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Krebs-Reha-Programm mit Wildkräuter-Vitalkost

Ein innovatives Reha-Programm für Patienten mit Krebs

„Krebs ist keine lokale, sondern eine allgemeine Krankheit, deren Ursache vor allem Nahrungsmittel sind, die durch moderne Anbaumethoden und die Nahrungsmittelindustrie vergiftet wurden."  Dr. Max Gerson

Der deutsche Arzt Dr. Max Gerson wurde 1881 in Deutschland geboren und praktizierte Medizin bis zu seinem Tod 1959. Berühmt wurde er durch seine innovative Krebstherapie, die auf einer naturnahen Therapie basiert und die er in den USA und Mexiko mit großem Erfolg praktiziert hat.

Durch seine Forschung kam er zu dem Schluss, dass nur ein Bündel an Maßnahmen in der Lage war, eine Krebserkrankung wirksam zu bekämpfen. Ein „Allheilmittel“ gegen Krebs gebe es nicht, auch nicht in Zukunft. Gersons Ansichten waren vollkommen pragmatisch orientiert. Er suchte auch den Dialog mit der klinischen Medizin. Seine Bemühungen galten in erster Linie dem Wohl seiner Patienten. Da viele seiner amerikanischen Patienten nicht krankenversichert waren, versuchte er vor allem, kostengünstige Anti-Krebs-Therapien zu entwickeln. Diese Bemühungen wurden von der Ärzteschaft und den Medizinbehörden offensichtlich nicht sehr wertgeschätzt. Wegen seiner innovativen Therapien landete er auch im Gefängnis und wurde aus den USA gejagt. In Mexiko ließ er sich dann endgültig nieder.

Gerade bei degenerativen Krankheiten wie Krebs ist es notwendig, alle in den Patienten schlummernden Kräfte zu mobilisieren. Dies erfordert natürlich einen hohen Einsatz auch seitens der Patienten. Vor allem die Ernährungsumstellung betrachtet Gerson als eine der wichtigsten Voraussetzungen, um den Kampf gegen den Krebs zu gewinnen. Schließlich hätten die meisten Menschen über Jahrzehnte Nährstoffdefizite angehäuft. Diese Defizite müsse man wieder ausgleichen, sonst werde man keinen Erfolg haben.

Ohne eine Überschwemmung des Organismus mit hochwertigen Enzymen, Vitaminen, organischen Spurenelementen, Chlorophyll, Biophotonen, sekundären Pflanzen- und Bitterstoffen würden der Stoffwechselmotor und das Immunsystem nicht anspringen. Das sei einer der Gründe, warum die lokale Behandlung eines Krebstumors mittels Chirurgie und Bestrahlung oft nur unbefriedigende Ergebnisse liefert. Es fehlen die wichtigsten Nährstoffe, vor allem die Biophotonen aus den heimischen Wildkräutern.

Um die schlummernden Heilkräfte zu wecken, setzte Gerson spezielle Darmeinläufe ein, eine Maßnahme, die auch in der ayurvedischen Medizin praktiziert wird. Damit versuchte man die abführenden Gallenwege zu erweitern, damit die Leber ihre angesammelten Toxine besser ausleiten konnte. Da die Hauptaufgabe der Leber die Beseitigung von ca. 75 Prozent aller Toxine und Schlacken ist, hängt das therapeutische Gelingen vor allem von einem optimal funktionierenden Leberstoffwechsel ab. Durch eine optimale Versorgung mit hochwertigen Nährstoffen und Arzneimitteln gepaart mit einem inneren Entgiftungsprogramm ist es möglich, den Stoffwechsel und das Immunsystem zu stärken.

