Ein Lebenselixier aus der Urzeit der Erde

Im Jahre 1920 wurde in einer Quelle am Fuß der Rocky Mountains ein ungewöhnliches Heilmittel entdeckt. Die dort ansässigen Paiute-Indianer hatten ihren Kranken über Generationen hinweg das leicht bittere Quellwasser zu trinken gegeben. Einer der wenigen Überlebenden des Stammes, Soaring Eagle, war mit einem weißen Farmer namens Thomas Jefferson Clark befreundet. Farmer Clark war lebensbedrohlich erkrankt und die Ärzte konnten ihm nicht helfen. Auf Anraten seines indianischen Freundes trank er mehrere Monate lang von dem Quellwasser und erlebte eine erstaunliche Wiederherstellung seiner Gesundheit.

Neugierig geworden suchte er nach einer Erklärung. Er entdeckte, dass das heilsame Wasser durch ein seltsam aussehendes Material floß. Wie Analysen offenbarten, handelte es sich um die Überreste eines etwa 100 Millionen Jahre alten Regenwaldes, der durch eine außergewöhnliche Folge geologischer Ereignisse konserviert und damit in seiner pflanzlichen Struktur erhalten geblieben war. Im Quellwasser fanden sich über 70 Mineralien einschließlich seltener Spurenelemente pflanzlichen Ursprungs.

Inzwischen wird das riesige Depot in mehreren Minen abgebaut und mit reinem Wasser ausgelaugt. Das gehaltvolle Elixier gilt heute in den USA als einer der wichtigsten Gesundheitstipps. Wie kein anderes Mittel hat es die immense Bedeutung von Spurenelementen als Bausteine für Lebenskraft und Gesundheit vor Augen geführt.

Die Basis für Kreativität, Vitalität und Langlebigkeit

Mineralische Elemente sind der Ur-Stoff, aus denen sich alles organische Leben entwickelt hat. Bis heute sind sie für die Funktion unseres Organismus unerläßlich. Mehr als 60 verschiedene Mineralien und Spurenelemente tummeln sich in unserem Körper. Sie dienen vor allem als Aktiviatoren, die über ihre elektrische Ladung in jeder unserer 70 Billionen Körperzellen  lebenswichtige Funktionen ankurbeln und in Gang halten. Ohne die rührigen Elemente könnten wir unsere Nahrung nicht verdauen, Nährstoffe würden nicht in die Zellen transportiert, der Informationsausstausch wäre blockiert, Zellerneuerung, Energiegewinnung und Immunsystem kämen zum Erliegen.

Wie wichtig Mineralien für unser Wohlergehen wie auch unsere Lebensqualität sind, offenbart ein Blick auf die großen Zivilisationen der Vergangenheit. Sie alle hatten ihr Reich auf der sicheren Grundlage fruchtbarer Erde erbaut. Eine Kultur war so groß wie der Mineralgehalt ihrer Böden. Die größten Dynastien entwickelten sich entlang machtvoller Ströme. Periodische Regenfälle, Gletscher- und Schneeschmelze ließen die Flüsse über die Ufer treten und versorgten die Felder jedes Jahr auf Neue mit einem Schatz an Mineralien, die sie oft aus weit entfernten Gebirgen herantrugen. Die Menschen dieser Gegenden waren vitaler, intelligenter und kreativer als ihre Zeitgenossen im Hinterland.

Auch heute noch gibt es Völker, die mit einer besonderen Vitalität und Langlebigkeit gesegnet sind. Sie wurden in Gebirgsgegenden fern der Zivilisation entdeckt, imHimalaya, dem Kaukasusgebirge und den Anden. Um dem Geheimnis ihrer Gesundheit auf die Spur zu kommen wurden ihre Lebens- und Ernährungsgewohnheiten ausführlich studiert. Besonders erstaunlich war die Tatsache, dass Nachbarvölker, die sich ganz ähnlich ernährten und lebten, nur eine durchschnittliche Lebensspanne und Gesundheit aufwiesen. Schließlich fiel den  Forschern auf, das die langlebigen Menschen alle in Gegenden mit wenig Niederschlag lebten und ihre Felder mit Gletscherwasser bewässerten. Hier fand sich des Rätsels Lösung. Gletscher zermahlen auf ihrer langsamen Wanderung den Felsen unter ihren „Füßen“ und das Schmelzwasser ist eine wahre Schatzkammer an Mineralien und Spurenelementen.


