Therapeutische Rezepte für eine Belebung des Stoffwechsels und Immunsystems

„Eure Nahrung sollte Euer Heilmittel sein." Hippokrates

Gourmetkost mit einem therapeutischen Effekt vereinbaren – ist das heutzutage überhaupt möglich? Ich denke ja. Zahlreiche Menschen waren von der Wirkung dieser Rezepte auf Körper und Geist begeistert.

Das Geheimrezept von Stoffwechselbelebung und gesundem Abnehmen lautet: Bitterstoffe aus grünem Blattgemüse mit 70+ organischen Mineralien und Spurenelementen aus Mikromineralien kombinieren. Die Wirkung ist oft verblüffend (lesen Sie bitte unter der Rubrik „Erfahrungsberichte“). Viele Patienten berichten über mehr Schwung, tieferen Schlaf, weniger Erkältungen und nachhaltiges Abnehmen!  

Durch die schmackhaften Cracker-Rezepte können Sie Ihren Brotkonsum reduzieren oder sogar ganz streichen. Sehr empfehlenswert ist das Rezept „Französisches Zwiebelbrot“. Schmeckt besser als jedes anderes Brot!

Durch die Verbindung der Bitterstoffe aus dem grünen Blattgemüse bzw. aus Wildkräutern mit bioaktiven Mikromineralien entsteht ein Synergie-Effekt. Die Nährstoffe ergänzen sich hervorragend und sorgen für eine Stärkung des Stoffwechsels und des Immunsystems. Die Wirkung der Gesamtheit aller Nährstoffe ist immer größer als die Summe der einzelnen Teile.

Täglich ein grüner Cocktail ergänzt mit Mikromineralien zum Frühstück und dann die Wirkung einfach abwarten. Viele waren von dem Sättigungseffekt begeistert!

Empfohlene technische Ausstattung für die Küche:

Zur Herstellung dieser Rohkostgerichte sind der Personal Blender, ein Industriemixer sowie ein Dörrgerät sehr empfehlenswert. Zu bestellen bei Keimling: Tel: 04161-51160 oder www.keimling.de

Grundrezept Grüner Wildkräuter-Cocktail

Kaum ein anderes Rezept hat das Potenzial, den Stoffwechsel und das Immunsystem so stark zu aktivieren wie der grüne Wildkräuter-Cocktail. Diese Erfahrung konnten zahlreiche meiner Patienten und Seminarteilnehmer während der letzten Jahre machen. Ihre Erfahrungsberichte bestätigen die überragende Wirkung der Wildkräuter in einem schmackhaften Rezept, das schnell zubereitet ist.

Es gibt zahlreiche Variationen des Grundrezepts. Das Prinzip ist einfach: Grünes Blattgemüse oder Wildkräuter werden zusammen mit Früchten und Wasser gemixt. Die Früchte können den bitteren Geschmack der Wildkräuter neutralisieren. Wärmende Gewürze wie Ingwer, Zimt und Kardamom können hinzugefügt werden, um das Verdauungsfeuer noch zusätzlich anzuregen.

1. Die Grundzutaten werden bis zur Höhe von zwei Dritteln des Mixerbehälters eingefüllt:

Wildkräuterblätter von Giersch, Löwenzahn, Brennnessel, weißer Gänsefuß (Melde), Spitzwegerich, Gundermann oder Kohldistel (vor allem die Brennnessel schmeckt köstlich und enthält als Königin der Wildkräuter die größte Heilkraft)

und/oder

grünes Blattgemüse wie Spinatblätter, Grünkohl, Petersilie, Rucola oder Mangold aus dem Bioladen

sowie

2 Esslöffel Mikromineralien (enthalten ca. 80 organische Mineralien und Spurenelemente)

2. Geschmackszutaten je nach Vorliebe dazu:

1 Tasse gefrorene oder frische Himbeeren

2 bis 6 Datteln

Saft einer Zitrone

1 reife Banane

1 Orange

Etwas frischer Ingwer

1 Esslöffel Zimt

½ Teelöffel Kardamom

3. Fertigstellung:

Mit Wasser bis zur Hälfte des Mixerbehälters auffüllen und pürieren.

Tipp:

Wenn Sie gerne etwas Festes zu beißen haben wollen, streuen Sie noch gekeimte Sonnenblumenkerne darüber. Durch Kokos-Chips bzw. -raspel wird der Cocktail mit wertvollen Fettsäuren aufgewertet.

Grüner Wildkräuter-Kakao-Cocktail

Geben Sie Ihrem Körper mehr Schwung mit der stimulierenden Wirkung der rohen Kakaobohnen. Wirkt besser als Kaffee!

Es werden dem Wildkräuter-Cocktail-Grundrezept folgende Zutaten hinzugefügt:

5 bis 6 rohe Kakaobohnen (siehe Bezugsquelle)

2 Esslöffel regulärer oder fermentierter Bienenpollen (siehe Bezugsquelle)

Alle Zutaten werden püriert und morgens anstelle des Kaffees langsam verzehrt. Das gibt Ihrem Körper mehr Schwung und Sie kommen besser „in die Gänge“ als mit Kaffee.

Wissenswertes über den Kakao-Cocktail

Die rohen, nicht gerösteten Kakaobohnen können „Glücksmoleküle“ freisetzen, weswegen ja auch Schokolade heute so populär ist. Diese Moleküle, auch Phenylethylamine genannt, können die Endorphin-Freisetzung im Gehirn anregen. Endorphine sorgen für gute Laune und werden auch beim Jogging und Sonnenbaden vermehrt gebildet. Weil die rohen Kakaobohnen unbehandelt sind, wirken sie intensiver und länger als die gerösteten Kakaobohnen.

