Mit prähistorischen Pflanzenmineralien zum langen und gesunden Leben

Von Barbara Simonsohn in Zusammenarbeit mit Bodo Baginski.

Wir sind laut der renommierten Bertelsmann-Stiftung ein Selen- und Magnesium-Mangelland. Die Gründe liegen am sauren Regen und der industriealisierten Landwirtschaft. Der pH-Wert im Boden verschiebt sich Richtung „sauer“, und die Pflanze kann dann die vorhandenen Spurenelemente nicht mehr aufnehmen. Was nicht mehr in der Pflanze ist, kann nicht im Menschen oder Tier sein, welche die Pflanzen zu sich nehmen. Ohne Mineralien können Vitamine nicht verstoffwechselt werden. Wir verhungern sozusagen an vollen Töpfen, leiden bei einem Überangebot an Kalorien unter Vitalstoffdefiziten. Dies schränkt unsere Lebenserwartung und Lebensqualität empfindlich ein. Das Autorenteam Shalila Sharamon und Bodo Baginski haben in ihrem neuen Buch „Heilung aus der Ur-Natur“ diese Zusammenhänge spannend dargestellt und eine Lösung gefunden: kolloide Pflanzenmineralien aus amerikanischen Urwäldern der Kreidezeit. Hier kommen sie selbst zu Wort.

Zu allen Zeiten haben die Menschen versucht, ihre Lebensspanne zu verlängern. Auf der Suche nach ewiger Jugend pilgerten sie zu magischen Jungbrunnen und Alchemisten suchten nach dem Lebenselixier, das Krankheiten heilen und den Tod hinausschieben sollte. In unserer Zeit hat die moderne Medizinwissenschaft die Rolle der Alchemie übernommen. Sie kann dabei mit einigen bemerkenswerten Erfolgen aufwarten.

So erreichte keine Generation vor uns ein durchschnittliches Lebensalter von 76 bis 79 Jahren. Verbesserte Hygiene und medizinische Errungenschaften haben unserer Lebenserwartung in den letzten 100 Jahren mehr als die Hälfte hinzugefügt. Leider bedeuten die gewonnenen Jahre bisher noch nicht, länger jung zu sein. Stattdessen sind wir länger alt. Immer mehr Menschen erleben den körperlichen und geistigen Verfall, der mit dem zunehmenden Alter einhergeht. Wer heute beispielsweise in Deutschland stirbt, hat eine durchschnittliche Krankheitsgeschichte von 29 Jahren durchlitten.

Die Regierungen beobachten diese Entwicklung mit einiger Sorge. Eine weitere, bedeutsame Verlängerung der Lebensspanne würde zu einem Bankrott der heutigen Renten- und Krankenversicherungssysteme führen, die in geburtenarmen Ländern schon in nächster Zukunft unter der Last einer alternden Bevölkerung zusammenzubrechen drohen.

Die voraus denkenden Japaner haben bereits eine Lösung für dieses Problem gefunden. Durch eine weitgehende Automatisierung in der Industrie bleibt das volkswirtschaftliche Einkommen gesichert und die Alten können mitversorgt werden. Inzwischen gibt es in Japan schon ganze Städte, in denen fast nur alte Menschen leben, versorgt und gepflegt werden. Andere Regierungen schieben das Problem der Überalterung vor sich her und überlassen es den nachfolgenden Generationen, sich damit auseinander zu setzen.

Derweil vertreten ernstzunehmende Forscher die Meinung, dass in nicht allzu ferner Zukunft eine Lebensspanne von 120 oder gar 140 Jahren Routine werden kann. Diese Zahlen sind nicht aus der Luft gegriffen. Der Mensch gehört zur Kategorie der Säugetiere und bei unseren „jüngeren Geschwistern“ haben Wissenschaftler etwas Interessantes entdeckt. Die Lebensspanne von Säugern beträgt in der Regel das 6- bis 7fache ihrer Wachstumsphase. Ein Hund ist beispielsweise nach 2 Jahren ausgewachsen und lebt insgesamt 12 bis 14 Jahre. Ein entsprechendes genetisches Programm wird auch beim Menschen vermutet. Der Homo sapiens braucht bis zur vollen Reife etwa 20 Jahre. Demnach müssten wir eigentlich 120 bis 140 Jahre alt werden. Auf die gleiche Zahl kommen Wissenschaftler, welche die Zellteilung studieren. Offenbar ist der Mensch das einzige Säugetier, das sein ihm zugemessenes Potential an Lebensjahren nicht erreicht.

Warum wir alt werden? Schauen wir uns zunächst an, was den Alterungsprozess auslöst. Es gibt zwei große Theorien über das Altern. Befürworter der Fehlertheorie sehen Altern als die unvermeidliche Folge des Verschleißes von Zellen und ihrer Erbsubstanz durch schädigende Einflüsse an. Vertreter der Programmtheorie sind überzeugt, dass Altern und Tod nach einem genetischen Programm ablaufen und somit ein ureigenster Teil des Lebens sind.