Dr. Gersons ganzheitliche Therapie setzte sich aus einer Reihe von naturheilkundlichen Arzneimitteln, Anwendungen und Nährstoffergänzungen zusammen, die in der folgenden Liste aufgeführt werden:

  1. Die Verabreichung von organischem Jod, Selen und Germanium sowie einer Reihe anderer Spurenelemente, um Enzyme des Immunsystems zu katalysieren.
  2. Die Gabe von Vitamin B3 (Niacin) in höheren Dosierungen, um die kleinen Gefäße damit zu erweitern und die Mikrozirkulation zu beleben. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um Säuren und Toxine aus dem Umfeld des Krebsgeschehens abzutransportieren.
  3. Die Verabreichung von hochkonzentrierten Enzympräparaten, um den enzymatischen Abbau von Krebszellen zu unterstützen.
  4. Die Verabreichung von speziellen Darmeinläufen, um die abführenden Gallenwege zu erweitern, damit die Toxine aus der Leber schneller abfließen können. Gerade bei der Bekämpfung von Schmerzen war diese Methode sehr erfolgreich. Damit konnte man Schmerzmittel wie Morphium reduzieren bzw. überflüssig machen. Teilweise lassen sich diese Einläufe nach einer Einweisung zu Hause durchführen. Sie sind wichtig, um die Körpersäfte zu säubern und die angesammelten Säuren zu neutralisieren. Während der Ayurveda-Panchakarma-Wildkräuter-Kur erhalten die Patienten neben einer Reihe von Ölbehandlungen ebenfalls Darmreinigungen. Gelingt es, den Darm sauber zu bekommen, wird das Immunsystem besser funktionieren, eine wichtige Voraussetzung, um den Krebs in Schach zu halten.
  5. Die Gabe eines speziellen Bio-Kalbsleber-Konzentrats, das gefriergetrocknet wurde, um die wertvollen Enzyme zu schützen. Würde man diese Enzyme per Spritze verabreichen, würde die Spritze wahrscheinlich um die 1000 Euro kosten. Die Kapseln kosten nur ca. 19 Euro, ein großer Unterschied. Damit lässt sich der Leberstoffwechsel beleben. Außerdem hilfreich sind Vitamin-B12-Injektionen, Enzyme wie Glutathion-Reduktase und Bitterstoffe sowie Biophotonen aus den frischen, heimischen Wildkräutern, die man sich zum Nulltarif besorgen kann. Auch diese Nährstoffe wirken auf den Leberstoffwechsel unterstützend.
  6. Die Gabe von Hydrochlorsäure-Kapseln und Verdauungsenzymen, um die Verdauungssäfte im Magen-Darm-Trakt anzukurbeln und somit das Verdauungsfeuer zu stärken. Damit der Körper die Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen und verwerten kann, muss das Verdauungsfeuer optimal funktionieren. Schließlich steht ein gesunder Mensch auch „gut im Saft“. Damit sind die Verdauungssäfte gemeint, die vor allem bei Krebserkrankungen meistens stark reduziert sind. Normalerweise werden ca. fünf bis sechs Liter Verdauungssäfte täglich produziert. Bei schweren Krankheitsverläufen können diese großen Mengen nicht mehr gebildet werden. Dadurch leidet auch die Assimilation von wichtigen Nährstoffen wie z. B. den organischen. Deswegen ist es unerlässlich, die Verdauungssäfte zu stärken.
  7. Die Elimination von glutenhaltigen Kohlenhydraten, Zucker und Milchprodukten sowie eine allgemeine Reduktion von tierischem Eiweiß sind wichtige Voraussetzungen, um die Menge des zirkulierenden Insulins zu reduzieren und eine weitere Verschlackung der Darmwände und des Gewebes zu verhindern. Viele Experten sehen in einem zu hohen Insulinspiegel einen wichtigen Faktor für die Wucherung von Krebszellen. Die Einnahme von Wildkräuter-Früchte-Cocktails kann einen erhöhten Insulinspiegel reduzieren.tumor.250

Laut Dr. Gerson ist Krebs in erster Linie eine Eiweißspeicher-Krankheit, eine Ansicht, die von vielen Wissenschaftlern wie Prof. T. Colin Campbell, Autor der berühmten „China Study“, geteilt wird. Menschen in China, die viel tierisches Eiweiß verzehren, leiden unter deutlich mehr Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen als Menschen, die sich hauptsächlich von pflanzlichem Eiweiß ernähren. Deswegen wird eine eiweißarme Ernährung mit möglichst kleinen Mengen an tierischem Eiweiß angestrebt, das nicht erhitzt wird (z. B. luftgetrockneter Bio-Lachs).

