Ihre Medikamenten- bzw. Insulindosis deutlich reduzieren können. Diese Empfehlungen ermöglichen die folgenden Schritte:

Schritt 1: Weg von einem kohlenhydratbetonten Stoffwechsel (Reduzierung der meisten Getreidesorten, Zucker und süßen Früchte) hin zu einem fettbetonten Stoffwechsel.

Schritt 2: Stoffwechselbelebung durch organische Mineralien, Spurenelemente und bestimmte Bitterstoffe.

Schritt 3: Entgiftung der inneren Organe und Befreiung von Stoffwechselschlacken und Säuren.

Schritt 4: Neuaufbau der inneren Organe durch Zufuhr bestimmter aufbauender NahrungsmittelKarbohydrates.280

Das Wichtigste ist die Reduzierung der Kohlenhydrat-Zufuhr in der Nahrung. Dadurch wird weniger Insulin benötigt. Insulin ist ein gefährliches Hormon, wenn es außer Kontrolle gerät oder auch gespritzt wird. Insulin beschleunigt den Alterungsprozess, greift Nervenzellen an, führt zu Fettleibigkeit und kann Gefäßschäden verursachen. Insulin macht hungrig! Nach einer Insulinspritze entsteht das oft gefürchtete innere Hunger-Vakuum, das kaum durch Nahrung zu beheben ist. Deswegen wird man oft ein paar Stunden nach dem Verzehr von Süßigkeiten wieder hungrig. Die Süßigkeiten provozieren die Freisetzung von Insulin in den Blutkreislauf, der Blutzucker sackt ab, Hypoglykämie (niedriger Blutzuckerspiegel) ist die Folge.

Wir wollen das Insulin bändigen, d.h. die hohen Blut-Insulinwerte beim Typ II reduzieren. Beim Typ-I-Diabetiker wollen wir die Insulindosis deutlich reduzieren.

Ernährungsempfehlungen:

Weg von Kohlenhydraten, hin zu einer Ernährung mit einem hohen Fettanteil und eher niedrigen Eiweißanteil. Alle Fette, sowohl die sogenannten gesättigten Fettsäuren aus Milch, Fleisch, Fisch und Kokosnüssen, wie auch die ungesättigten aus Samen, Nüssen, Pflanzenölen und Fisch sollten stets unerhitzt verzehrt werden. Das heißt, das Fett darf nicht über 40ºC erhitzt werden! Nicht erhitztes Fett fördert die Insulinabgabe nicht in dem Maß wie erhitztes, oxidiertes Fett. Außerdem kann der Körper nicht erhitztes Fett sauber verstoffwechseln, ohne dass massenweise freie Radikale entstehen. Schließlich zielen wir darauf, dass der Körper seine Energie hauptsächlich aus Fettsäuren statt aus Kohlenhydraten bezieht.

Fett wird zu Ketonkörpern abgebaut. Neue wissenschaftliche Untersuchungen haben belegt, dass Gehirn und Nervensystem am liebsten Ketonkörper verbrennen. Wenn genügend Ketonkörper vorhanden sind, wird das Denken klarer, die Emotionen ausgeglichener und man wirkt gelassener. Dies kann ich anhand eigener Erfahrungen bestätigen. Zu viele Kohlenhydrate führen eher zu einer Überreizung, die Nerven liegen blank, man wird eher hyperaktiv und impulsiv in seinen Handlungen. Erst als ich meiner Ernährung mehr Fett in Form von nicht erhitzten gesättigten und ungesättigten Fettsäuren zugeführt habe, konnte ich meine goldene Mitte finden.

Kann man auf konzentrierte Kohlenhydrate verzichten? Wie soll das gehen?

Entwicklungsgeschichtlich hat der Mensch erst vor ca. 8000 Jahren Getreide angebaut. Vorher war er ein Jäger und Sammler. Getreide und stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln standen nicht auf seinem Menüplan.

Weil die menschliche Entwicklung über Hunderttausende von Jahren abgelaufen ist, sind wir immer noch auf eine andere Ernährung programmiert. Diese Ernährung kann man bei Naturvölkern, wie den Massai in Afrika und den Eskimos und Intuit im arktischen Norden, beobachten. Naturvölker essen relativ viele Fette, die sie zum großen Teil roh essen. Teilweise werden innere Organe, wie die Leber von geschlachteten Tieren, roh verzehrt. Auch Fische werden nicht erhitzt verspeist - so wie die Japaner Sushi essen. Der Verzehr von rohem Fisch hat eine völlig andere Wirkung auf den Stoffwechsel als z.B. gekochter Fisch.