Für beide Theorien gibt es schlüssige Beweise. Die Fehlertheorie: Es steht außer Zweifel, dass sich im Laufe eines teilungsfreudigen Zelllebens zunehmend Fehler einschleichen. Zwei Hauptfaktoren sind daran beteiligt: Schäden durch freie Radikale und Verschlackung. Von den Eskapaden freier Radikaler haben wir bereits ausführlich berichtet. Die Elektronenräuber können alle wichtigen Moleküle im Körper angreifen und degenerative Prozesse in Gang setzen. Sie beschleunigen den Alterungsprozess, indem sie Zellen töten, miteinander vernetzen oder so verändern, dass sie die ihnen zugewiesenen Aufgaben nicht mehr erfüllen können.

In zwei Bereichen unseres Körpers sind ihre Angriffe besonders folgenschwer: • Freie-Radikale-Schäden an den Arterienwänden und am Cholesterin fördern die Ansammlung von Ablagerungen in unseren Adern (siehe dazu „Herz-Kreislauf-Erkrankungen“). Die zunehmende Verengung hungert nicht nur Herz und Hirn systematisch an Sauerstoff und Nährstoffen aus – alle Organe und Gewebe können von der Minderversorgung betroffen sein und ihre Vitalität einbüßen. Wenn sich dann noch in Folge von Stress und Anspannung unsere Adern zusammenziehen, kann es in den Zellen zu Perioden völligen Sauerstoffmangels kommen.

 

Gesund und fit bis 120?

Nun führt nicht nur, wie zuvor beschrieben, ein Zuviel an Sauerstoff zur Überproduktion von freien Radikalen. Eine besonders destruktive Art der angriffslustigen Moleküle entsteht auch bei einem Mangel an Sauerstoff. Gravierende Zellschäden sind die Folge. Verletzungen der DNS können dazu führen, dass die Zelle unbrauchbar wird oder mutiert. Neben den Schäden durch freie Radikale trägt die fortschreitende Verschlackung zum Altern unserer Zellen bei. Ablagerungen in den Zellzwischenräumen behindern die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff, den Abtransport von Abfall sowie die Kommunikation der Zellen untereinander.

In den Zellen selbst sammelt sich ebenfalls Schutt an und zwar in Form einer süßen, klebrigen Masse, Lipofuscin genannt. Aus Zellabfällen stammende, oxidativ geschädigte Proteine (auch hier sind wieder freie Radikale beteiligt) und andere Makromoleküle reagieren auf verhängnisvolle Weise mit Glukosemolekülen: Sie „karamellisieren“ ähnlich wie bei der Herstellung von Bonbons. Die verzuckerten Moleküle bilden nutzlose Batzen, die sich in den Zellen zunehmend ansammeln. Unter dem Mikroskop zeigen sie sich als gelbliche oder bräunliche Flecken, dem so genannten Alterspigment. Der klebrige Abfall „verstopft“ die Zellen von innen her. Er trägt zur Versteifung von Gliedern und Geweben bei und korreliert mit einer abnehmenden Zellfunktion. Vermutlich kann er sich auch an die DNS anheften und ihre Funktion behindern oder verfälschen.

Welche Zellen am stärksten von der „Verstopfung“ betroffen sind, hängt von der Energieproduktion der Zelle und der Geschwindigkeit der Zellteilung ab. Die größte Ansammlung von Alterspigment findet sich in Muskeln und Nervenzellen, die sich bis auf wenige Ausnahmen gar nicht teilen. Tatsächlich sind die allermeisten dieser Zellen so betagt wie ihr „Besitzer“. Die alten Zellen haben jedoch einen großen Vorteil: Sie erkranken so gut wie nie an Krebs. Wir haben noch nie von einem Herzmuskel- oder Nervenkrebs gehört. Gehirntumore gehen nicht von Nervenzellen im Gehirn aus, sondern von den so genannten Gliazellen, welche die Nervenzellen nähren und versorgen.

Auf der anderen Seite der Skala befinden sich unsere Haut und die Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes. Sie werden aufgrund ihrer großen Beanspruchung besonders schnell „abgewetzt“. Um den Schaden zu ersetzen, müssen sich die verbliebenen Zellen fortlaufend teilen. Auch Immunzellen erleiden große Verluste und werden ständig nachgeliefert. Die schnellen Teiler unter den Zellen sammeln zwar kaum Alterspigment an, doch kann die DNS, in der die Baupläne der Zellen niedergeschrieben sind, mit jeder neuen Kopie stärker mutieren. Die Funktionstüchtigkeit der Zelle sinkt und das Krebsrisiko steigt.

Nun ist unser Körper mit ausgetüftelten Mechanismen ausgestattet, welche Schäden verhindern oder reparieren. Den wohl wichtigsten Schutz bietet das Antioxidantsystem, das die meisten freien Radikalen abfängt, bevor sie ihr zerstörerisches Werk beginnen können. Unser Reparatursystem nimmt sich entstandener Schäden an. Ein in die Zellen eingebautes Selbstmordprogramm sorgt dafür, dass irreparabel geschädigte Zellen zerstört und aus dem Weg geräumt werden. Die Zelle zerfällt in winzige Teilchen, die von Makrophagen gefressen oder von den umliegenden Zellen absorbiert werden. Die Nachbarzellen spüren die entstandene Lücke und ersetzen den Verlust durch Teilung.

Die Vertreter der Fehlertheorie verstehen Altern letztendlich als ein Versagen der Mechanismen, mit denen die Natur das angemessene Funktionieren unseres Körpers zu erhalten versucht. Leider werden diese Systeme ständig über ihre Kapazität hinaus beansprucht. Umweltverschmutzung, Säure bildende und mit Chemikalien aufgepeppte Nahrung, Nebenwirkungen von Medikamenten und der Stress des modernen Lebens lassen die Waage leicht umkippen und beschleunigen den Verfall.