Deswegen konnte auch die Makrobiotik durchaus gute Erfolge bei der Behandlung von Krebskrankheiten erzielen: Sie empfiehlt eine Ernährungsweise mit vorwiegend pflanzlichem Eiweiß.

Eine Verbindung aus der Gerson-Therapie und dem Ayurveda: ein neuer Therapie-Ansatz bei Krebs?

Die Frage hat mich immer bewegt, ob sich der Gerson-Therapie-Ansatz mit ayurvedischem Wissen, klassischer Homöopathie und auch der Wildkräuter-Vitalkost verbinden ließe. In den letzten Jahren haben wir stets erlebt, wie wohltuend diese Therapien bei vielen Krebskranken wirken (siehe Bericht hinten über Ralf Brosius in einem Zeitungsartikel im „Münchner Merkur“).

Die bewährten und ganzheitlichen Therapien von Dr. Gerson setzen wir in unserem Krebs-Reha-Programm in unserer Ayurveda-Klinik am Starnberger See ein. Hinzu kommen die heilkräftigen ayurvedischen Therapien: Panchakarma-Heilfasten mit der Einnahme von Ghee oder Kokosöl, Wildkräuter-Cocktails, frisch geerntet aus unserem Biotop am Starnberger See, Ganzkörper-Ölbehandlungen, Kräuteröl-Darmreinigungen, Ölbäder, amerikanische Chiropraktik, um Blockaden in der Wirbelsäule zu beseitigen, klassische Homöopathie und ayurvedische Rasayana-Therapie mit ihren bewährten kräuter- und mineralienhaltigen Heilmitteln.

Das ist ein ganzes Bündel an erprobten Heilansätzen, die für eine Belebung des Stoffwechsels und Immunsystems sorgen können. Diese Therapien stehen nicht im Widerspruch zu einer modernen Krebstherapie, man kann sie sogar nach einer Chemotherapie oder Bestrahlung einsetzen. Die einfachen und naturnahen Behandlungen von Dr. Gerson weckten damals in den 50er-Jahren große Skepsis bei den meisten Ärzten, einer Zeit, in der naturheilkundliche Therapien kaum bekannt waren. Er musste daher seinen Standort wechseln und baute eine Klinik in Tijuana, Mexiko, wo er in Ruhe seine Forschung und Behandlungen weiter betreiben konnte. Über die Jahre behandelte er Tausende von Patienten erfolgreich. Viele seiner Fälle wurden in seinem Buch „Eine Krebstherapie, 50 geheilte Fälle" dokumentiert, das auch auf Deutsch erhältlich ist.

Dr. Gersons Strategie war auf zwei Prinzipien aufgebaut: Erst mussten der Darmtrakt und die Leber gesäubert und entgiftet werden, bevor der Körper mit den vielen heilkräftigen Nährstoffen etwas anfangen konnte. Sonst hätte die Nährstoff-Therapie, basierend auf frisch gepressten Säften, Vitaminen, Mineralien und anderen Nahrungsmitteln, nicht gegriffen. Durch eine Überflutung des Körpers mit Nährstoffen hoffte er auf eine Belebung des Stoffwechsels und des Immunsystems, wichtige Voraussetzungen, um den Kampf gegen den Krebs zu gewinnen. Hier spielten Darm und Leber wichtige Schlüsselrollen. Vor 2300 Jahren sprach Hippokrates, der Vater der Medizin, von der Bedeutung eines sauberen Darms als Voraussetzung für das Wiedererlangen der Gesundheit.

In Tausenden von Fällen war Dr. Gerson mit seiner Therapie erfolgreich. Von seinen Patienten erwartete er viel Einsatz; schließlich gibt es kein Allheilmittel bei der Behandlung von Krebs. Hilfesuchende aus der ganzen Welt pilgerten zu seiner Klinik.