Diese Naturvölker kennen weder Brot noch Zucker. Sie sammeln Beeren, essen Wildkräuter und Wurzeln. Sie essen Eier, meistens roh, auch Fischeier. Die Eskimos essen z.B. den Mageninhalt von Tieren, die Wildgrün gefressen haben, eine Art vorverdauter Salat.

Der Wissenschaftler Dr. Weston Price konnte feststellen, dass, wenn diese Naturvölker anfingen, moderne, kohlenhydratreiche Kost zu essen, viele an Diabetes erkrankten. Die konzentrierten Kohlenhydrate in Form von Zucker, Alkohol und Stärke (Kartoffeln, Nudeln, Mehl) sind ihnen offensichtlich nicht bekommen.

Damit wir uns von Diabetes befreien können, müssten wir so essen wie die Naturvölker. Vielleicht nicht ganz so radikal, aber zumindest so, dass der Kohlenhydratanteil deutlich vermindert wird. Wenn wir Kohlenhydrate essen, müssen wir in erster Linie diejenigen aussuchen, die einen niedrigen glykämischen Index aufweisen, wie Kirchererbsen, Quinoa, Mungbohnen oder Amaranth. Dies sind sogenannte komplexe Kohlenhydrate.

Was wir auch tun können, um den Kohlenhydratanteil bekömmlicher zu machen: wir lassen die Getreidesamen bzw. Hülsenfrüchte und Bohnen sprießen. Damit werden die Kohlenhydrate vorverdaut, d.h. Enzyme werden durch die Einwirkung von Wasser im Samen gebildet. Leben entsteht. Enzyme werden praktisch mitgeliefert. Forscher haben z.B. herausgefunden, dass Ratten, die enzymhaltige Nahrung fressen, drei Jahre, Ratten mit enzymarmer Nahrung dagegen nur zwei Jahre lang leben.

Sprossen sollten täglich auf dem Menü stehen, wie in China üblich, wie Leinsamen-, Mungbohnen-, Quinoa-, Linzen- und Buchweizensprossen etc.

Wöchentlich sollten Sie folgende Speisen essen:

Tierische Lebensmittel:

1. Roher, nicht erhitzter, evt. sauer-eingelegter, qualitativ hochwertiger Fisch (wie Hering, Lachs, Kabeljau, etc. ) oder Jakobsmuscheln, die auch roh erstaunlich gut und mild schmecken (leider etwas teuer, aber 50 gr reichen).

2. Zwei bis sechs (je nach instinktivem Verlangen) rohe biologische Eier.

3. Rohmilch-Produkte, wie selbst gemachter Joghurt oder Rohmilch-Käse in kleinen Mengen

4.  Mindestens einmal, besser zweimal wöchentlich, rohes Fleisch als Tartar, evtl. in Balsamico-Essig eingelegt, oder als Power- Cocktail  essen.

Vegetarische Lebensmittel:

Täglich Sprossen aus Quinoa, Mungbohnen, Kichererbsen, Sesamsamen, Sonnenblumenkernen, etc. Als Brot (Quinoa-Leinsamen-Cracker), in Salat, als Nachtisch oder in Suppen verzehren.

Täglich mindestens eine halbe Tasse eingeweichter Leinsamen. Mindestens eine Stunde einweichen lassen, am besten mit einem Standmixer pürieren.

Täglich ein frischer Salat, möglichst mit vielen bitteren grünen Blättern, vor allem Wildkräuter wie Brennnesseln, Giersch, Löwenzahn, Melde, Spitzwegerich, Wiesenbärnklau, Scharfgarbe sind sehr wertvoll.

Täglich eine Suppe aus einer Knochen- oder Gemüsebrühe kochen und gesprossene Bohnen wie Kichererbsen hinzufügen. Knochenbrühe, z.B. aus Kalbsknochen ist ein Lebenselixier, das laut Ayurveda Tote wieder zum Leben erwecken kann.

Leckere Desserts mit Stevia-Süßblattpulver süßen (siehe Rezepte).GoutweedSmoothie.280

Mindestens jeden 2. Tag frischen Saft trinken aus grünen Blattgemüse.

Rohe Eier sind vor allem wichtig, um den Körper mit gesunden gesättigten Fettsäuren, Vitaminen, hochwertigem Eiweiß, vor allem dem wertvollen schwefelhaltigen Cystein (Mangelware in der vegetarischen Kost), sowie vielen Enzymen zu versorgen, um ihm den richtigen „Treibstoff” zu geben. Auch hier liegt die Betonung auf Qualität statt Quantität.