Könnten wir Zellschäden und Verschlackung ausschalten und die makellose Gesundheit eines 10- bis 12-jährigen erhalten, müssten wir nach der Berechnung einiger Wissenschaftler im Durchschnitt 120 Jahre alt werden.

Nun gibt es keinen Menschen, der dieses Ziel auch nur annähernd erreicht. Schuld daran ist eine Art innere Uhr, mit der unsere Erbanlagen ausgestattet sind. Damit sind wir bei der zweiten Theorie des Alterns, der genetischen Programmierung angelangt. Die Programmtheorie Wenn wir die Zellen von alten und jungen Menschen unter dem Mikroskop vergleichen, können wir die alten Zellen der alten Menschen leicht an ihrem Alterspigment erkennen. Junge Zellen von alten Menschen sind von den jungen Zellen junger Menschen auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden.

Erst auf der Ebene der Chromosomen finden wir verräterische Zeichen. Dort haben die Forscher zumindest eine der biologischen Uhren entdeckt, die das Lebensalter der Zellen mitbestimmen und die Hoffnung auf 1200 Lebensjahre drastisch senken.

Alle Chromosomen weisen an ihren Enden Kappen auf, Telomere genannt (aus dem Griechischen telos = Ende und meros = Teil). Schon im Jahre 1941 wurde bewiesen, dass Telomere als Schutzhüllen fungieren. Ohne diese Kappen würden die Erbanlagen zerfallen. Außerdem würden ihre Enden bei jeder Zellteilung wahllos zusammenkleben. Nun sind diese Chromosomenschwänze bei jungen Menschen länger als bei alten. Mit jeder Zellteilung wird ein winziger Abschnitt geopfert. An der Telomer-Uhr lässt sich genau das Alter einer Zelle ablesen. In den letzten Stadien der Chromosomenschrumpfung vergreist die Zelle. Ihre Teilungsrate verlangsamt sich zunehmend, bis sie sich am Ende gar nicht mehr teilt und stirbt. Wie ein Auto, das eine gewisse Kilometerzahl überschritten hat, wird sie von unserem Organismus aus dem Verkehr gezogen. Teilungsfreudige Zellen werden von diesem Schicksal natürlich eher ereilt als ihre langsameren Artgenossen. Einige Chromosomen bleiben von der Alterserosion ihrer Schutzhüllen ganz verschont.

Die Keimzellen eines neugeborenen Kindes weisen ebenso lange Telomere auf wie die eines 80- oder 90-jährigen Menschen. Ihr Geheimnis liegt in der Telomerase, einem Enzym, das ihren Verfall aufhält. Es macht sich nach jeder Zellteilung daran, die verloren gegangenen Telomerabschnitte schleunigst wieder zu ergänzen. Übrigens lassen auch entartete Zellen die Telomerase für sich arbeiten. Viele Krebszellen haben offenbar die Blockade zur Herstellung dieses Enzyms ausgeschaltet und sorgen damit für ihre eigene Unsterblichkeit.

 

Der Alterungsprozess

Was sind die Zeichen des Alterns? Die Auswirkungen der beschriebenen Alterungsprozesse sind uns allen wohlbekannt. Mit zunehmenden Jahren lassen die Sinnesfunktionen nach. Augen, Gehör, Geschmacks- und Geruchssinn sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Die Immunabwehr wird schwächer, Arterien und Gelenke versteifen, Knochen werden brüchig und der Körper schrumpft. Das Gehirn verliert ein Drittel seines Gewichts, das Herz gar die Hälfte. Unser Hormonsystem stellt kaum noch verjüngende Hormone her und auch die Verdauung wird immer träger. Schließlich setzen die typischen degenerativen Erkrankungen ein, allen voran Herz-Kreislauf-Beschwerden, Krebs, Diabetes, Osteoporose und Arthritis.

Die am meisten gefürchtete Alterserscheinung ist jedoch der geistige Verfall. Krankheiten wie Alzheimer, die unsere Gehirnzellen in einen unbrauchbaren, verklebten Haufen verwandeln, sind auf dem Vormarsch (gegenwärtig vegetieren circa 800 000 Alzheimer-Patienten allein in deutschen Pflegeheimen dahin). Schlaganfälle radieren Teile unseres Gehirns aus und schränken unsere geistigen Fakultäten ernsthaft ein. Viele Menschen fürchten zu Recht, dass der Alterungsprozess nicht nur Schmerzen und körperliche Behinderungen mit sich bringt, sondern sie auch ihrer menschlichen Würde beraubt. Sie würden einen „heroischen“ Tod – beispielsweise einen plötzlichen Herzstillstand auf dem Golfplatz – dem langsamen Siechtum mit zunehmender Abhängigkeit von Medikamenten, Ärzten, Krankenhäusern, medizinischen Geräten und Pflegepersonal bei weitem vorziehen.