Seine Krebstherapie zeigte viele Ähnlichkeiten mit einer Ayurveda-Panchakarma-Kur, die seit über 4000 Jahren vor allem in Indien praktiziert wird: Erst werden die Körperkanäle entschlackt und die Darmwände mittels Kräuteröl-Einläufen von ihrem Schlackenkleister befreit. Danach erhalten die Patienten hochwertige pflanzliche und mineralische Präparate, um den Stoffwechsel und das Immunsystem zu beleben. Nach einer solchen Reinigung fühlt man sich oft wie neugeboren.

Das Gesundheitszentrum Ayurveda Health & Beauty am Starnberger See hat die Gerson-Therapie weiterentwickelt und mit zusätzlichen Maßnahmen ergänzt. Die Patienten erhalten folgende Mittel und Behandlungen:

Wildkräuter-Früchte-Cocktails, schonende Kräuteröl-Einläufe, amerikanische Chiropraktik, klassische Homöopathie und Ganzkörper-Ölmassagen, orthomolekulare Therapie und eine Quantec®-Radionik-Bewellung, um morphogenetische Felder positiv zu beeinflussen.

So wird die Gerson-Therapie durch zusätzliche therapeutische Maßnahmen ergänzt und erweitert. Gerade die Ayurveda-Anwendungen sind sehr effektiv, um Ablagerungen und Toxine zu mobilisieren und zu eliminieren, die Körperkanäle zu säubern und den Stoffwechsel und das Immunsystem zu stärken.

Nur ein entgifteter Körper ist widerstandsfähig und in der Lage, seine Selbstheilungskräfte in vollem Umfang einzusetzen. Je besser der Körper gesäubert wurde, desto leichter kann das Immunsystem belebt werden. Ist das eine Erklärung, warum immer wieder „Spontanheilungen“ bei Krebskranken auftreten können? Laut Gerson kann man die Selbstheilungskräfte nur über die körperliche Entgiftung und eine heilkräftige Ernährungsweise aktivieren. Das setzt natürlich eine enge Zusammenarbeit mit den Patienten voraus.

Eine Synthese aus der Gerson-Therapie, der Ayurveda-Panchakarma-Entschlackungskur, Kräuteröl-Darmspülungen, klassischer Homöopathie, amerikanischer Chiropraktik und Wildkräuter-Vitalkost wird bei unserem Krebs-Reha-Programm eingesetzt. Auf die Patienten wirken diese Anwendungen sehr angenehm und entspannend im Sinne eines allgemeinen Stressabbaus. In den USA erproben sogar Onkologen verschiedene ayurvedische Stärkungsmittel (Rasayanas) und Präparate, um die Nebenwirkungen einer Chemotherapie zu neutralisieren und die Patienten allgemein zu stärken. Es werden sogar Studien am renommierten NIH, National Institute of Health, durchgeführt.

Anstelle von grünem Blattgemüse, welches Gerson verwendet hat, setzt das Krebs-Reha-Programm frisch gepflückte Wildkräuter ein. Der Grund ist der überragende Nährstoffgehalt, der in den heimischen und essbaren Wildkräutern steckt. Die Wildkräuter verfügen oft über fünf- bis 40-mal mehr Nährstoffe als grünes Blattgemüse aus dem Bioladen. Allein sonnenbeschienene Brennnesselblätter enthalten über 30-mal mehr organisches Kalzium als Kopfsalat. Hinzu kommen die wertvollen sekundären Pflanzen- und Bitterstoffe, Enzyme und Vitamine.forestgreens.230

Wenn der Körper durch eine degenerative Krankheit wie Krebs herausgefordert wird, braucht er die beste Nahrung, die es überhaupt gibt. Hier kann man nicht in einem gewöhnlichen Supermarkt einkaufen gehen. Nur „Premium“ ist dann für unseren Körper gut genug, ähnlich wie Super-Benzin für unser Auto. Überragende Premium-Nahrung sind die heimischen Wildkräuter. Aber weil sich die meisten Menschen nicht wie Affen ernähren wollen, gilt es, diese Nahrung auch schmackhaft zu machen. Diesen Anspruch haben wir in unserem Wildkräuter-Gourmet-Kochbuch versucht zu erfüllen. 180 heilkräftige Rezepte warten hier auf den Leser. „Dr. Switzers Heilkräftige Wildkräuter-Vitalkost-Rezepte“