Eine Suppenbrühe aus Kalbs-, Geflügel- oder Fischknochen ist übrigens eine hervorragende Quelle für Gelatine und auch wirksam gegen Diabetes mellitus, wie die Forschung gezeigt hat. Eine gute Suppenbrühe aus Knochen findet man in der Küche fast aller Kulturen. Durch sie erhält der Körper wertvolle Makromineralien wie Kalzium, Magnesium, Phosphor, Zink und Fluor sowie Gelatine, ein gelartiger Stoff, der durch die Erwärmung von kollagenen Fasern entsteht.

Die Knochen werden mit etwas Essig, Zwiebeln, scharfen Gewürzen, Ingwer, Curry, Pfeffer etc. mindestens drei Stunden lang oder länger geköchelt. Abkühlen lassen und das schwimmende, fest gewordene Fett beseitigen. Die Brühe kann man dann in mehreren Portionen für den späteren Gebrauch einfrieren.

Der Körper besteht zu etwa Prozent aus Bindegewebe - vorwiegend kollagenen Fasern, die ihm vorwiegend seine From geben. Gelatine liefert dem Körper die wichtigen Bausteine für den Aufbau und die Kräftigung von Sehnen, Knochen, Knorpeln und Haut. Außerdem verbessert Gelatine die Assimilation von Vitaminen und Mineralien im Darm. Forscher konnten auch eine blutzuckerstabilisierende Wirkung feststellen.

Knochenbrühe führt zu einer umfassenden Sättigung - das Gegenteil des Gefühls von Unbehagens und Gereiztheit nach der plötzlich einsetzenden Wirkung von Insulin. Knochenbrühe wirkt wie Medizin gegen Diabetes. Weil niemand etwas daran verdient, ist sie in Vergessenheit geraten.

Empfohlene Getreidesorten:

Quinoa

Buchweizen

Hirse

Empfohlene Hülsenfrüchte:

Mungbohnen

Azuki-Bohnen

Kichererbsen

Linsen

Schwarze Bohnen

Empfohlene Samen:

Leinsamen

Sesamsamen

Sonnenblumenkerne

Mohnsamen

Wichtige Voraussetzung für die Verarbeitung von Getreide, Samen und Hülsenfrüchte: sie sollten alle vorher zum Sprießen gebracht werden. Dadurch werden Kohlenhydrate praktisch vorverdaut und Phytinsäure, welche die Aufnahme von Mineralien blockiert, abgebaut. Außerdem steigt die Konzentration an Enzymen, Biophotonen und Vitaminen durch diesen Belebungsprozess um das Drei- bis Vierfache. Sprossen haben die Eigenschaft, dass sie den Blutzuckerspiegel und die darauf folgende Insulinausschüttung kaum beeinflussen. Sie schmecken hervorragend, oder könnte eine Milliarde Chinesen sich irren?

Am leichtesten geht es mit Quinoa - einfach in Wasser über Nacht einweichen und nach ca. 24 Stunden erscheinen die ersten Sprösslinge!

Tipp: Es gibt Glasgefäße mit Gitter-Schraubverschlüssen, die man im Naturkostladen kaufen kann. Man kann auch ein Stück Damenstrumpf (Nylon) über eine Glassgefäßöffnung spannen und mit einem Gummiband befestigen. Über Nacht die Samen mit Wasser einweichen, am nächsten Tag abgießen und zweimal täglich spülen. Die meisten Keimlinge sind spätestens nach 48 Stunden sichtbar, Quinoa sprießt bereits nach 24 Stunden!

Leinsamen-Quinoa-Cracker

1 Tasse eingeweichter Leinsamen (bitte über Nacht einweichen)

1 Tasse eingeweichte, getrocknete Tomaten (bitte ca. 2 Stunden einweichen)

1 Esslöffel Sojasauce oder 1 Teelöffel veget. Suppenbrühe (Pulver)

1 Esslöffel Zwiebelpulver oder eine kleine Zwiebel

1 Tasse gesprossene Quinoa-Samen (sprießen bereits nach 24 Stunden)

1 Esslöffel Olivenöl

1 Esslöffel Curry-Pulver

1 Teelöffel Kreuzkümmel (Cumin)

½ Paprika

½ Tasse Wasser

Bitte alle Zutaten in einem Standmixer mixen und dünn auf ein Blech streichen. Entweder in der Sonne, in einem Dörrgerät oder auf einer Heizung über Nacht trocknen lassen.