Dabei gibt es Möglichkeiten, der zunehmenden Degeneration zu entkommen, die Lebenszeit zu verlängern und bis ins hohe Alter fit und gesund zu bleiben. Was gibt es für Möglichkeiten zur Lebensverlängerung? Wie die Alchemisten früherer Zeiten suchen heute Wissenschaftler in der ganzen Welt mit Eifer nach der Wunderdroge, die den körperlichen Verfall aufhält. Fortschritte in der Genforschung scheinen das Ziel in greifbare Nähe zu rücken. Genmanipulation soll nicht nur Krankheiten eliminieren, sondern auch unser ererbtes Alterungsprogramm.

7000 Gene stehen als lebensverkürzende Übeltäter in Verdacht, 3 davon sind etwas gründlicher erforscht. Der Stoffwechseltrick So hat ein kanadischer Biologe Würmer gezüchtet, die es statt der üblichen 9 Tage Lebenszeit auf 50 Tage bringen. Auf den Menschen übertragen würde das einer Lebenserwartung von etwa 400 Jahren entsprechen. Der Forscher hat bei seinen Würmern ein Gen ausgeschaltet, von dem man noch nicht einmal genau weiß, was es eigentlich tut. Bekannt sind jedoch die Folgen seiner Inaktivierung: Der Stoffwechsel wird auf Sparflamme gesetzt. Die Wurmmutanten erreichen ihr hohes Alter dadurch, dass sie alles langsamer tun. Nahrungsaufnahme, Verdauung und Fortbewegung vollziehen sich im Schneckentempo. Auch haben sie keine große Lust auf Sex. Einen ähnlichen Stoffwechseltrick haben unsere langlebigsten Tiere gemeistert: Kaltblüter reduzieren ihre Stoffwechselrate, sobald die Temperaturen sinken. Ähnlich den mutierten Würmern werden sie langsam und träge, dafür aber uralt. Im September 2002 wurde im Zoo in Kairo der 362. Geburtstag einer Galapagos-Riesenschildkröte gefeiert.

Bleibt die Frage, ob ein solches Leben für uns erstrebenswert wäre. Zudem ist es immer riskant, in den genetischen Bauplan des Lebens einzugreifen. So steigt beispielsweise das Risiko, an Krebs zu erkranken, wenn wir der Telomerverkürzung Einhalt gebieten. Dennoch mag ein wichtiger Schlüssel zur Gesundheit und hohem Alter in der Reduzierung des Stoffwechsels liegen. Schließlich stellen Energieproduktion und Stoffwechselabfälle die Hauptlieferanten für freie Radikale und Schlacken dar. Könnten wir den Stoffwechselumsatz senken, müssten auch wir theoretisch länger leben. Unsere Zellen würden weniger geschädigt und verschmutzt, die Zellteilung reduziert und die Telomerverkürzung verlangsamt.

Tatsächlich gibt es eine Möglichkeit zur Senkung der Stoffwechselaktivität, die unsere Lebensfreude in keiner Weise einschränkt. Sie kann im Gegenteil unseren Alltag enorm bereichern. Wir wissen, dass Stress und Aufregung den Stoffwechsel in die Höhe treiben. Innere Ruhe und Entspannung hingegen senken ihn. Tests mit Meditierenden haben bewiesen, dass die Stoffwechselrate bei Tiefenentspannung drastisch abnimmt, in manchen Fällen weitaus mehr als im Tiefschlaf. Welch starke Auswirkungen dies auf die Lebensspanne haben kann, führen uns einige Yogis vor. Ein Alter von 300 Jahren und mehr scheint unter diesen Asketen und Heiligen gar nicht einmal so selten zu sein.

Ein Grund für ihre außergewöhnliche Langlebigkeit sind lange Phasen tiefer Meditation, in denen die Lebensfunktionen nur im allergeringsten Maß aufrechterhalten werden. Gleichzeitig verringert sich auch der Atem, und nach einer überlieferten asiatischen Weisheit ist jedem von uns eine bestimmte Anzahl an Atemzügen zugemessen. Nun können und wollen wir uns nicht alle in den Himalaja zurückziehen oder unser Leben in Askese verbringen. Doch können wir einiges tun, um im Alltag mehr Ruhe und Gelassenheit zu erreichen.

Wir haben schon beschrieben, wie sehr die Pflanzenmineralien, auch zum Beispiel in der wildwachsenden AFA-Alge konzentriert vorhanden, Stress und innere Unruhe ausgleichen können. Während sie auf der einen Seite dafür sorgen, dass unser Stoffwechsel effektiver funktioniert und seine Trägheit verliert, neutralisieren sie auf der anderen Seite jegliche Überreizung und Überaktivität. Wer ein Übriges tun will, dem möchten wir eine Heilmeditation empfehlen, die von uns bei Windpferd im Frühjahr 2004 als CD erscheint.
Sie führt auf einfachste Weise ein Loslassen von Stress und eine wunderbare innere Ruhe herbei. Auch Reiki können wir aus unseren Erfahrungen sehr befürworten.

Spaziergänge in der Natur, erhebende Musik und eine Haltung der Dankbarkeit können ebenfalls unseren Stoffwechsel entspannen und Hilfen zur Gesundheit bis ins hohe Alter darstellen.