Für unsere Patienten werden täglich in unserem Biotop am Starnberger See die Wildkräuter frisch gepflückt und haben deswegen einen besonders hohen Nährstoffgehalt. Sie werden zusammen mit reifen Früchten und Wasser püriert. Viele Patienten und Seminarteilnehmer sind sowohl von ihrem angenehmen Geschmack wie auch dem tiefgreifenden Sättigungsgefühl hinterher angenehm überrascht. Es ist keine Seltenheit, Patienten zu erleben, die täglich zwei Liter eines Wildkräuter-Früchte-Cocktails mit bioaktiven Mikromineralien einnehmen. Durch die Wildkräuter-Cocktails erhält der Körper eine massive Infusion an Biophotonen, damit er auf der Zellebene neue Energiekreisläufe aktivieren kann, um damit den Krebs besser in Schach zu halten.

Grünes Blattgemüse aus dem Bioladen hat oft längere Transportwege zurückgelegt und ist deswegen in der Regel kein guter Spender von Nährstoffen wie Chlorophyll, Enzymen und Biophotonen. Viele dieser Nährstoffe können nur wenige Stunden überleben, bevor sie verlorengehen. Deswegen ist eine frische Ernte mit einem hohen Biophotonen-Gehalt von großer Bedeutung für die Therapie, was laut Prof. Fritz A. Popp von der Medizin bisher übersehen wurde.

Insofern dürfte die Nährstoff-Therapie bei unserem Krebs-Reha-Programm gehaltvoller als die Grüner-Saft-Therapie sein, die Dr. Gerson empfohlen hatte. Deswegen setzen wir in großem Stil die frisch verarbeiteten Wildkräuter-Früchte-Cocktails ein. Der Bericht über Ralf Brosius (siehe unten), der seinen metastasierenden Lungenkrebs mithilfe einer Ayurveda-Kur und der Wildkräuter-Cocktails überwinden konnte, ist ein Plädoyer für ihre Wirksamkeit.

Paardenbloemzon.250Die Biophotonen aus den sonnenbeschienenen Blättern können freie Radikale neutralisieren, wie die Arbeit von Prof. Popp gezeigt hat. Freie Radikale wirken bei degenerativen Krankheiten wie Krebs besonders destruktiv auf die Zellen. Viele Wissenschaftler sehen den Einsatz von Antioxidantien als ein wirksames Mittel, um die Zerstörung durch Krebs aufzuhalten. Mit den Biophotonen verfügen wir über hervorragende Antioxidantien, weil ihre negativ geladenen Elektronen die freien Radikalen am besten neutralisieren können, völlig nebenwirkungsfrei.

Ein Wildkräuter-Cocktail aus frisch gepflückten Wildkräutern, organischen Mineralien und Spurenelementen von Mikromineralien und ausgesuchten tropischen Bio-Früchten kann sehr belebend auf den Stoffwechsel und das Immunsystem wirken, eine wichtige Voraussetzung, um Krebs und andere degenerative Krankheiten in Schach zu halten. Schonende Kräuteröl-Darmeinläufe säubern die Darmwände, damit die Nährstoffe besser aufgenommen werden können.

Bei unserem Krebs-Reha-Programm werden die Krankheitssymptome jedes Patienten individuell analysiert, damit ein entsprechender Behandlungsplan erstellt werden kann. Es wird auch die ayurvedische Pulsdiagnose eingesetzt. Jede/r Patient/in wird dem ayurvedischen „Dosha“-System entsprechend nach den drei Doshas Vata, Pitta und Kapha analysiert und behandelt.