Weltweiter Mineralienverlust und seine Folgen

Schauen wir uns auf der anderen Seite die Versorgung des modernen Menschen mit Mineralstoffen an, so offenbart sich ein erschreckender Mangel. Der Gehalt unserer Böden an diesen wichtigen Elementen hat in den letzten hundert Jahren weltweit um Durchschnittlich 75% abgenommen (United Nations Earth Summit, Rio de Janeiro. 1992). Mit dem Aufkommen von Kunstdünger wurden die 60 bis 70 Mineralien und Spurenelemente, welche die Pflanzen mit jeder Ernte aus dem Boden ziehen, weitgehend durch 3 wachstumsstimulierende Elemente (Nitrat, Phosphor und Kalium) ersetzt. Die Folgen sind aufgeplusterte Pflanzen, denen es an essentiellen Vitalstoffen mangelt: Masse statt Klasse. Wir hungern bei vollen Töpfen –  mit all den sich daraus ergebenden Folgen für unsere Gesundheit und Wohlbefinden.

So müssen auch immer mehr Ernährungsexperten erkennen, dass die rapide Zunahme an den sogenannten Zivilisationskrankheiten zu einem ausschlaggebenden Teil auf die Vitalstoffarmut unserer Nahrung zurückzuführen ist. Leider können Mineralstoffpräparate aus anorganischen Quellen den Mangel an Mineralien nicht vollständig ausgleichen. Es ist lange bekannt, dass sie nur zu einem Bruchteil vom Körper aufgenommen werden. Auch fehlt es ihnen fast immer an der notwendigen Vielfalt an Spurenelementen.


Urzeitliche Pflanzenmineralien als Helfer in der Not

Wie belebend und heilsam die Versorgung unseres Körpers mit der gesamtem Palette an pflanzlichen Mineralstoffen und Spurenelementen sein kann, zeigen Erfahrungen mit dem Urmineralien-Elixier. Das bekannte Autorenteam Shalila Sharamon und Bodo J. Baginski hat dem Mittel ihr neuestes Buch gewidmet. Ein befreundeter Arzt und Naturheilkundler, der das Elixier allen seinen Patienten als Nahrungsergänzung empfiehlt, hatte sie darauf aufmerksam gemacht.

„Das erste Zeichen einer Wirkung war ein deutlicher Ernergiezuwachs. Bald wurde unser Schlaf tiefer, erholsamer und kürzer. Unsere Belastbarkeit wuchs, Konzentration und Gedächtnis verbesserten sich“, schreiben die Autoren in ihrem Buch „Heilung aus der Ur-Natur“. Sie legen dar, wie die pflanzlichen Mineralien im Körper eine weite Palette an heilsamen Aktivitäten entfalten: Sie fördern den gesunden Bau neuer Zellen, kräftigen Knochen, Gewebe und Nerven. Sie stärken das Immunsystem, unterstützen die körpereigene Abwehr freier Radikaler sowie die Reparatur entstandener Schäden. Nicht zuletzt verbessern sie die Fließeigenschaften des Blutes und reinigen den Organismus von Schlacken und Toxinen. Überall im Körper schalten sie den Stoffwechsel an und erwecken Enzyme zu neuem Leben. Der Körper beginnt sich zu regenerieren.

Das Buch enthält eine Fülle an Fallbeispielen, die ein erstaunliches Wirkspektrum aufzeigen. Fast alle Probanden verspürten mehr Energie und Vitalität. Schmerzen und Beschwerden besserten sich oft oder verschwanden ganz. Es finden sich Berichte von Abtriebsschwäche über Diabetes, Gelenkbeschwerden, Herz-Kreislauferkrankungen, Schlafstörungenbis hin zu Zahnfleischbeschwerden –  um nur einige heraus zu greifen.

Interessanterweise verabschiedeten sich bei vielen Probanden nicht nur einzelne Symptome, sondern gleich eine ganze Reihe, und dies obwohl keinerlei Heilstoffe in dem Elixier enthalten sind. Die Erklärung: „Die Mineralien wirken allein, in dem sie den Selbstheilungskräften des Körpers die notwendigen Stoffe anbieten, in einer von Pflanzen hergestellten Form und Kombination, die seit Jahrmillionen Lebewesen als Nahrung dienten und in unserer Zeit zunehmend aus dem „Speiseplan“ verschwinden.“ Die Autoren empfehlen eine Einnahme von anfangs zwei bis vier Esslöffeln zur Auffüllung leerer Mineralspeicher und ein bis zwei Eßlöffel als Erhaltungsdosis. Da Mineralien im Organismus immer mit Vitaminen Hand in Hand arbeiten, sollten sie durch eine vitaminreiche Kost oder ein möglichst natürliches Multivitamin-Präparat ergänzt werden.

Die klare Darstellung der Zusammenhänge, gespickt mit aufschlussreichen Informationen, Geschichten und Beispielen, macht das Buch zu einem wahren Lesevergnügen. Es wird  ergänzt durch eine Zusammenfassung der wichtigsten Gesundheitsmaßnahmen – ein wertvoller und interessanter Ratgeber für jeden gesundheitsorientieren Leser.

 

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