Diese Art der natürlichen Lebensverlängerung mag für viele die erstrebenswerteste sein, doch ist sie nicht die einzige. Lebensverlängerung durch Kalorienverzicht Seit einigen Jahren erregen die Erfolge einer drastischen Kalorienreduktion bei Tieren einiges Aufsehen. Hunderte von Fadenwürmern, Fruchtfliegen, Ratten und Mäusen wurden zu Forschungszwecken auf Zwangsdiät gesetzt. Sie erhalten nur noch zwei Drittel der üblichen Kalorien, werden aber ausreichend mit Vitaminen und Spurenelementen versorgt. Die mageren Tiere leben bis zu 40 Prozent länger als ihre wohlgenährten Artgenossen. Sie bleiben gesund, verspüren aber wenig Drang, sich fortzupflanzen. (Ein reduziertes Sexualleben hat offenbar auch beim Menschen eine lebensverlängernde Wirkung. Eunuchen beispielsweise werden im Schnitt 14 Jahre älter als ihre sexuell aktiven Geschlechtsgenossen.)

Ein Biologe aus Wisconsin testet derzeit die Kalorienreduktion an Tieren, die der Spezies Mensch um einiges näher stehen als Nager, Würmer und Fliegen. Seit 1989 hält er zweihundert Rhesusaffen auf Diät. Da die Primaten normalerweise 30 bis 40 Jahre leben, müssen wir uns noch gedulden, bevor wir einen eventuellen Erfolg erkennen können. Sollte es auch bei ihnen klappen, mögen die Wissenschaftler die erste praktikable Methode zur Verlängerung des menschlichen Lebens gefunden haben. Bisher erfreuen sich die Affen bester Gesundheit und zeigen eine robuste Konstitution.

Die Einsicht, dass eine stark verminderte Nahrungszufuhr die Lebenszeit verlängern kann, ist nicht ganz neu. Viele Organismen reagieren auf Nahrungsmangel mit einem raffinierten Schutzmechanismus: Der biologische Alterungsprozess verzögert sich so lange, bis wieder genug zu essen vorhanden ist. Erst dann setzt auch der Fortpflanzungstrieb wieder ein.

Offenbar sind solche Zeiten des Fastens nicht nur lebensverlängernd, sondern überaus gesund. Der Altersforscher Richard Weindruch hat Mäusen winzige Chips eingepflanzt, die registrieren, ob bestimmte Reparatur-Gene aktiv sind. Er stellte fest, dass der von Entzündungen und freien Radikalen angerichtete Schaden in Hirn und Wadenmuskulatur durch die magere Kost verringert wird. Gleichzeitig werden Gene angeknipst, die den Muskelaufbau fördern und den Zellverfall verlangsamen. Auch hat er bei seinen Nagern Erbanlagen entdeckt, die erst in höherem Alter aktiv werden, durch Nahrungsentzug aber an der Aktivierung gehindert werden.

Aus einem Labor in Israel kam die Nachricht, dass Kalorienentzug möglicherweise sogar vor Krebs schützen kann. In Testkulturen vermehrten sich gesunde Körperzellen langsamer, während Krebszellen abstarben. Für die rasante Vermehrung der Schmarotzer war schlichtweg zu wenig Energie vorhanden. Auch die erwähnten Rhesusaffen konnten inzwischen mit einigen erfreulichen Begleiterscheinungen aufwarten. Die Werte an „gesundem“ HDL-Cholesterin stiegen an, während der Blutdruck ebenso sank wie das Risiko der Affen, an den alterstypischen Leiden wie Herz- oder Nierenschwäche, Krebs und Diabetes zu erkranken.

Wie das eigentlich funktioniert, ist den Wissenschaftlern noch weitgehend ein Rätsel. Die Stoffwechselrate wird nicht herabgesetzt, zumindest nicht, wenn man den Energiekonsum der Zellen kalkuliert. Eine erste Erklärung könnte die Entdeckung des Molekularbiologen Leonard Guarente liefern. Nach vierjähriger Suche fand der Wissenschaftler einen Hefezellen-Stamm, der länger lebte als alle anderen. Dieser Stamm erreicht sein hohes Alter durch die Hilfe eines Gens, das Guarente „sir2“ nennt (“Silent Information Regulator“ oder „stiller Informationsregler“ Nr. 2). Auf einigen Umwegen erreicht „sir2“, dass die DNS dichter gepackt wird. Dadurch wird das Ablesen bestimmter Gene verhindert, die offenbar den Alterungsprozess fördern.

Ein ähnliches Gen hat auch der Altersforscher Stephen Helfand bei Fruchtfliegen entdeckt. Er taufte es allerdings „INDY“, für „I’m Not Dead Yet“ (“Ich bin noch nicht tot“). Damit „sir2“ aktiv werden kann, braucht es eine Substanz mit der Abkürzung NAD (Nikotinamid-adenin-dinokleotid). Dieser Stoff hilft, Glukose in Energie umzuwandeln. Wird die Glukose bei mangelnder Nahrungszufuhr knapp, kann sich das nun arbeitslose NAD anderen Aufgaben zuwenden, wie beispielsweise zusammen mit „sir2“ das Altern zu verlangsamen.

In vielen Forschungslabors gilt die Kalorienreduktion heute als heißeste Spur bei der jahrhundertealten Suche nach dem Brunnen ewiger Jugend. John hat es inzwischen einigen der Forscher nachgemacht und einen Selbstversuch begonnen. Er fastet einen Tag in der Woche und verzichtet generell auf das Frühstück. Somit kommt er auf 12 Mahlzeiten pro Woche, bei einem täglichen Verzehr von circa 1800 Kalorien. John hat Zucker, weißes Mehl und tierisches Fett weitgehend aus seinem Speiseplan gestrichen. Stattdessen isst er viel Gemüse und Getreide, Mungbohnen und Kichererbsen. Gelegentlich kommt auch ein Stück Fisch auf den Teller.