 

Kampf gegen Krebs: Urkraft von Kräutern und Rohkost

Zeitungsartikel im Starnberger Merkur, 30.12.2009

Seine Diagnose kam einem Todesurteil nahe. Ralf Brosius hatte Lungenkrebs im Endstadium. Heute fühlt sich der Starnberger kerngesund – dank der Umstellung seiner Ernährung, die vor allem auf Rohkost und Wildkräutern beruht.

von Elisa von Grafenstein

Starnberg – Eines Tages im Dezember 2006 erfährt Ralf Brosius, dass er Lungenkrebs hat – im Endstadium. In der Gautinger Lungenklinik entfernen die Ärzte die Hälfte eines Lungenflügels und einen Lymphknoten. Der Krebs hatte bereits gestreut. An Heiligabend wird der 54-Jährige entlassen mit der Empfehlung, sich einer Chemotherapie zu unterziehen. Nach Erfahrung der Onkologen sterben bei dieser Diagnose 70 Prozent der Erkrankten innerhalb von drei Jahren. „Es war eine Minute vor Zwölf“, beschreibt Brosius seine Situation.

Heute, genau drei Jahre nach seiner Entlassung, ist Brosius beschwerdefrei, alle Bluttests fallen negativ aus. „Die Sache ist ausgestanden“, ist er sich sicher. Er hat nicht nur überlebt, sondern fühlt sich kerngesund und verjüngt. „Du schaust aus wie das blühende Leben“, sagen ihm Freunde. Tiefe Lachfalten zeugen von seiner positiven Einstellung zum Leben.

Seine Heilung erklärt sich der Starnberger mit seinem Ernährungswandel. Weil Chemotherapie für ihn nicht in Frage kommt, besucht er drei Tage nach seiner Entlassung den ayurvedischen Arzt Dr. John Switzer in Feldafing. Gemeinsam legen sie einen Therapieweg zurecht, der vor allem auf der kompletten Umstellung der Ernährung beruht. Die ersten Tage widmet sich Brosius der Entgiftung seines Körpers: kaltgepresstes Kokosöl, erwärmt und mit Zimt abgeschmeckt, Gemüsebrühe, Kräutertees mit Heilerde.

Später stellt er seine Ernährung fast ausschließlich auf Rohkost um. Am wichtigsten ist für ihn der „Wildkräuter-Energie-Cocktail“. Vor zehn Jahren entdeckte Dr. Switzer die heimischen Wildkräuter, statt diese aus Indien zu importieren. „1500 Wildkräuter gibt es in Europa“, sagt er. „Sie sind unsere Urnahrung.“ Der Ayurveda-Arzt experimentierte, verschrieb die Cocktails seinen Kurpatienten. Mit Erfolg: „Sie schlafen besser, ihre Stimmung hebt sich, ihr Immunsystem ist gestärkt."

Die Kräuter seien kein Allheilmittel gegen schwere Krankheiten, betont der Mediziner. Dennoch ist er überzeugt von ihrer Urkraft. „Sie haben fünf- bis 20-mal mehr Wirkstoffe als angebautes Gemüse.“ Der Ackerboden sei ausgelaugt. Der Kreativität für die Wildkräuter-Cocktails sind keine Grenzen gesetzt: Brosius püriert Brennnesseln, Spitzwegerich, Ackerschachtelhalm oder Giersch mit Früchten, im Winter kommt Blattgemüse wie Mangold, Grünkohl oder Wirsing hinzu. Der Cocktail ist dunkelgrün, leicht bitter und fruchtig. Mittags gibt es dann Salat mit Keimsprossen, die er selbst zieht. Er knabbert Nüsse, isst Müsli mit Reismilch und eben Rohkost in allen Varianten. Auch wenn er anfangs „extreme Entzugserscheinungen“ hatte, hat sich Brosius längst mit dem neuen Ernährungsplan arrangiert, ist sogar begeistert von dessen Reichtum: „Es ist, als ob man erst nur durch ein Schlüsselloch schaut. Dann macht man die Tür auf und sieht eine Vielfalt an Kombinationen.“

Brosius will seine Erfahrungen an Betroffene weitergeben. Seit seinem Auftritt im Dezember im „Nachtcafé“ des SWR erhält er oft Anfragen von Menschen, die sich für die alternative Heilweise interessieren. Inzwischen sind Arzt und Patient Partner, geben Seminare, veranstalten Wildkräuterwanderungen und Zubereitungskurse und stellen die „Wildkräuter-Smoothies“ auf Messen vor.

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