Um seine wissenschaftliche Neugier zu befriedigen, hat John circa 2 Monate lang die Mikromineralien weggelassen und versucht, mit Bierhefe, Spirulina, Meeresalgen und verschiedenen Samen die fehlenden Mineralien zu ersetzen. Die kalorienreduzierte Kost behielt er bei. Bald stellte sich der berühmte Jo-Jo-Effekt ein. Nachts überkam ihn oft ein unstillbarer Hunger und er schlich in die Küche, um sich mit allem Verfügbaren vollzustopfen. Da wurden dann beispielsweise nacheinander Kakaopulver gemischt mit Sesampaste und Honig, Brot mit Käse, Vollkornnudeln mit Bio-Tomatensauce, ein hartgekochtes Ei und ein Becher Quark mit Marmelade verzehrt. All diese gesunden Lebensmittel konnten jedoch seinen unstillbaren Hunger nicht befriedigen. Der Magen war zwar übervoll, doch blieb das Gefühl wohliger Befriedigung aus.

John ist überzeugt, dass er seinen „abgespeckten“ Diätplan nur deshalb durchhalten kann, weil die pflanzlichen Mineralien ihm eine gewisse Sättigung bescheren. Solange er seine magere Kost damit ergänzt, machen ihm weder Pica-Gelüste noch Hungergefühle zu schaffen. Während andere Anhänger der Kalorienreduktion über Wetterfühligkeit, Stimmungsschwankungen, Verstopfung oder unruhigen Schlaf klagen, fühlt er sich rundum gut.

Nun ist für die meisten Menschen Nahrungszufuhr ein solcher Genuss, dass sie nicht darauf verzichten wollen. Dennoch können wir einiges aus den Studien lernen. Auch wenn wir unsere Kalorienzufuhr weniger drastisch kürzen, hat eine kalorienarme, vitalstoffreiche Nahrung zweifellos eine gesundheitsfördernde und lebensverlängernde Wirkung. Wer eine gemäßigte Form des Kalorienentzugs versuchen will, sollte das eingesparte Geld für hochwertige, organisch angebaute Nahrungsmittel einsetzen.

Leider weist selbst Nahrung aus dem Naturkostladen nicht mehr genug Inhaltsstoffe auf, um den Körper, insbesondere bei einer Reduktionsdiät, mit allem Notwendigen zu versorgen. So müssen wir unsere Mahlzeiten mit zusätzlichen Vitalstoffen ergänzen. Wir brauchen wohl kaum noch zu erwähnen, dass sich die Urmineralien zur Abdeckung der Spurenelemente bestens eignen. (Eine drastische Kalorienreduktion sollte nicht vor dem zwanzigsten Lebensjahr versucht werden, da sonst wichtige körperliche Entwicklungsprozesse behindert werden können.)

Möglicherweise ist es auch gar nicht nötig zu hungern. Schon die alleinige Gabe von bestimmten Mineralstoffen kann die Lebensspanne offenbar bedeutsam verlängern. Bei einem Test erhielten Labormäuse 10 extrem seltene Spurenelemente in ihr Futter, unter anderem Zirkonium, Europium und Germanium. Die Tiere lebten mit dieser außergewöhnlichen Nahrungsergänzung doppelt so lange wie ihre Artgenossen. Neben der aufbauenden, schützenden, entschlackenden und entspannenden Wirkung sind Spurenelemente offenbar das beste Mittel, um die körpereigenen Reparaturmechanismen anzukurbeln.

 

Das Geheimnis langlebiger Völker

Während sich westliche Menschen mit Krankheit und Siechtum plagen, gibt es rund um den Globus auch gesunde Ausnahmen. Fünf Naturvölker führen uns vor, dass wir bei bester Gesundheit und Vitalität uralt werden können. Viele ihrer Mitglieder haben ihren hundertsten Geburtstag hinter sich. Einige bringen es sogar auf 140 Lebensjahre, ohne dass die üblichen degenerativen Erscheinungen ihren Lebensabend vergällen.

Am bekanntesten ist wohl das Volk der Hunzas, das in einem Tal des Karakorum-Gebirges im Nordwesten des Himalajas lebt. Als General Major Sir Robert McCarrison, der Leibarzt des englischen Königs Georg V. sich aufmachte, das Tal der Hunzas zu erkunden, war er erstaunt über die Vitalität und Gesundheit dieses Bergvolkes. Er fand weder Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Rheuma, geistige Degeneration noch irgendwelche anderen Plagen der zivilisierten Welt. Auch war es kaum der Ort, wo Psychologen nach Kunden Ausschau halten würden. Die medizinische Versorgung beschränkte sich auf die Korrektur von Knochenbrüchen und Wundbehandlung. Es gab keine Krankenhäuser oder Altersheime, keine Polizei und keine Gefängnisse.

Doch war dieses Volk nicht nur ungewöhnlich gesund. Bei näherer Erkundung stellte sich heraus, dass viele der Bauern, die täglich auf den Feldern arbeiteten, 100 Jahre oder älter waren. Worin lag das Geheimnis ihrer „ewigen Jugend“? Im Laufe der Jahre versuchten Forscher immer wieder, diese Frage zu beantworten. Zunächst wurde die Ernährung der Hunzas analysiert. Sie bestand aus Vollkornprodukten und Sprossen, Gemüse und Früchten, insbesondere Aprikosen. Sie verzehrten gesäuerte Ziegenmilchprodukte in Form von Joghurt, Käse und Butter. Sie aßen wenig Fleisch, tranken Tee und manchmal auch Wein. Einige rauchten ab und zu.

Aber war ihre natürliche Ernährung der einzige Grund für ihre außergewöhnliche Gesundheit und Langlebigkeit? Nachbarvölker, die unter vergleichbaren Bedingungen in einer ähnlichen geographischen Lage lebten, wurden kaum älter als die Menschen im Westen. So musste es noch einen zusätzlichen Faktor geben. Forscher fanden schließlich einige weitere Völker, die ihr genetisch angelegtes Potential von 120 Jahren in Gesundheit und Vitalität erfüllten: die Armenier, Aserbaidschaner und Abchasier im Kaukasus und die Titicacas in den peruanischen Anden. Diese Völker zeigten einige aufschlussreiche Gemeinsamkeiten, die schließlich zur Lösung des Rätsels führten.

Sie alle leben abseits der Zivilisation in einsamen Bergtälern mit wenig Niederschlag und verwendeten zur Bewässerung ihrer Felder ausschließlich Gletscherwasser. Gletscher zermahlen auf ihrer langsamen, bergabführenden Wanderung unablässig die Felsen unter ihren „Füßen“. Wenn das Eis an ihrer Sohle schmilzt, ist es so vollgeladen mit winzigen Teilchen an Mineralien und Spurenelementen, dass es eher an Milch als an Wasser erinnert. So haben die Hunzas dieses reichhaltige Wasser denn auch Gletschermilch getauft. Alle als besonders langlebig bekannten Völker sind mit einer ähnlichen Gletschermilch gesegnet, die je nach Gegend und mineralischem Gehalt einen bläulichen oder gelblichen Ton aufweist. Diese „Milch“ wird nicht nur zum Trinken verwendet. Seit tausenden von Jahren bewässern diese Völker ihre Felder damit. Die Pflanzen nehmen den Reichtum an anorganischen Mineralstoffen auf und verstoffwechseln ihn in Leben spendende, organische Mikromineralien. Hätten die Völker ausreichend Niederschlag, würde diese Art der Bewässerung überflüssig und der Schlüssel zu ihrer außergewöhnlichen Vitalität und Langlebigkeit ginge verloren. (Bei den Hunzas haben inzwischen die ersten „Segnungen“ des modernen Lebens einschließlich einer wachsenden Krebsrate und anderer Zivilisationskrankheiten Einzug gehalten.)

Nun vertreten viele Wissenschaftler die Meinung, dass ein Lebensalter über 125 Jahre zur Zeit noch so gut wie ausgeschlossen ist. Das hohe Alter einzelner Individuen oder ganzer Völker sei vor allem auf einen Mangel an Geburtsurkunden und ein nachlassendes Erinnerungsvermögen zurückzuführen.

Zweifellos gibt es Fälle, wo sich ein selbsternannter Methusalem bei näherem Hinsehen als eine Generation jünger entpuppte. Doch stehen dem auch etliche gut dokumentierte Fälle von weitaus älteren Menschen gegenüber. Dazu einige Beispiele: 1973 erschien in der „National Geographic“ ein Artikel über Menschen, die seit einem vollen Jahrhundert oder länger auf der Erde weilten. Die Berichterstatter hatten sich bei ihrer Suche nicht auf die Aussagen der Betroffenen beschränkt, sondern nach hieb- und stichfesten Dokumenten verlangt.

Den ältesten Menschen entdeckten sie im Kaukasus in Armenien. Der betagte Herr mit Namen Shirali Muslimov war gemäß seiner Geburtsurkunde, Taufurkunde, Militäraufzeichnungen und Geburtsurkunden seiner Kinder 167 Jahre alt. Er starb mit 168. Ein gut dokumentierter Fall war auch Dr. Li, der 1677 auf der chinesischen Seite des Karakoram-Gebirges geboren wurde. Zu seinem hundertfünfzigsten Geburtstag erhielt er eine Urkunde von der chinesischen Regierung, die ihm zu seinem hohen Alter gratulierte. Als er sein zweihundertstes Lebensjahr erreichte, bekam er eine weitere Urkunde zugesandt. Danach lebte er noch weitere 56 Jahre. Über seinen Tod im Jahre 1933 wurde in der „London Times“ und „New York Times“ berichtet.

Von einem weiteren ungewöhnlichen Fall konnten wir im Guiness Buch der Rekorde lesen. Die viel begehrte Eintragung wurden einem Herrn aus Syrien zuteil – in diesem Fall jedoch nicht aufgrund seiner Langlebigkeit. Die Tatsache, dass der rüstige Senior nach dem achtzigsten Lebensjahr mit seiner vierten Frau noch 9 Kinder zeugte, führte zu seiner Verewigung im Buch der Rekorde. Diese Beispiele dürften als Beleg genügen, dass ein hohes Alter – und Vitalität bis ins hohe Alter – tatsächlich möglich sind.

Wie das Beispiel der langlebigen Völker bezeugt, können 100 oder 120 Kerzen auf der Torte sogar Routine werden. Sie zeigen uns auch, wo das Geheimnis der verlängerten Jugend liegt. Neben einer gemäßigten, naturbelassenen und schadstofffreien Ernährung, einer reinen Umwelt und entspannten Lebensweise entscheidet letztendlich der Reichtum an Mineralien und Spurenelementen über Lebensspanne und Gesundheit.

Es ist nie zu spät „Mein Internist und zwei andere Ärzte, die ich konsultierte, diagnostizierten meine Beschwerden als Angina pectoris, niedriger Blutdruck, starke Anämie, Schilddrüsenunterfunktion plus Arthrose. Ich war extrem nervös und deprimiert. Während dieser Zeit lebte ich in Missouri. Im August zog ich nach Pennsylvania und wurde dort mit „Clark’s Nulife Mineral Formula“ bekannt gemacht. Ich begann es im September 1984 zu nehmen. Innerhalb von drei Tagen konnte ich Veränderungen feststellen. Ich war weniger nervös und hatte weniger Schmerzen in den Armen und Schultern.

Es ging ständig bergauf bis zu einem Punkt, wo ich anfing, kleine Arbeiten im Haus zu verrichten. Bald konnte ich auf die Schmerzmittel verzichten. Jetzt, 4 Monate später, kann ich eine Meile laufen ohne zu ermüden, ich kann Gegenstände heben und fast alles tun, was ich will. Ich bin frei von Schmerzen und habe zum ersten Mal seit vielen Monaten einen guten Appetit. Die Anämie, unter der ich seit Jahren litt, ist ebenfalls verschwunden. Meine Haut ist rosig und mein Haar hat wieder seine ursprüngliche Farbe von dunkelbraun und grau zurückerlangt. Auch meine Schilddrüsenprobleme sind verschwunden. Ich kann es allen empfehlen, die sich nicht auf dem Posten fühlen. Wenn ein Mittel einem 83-jährigen, fast invaliden Mann gute Gesundheit zurückgeben kann, ist es meiner Meinung nach das größte Gesundheitsprodukt, das es gibt.“ – Elmer F. F., Pennsylvania, USA.

Ältere Menschen können nicht nur körperlich von den Mikromineralien profitieren. Manche Senioren erleben mit ihrer Hilfe eine Art zweiten Frühling und unternehmen Dinge, die sie sich in jüngeren Jahren versagt hatten. Herr K. L. aus Fürstenfeldbruck, 80 Jahre alt, begann mit 78 Jahren die Mikromineralien einzunehmen. Bald darauf verschwanden seine arthritischen Knieschmerzen beiderseits. Andere Symptome wie Schwindel und Herzrhythmusstörungen verabschiedeten sich etwas später. Herr K. entwickelte so viel Energie, dass er im September 2000 mit seiner 67-jährigen Ehefrau einen 5000 m hohen Berg in Nepal bestieg. Seine Gattin trat bald nach der Einnahme des Elixiers zudem in einen Ruderclub ein.

Es ist bekannt, dass ältere Menschen, die ein Konditionstraining beginnen, eine Menge an verloren gegangenen Funktionen zurückgewinnen können. Gewichtheben beispielsweise steigert noch bei 80- oder 90-jährigen die Kraft. Ähnlich wie unsere Muskeln kann auch unser Gehirn trainiert werden. Zwar werden verloren gegangene Gehirnzellen nicht ersetzt, doch behalten die übrig gebliebenen Zellen bis zum Tod die Fähigkeit, neue Verbindungen herzustellen. Bei ausreichender Anregung und Versorgung mit Aufbaustoffen kann der Zellverlust, der mit dem Älterwerden einhergeht, durch die zunehmende Verflechtung der Nervenzellen mehr als kompensiert werden. Zugegeben – wir lernen neue Dinge nicht mehr ganz so schnell wie in unserer Jugend, dafür wird unser Denken mit der Zahl neuer Verbindungen vernetzter, d. h. umfassender und ganzheitlicher. Die Erfahrungen eines langen Lebens können sich vom Wissen zur Weisheit wandeln.

Und wie ist es mit der Lebensverlängerung bestellt? Zweifellos können auch im hohen Alter noch Schlacken und Ablagerungen bereinigt und Schäden repariert werden, wodurch wir etliche Lebensjahre hinzugewinnen können. Auch eine Kalorienreduktion mag im Alter noch einiges bewirken, vorausgesetzt, wir versorgen den Körper mit allen Vitalstoffen in einer leicht aufzunehmenden Form. Bei Mäusen funktioniert es jedenfalls. Nager, die erst in fortgeschrittenem Alter auf Zwangsdiät gesetzt wurden, lebten statt der üblichen 39 immerhin 56 Monate. Das entspräche 165 Menschenjahren.

Ein verlängerter Lebensabend, in körperlicher Vitalität und geistiger Wachheit gelebt, kann den „goldenen Jahren“ ihren eigentlichen Sinn zurückgeben: Eine Zeit der Ernte, in der wir von oberflächlichen Zielen loslassen, das Leben als solches wertschätzen lernen und unser über die Jahre angesammeltes Wissen und Erfahrungen umsetzen und mit anderen teilen.

 

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