Der fermentierte Bienenpollen ist das Geheimrezept der langlebigen Menschen aus dem Kaukasus-Gebirge in Russland. Viele Menschen in dieser Gegend werden über 100 Jahre alt, manche schaffen es sogar bis zu einem Alter von 120 Jahren. Es ist den Wissenschaftlern aufgefallen, dass fast alle älteren und robusten Hundertjährigen Imker waren! Ihr Geheimnis: Sie essen fermentierten Bienenpollen, den sie aus den Bienenwaben mühsam herauskratzen.

Dieser fermentierte Pollen wirkt intensiver als der reguläre Bienenpollen aus dem Reformhaus. Durch die Fermentierung werden die Nährstoffe innerhalb der Wabe aktiviert und können, weil sie vorverdaut sind, im Darmtrakt besser assimiliert werden.

Einziger Nachteil: Der fermentierte Bienenpollen ist sehr schwer zu bekommen (siehe Bezugsquelle); für den Imker ist es viel Arbeit, den Pollen aus den Waben herauszukratzen. Falls nicht erhältlich, kann man den regulären Bienenpollen verwenden.

Eine Symbiose aus Wildkräuter-Cocktails, bioaktiven Mikromineralien und Bienenpollen ist mein Geheimrezept, um den Stoffwechsel aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken. Wenn der Körper diese Nährstoffe regelmäßig erhält, können ungeahnte Energien entstehen.

Grünkohl-Tomaten-Cocktail

Im Winter, wenn es nur wenige Wildkräuter gibt, sollte man öfter auf Grünkohl zurückgreifen.

Zutaten:

6 Blätter Grünkohl ohne Stiel

Saft einer halben Zitrone

½ Bund Petersilie

½ Zwiebel

1 Knoblauchzehe

4 eingeweichte, getrocknete Tomaten

2 Esslöffel eingeweichter Leinsamen

1 Teelöffel Vata-Gewürz Churna (siehe Bezugsquelle)

2 Tassen warmes Wasser

Alle Zutaten pürieren und genießen!

 

Grünes Thai Delight

Korianderkraut, auch Cilantro genannt, ist ein wunderbares, aber in Deutschland wenig bekanntes Gewürzkraut. Die Türken lieben dieses Gewürz. Auch in der thailändischen und mexikanischen Küche spielt es eine große Rolle. Erhältlich im Asienmarkt und beim Türken.

Zutaten:

2 Handvoll Spinat

½ Bund Korianderkraut

1 Knoblauchzehe

Saft einer halben Zitrone

½ Avocado

1 Esslöffel eingeweichter Leinsamen

6 Cocktail-Tomaten

½ rote Paprika

1 Stück Ingwer, ½ daumengroß

1 Teelöffel Genmai Su oder Apfelessig

1 Teelöffel Tamari-Sojasauce

2 Tassen heißes Wasser (um die 60°C)

Alle Zutaten mixen.

 

Mexikanischer Cocktail

Zutaten:

6 Grünkohl-Blätter oder zwei Handvoll Wildkräuter

3 cm lange Jalapeños (scharf!)

½ Zwiebel

1 Knoblauchzehe

½ reife Avocado

4 Tomaten

½ rote Paprika

Saft einer ½ Zitrone

1 Esslöffel eingeweichter Leinsamen

2 Tassen warmes Wasser

½ Teelöffel Paprika

1 Teelöffel Sojasauce

Alle Zutaten pürieren und genießen!

 

Wildkräuter-Miso Suppe

Diese wunderbare Suppe wird mit einer vergorenen, enzymhaltigen japanischen Sojapaste hergestellt. Mit der Miso-Paste (Naturkost- oder Asienladen) lässt sich in ca. zwei Minuten eine Suppenbrühe herstellen. Die Brühe kann man mit frischen Wildkräutern wie Brennnesseln veredeln. Ein unübertroffenes Nährstoffelixier! Diese Suppe bereiten wir oft für unsere Ayurveda-Patienten zu.

4 Tassen Wildkräuterblätter wie Bärlauch, Giersch, Gundermann, Brennnessel, Sauerampfer, Spitzwegerich, Taubnessel, Knoblauchrauke etc. werden in einem Standmixer mit 2 Tassen warmem Wasser (60°C) püriert.

Folgende Zutaten werden der pürierten Mischung hinzugefügt:

2 Esslöffel Miso-Paste (Bioladen)

2 Esslöffel eingeweichter Leinsamen

1 Esslöffel Senf

1 Esslöffel Kürbiskernöl

¼ Teelöffel Meersalz

½ Avocado

½ Esslöffel Curry-Pulver

¼ Teelöffel Paprika oder Cayennepfeffer

Alle Zutaten in einem Mixer pürieren, bis die Suppe entsteht.

Ernährungsprinzip:

Wildkräuter und Miso sind beide exzellente Quellen von vegetarischem Eiweiß. Die Wildkräuter tragen eine Fülle von Enzymen, sekundären Pflanzenstoffen und Biophotonen bei. Die wärmenden Gewürze unterstützen den Verdauungsprozess. Durch ihre Fülle an Nährstoffen wirkt die Suppe sehr sättigend.

 

Wärmende Grüne Suppe

Eine angenehme warme Suppe für kalte Wintertage. Wenn eisiger Wind pfeift, tut eine warme Suppe immer gut.

Die japanischen Gewürzsaucen Ume Su, Mirin und Tamari geben der Suppe eine wunderbare Geschmacksnote. Sehr empfehlenswert ist auch die probiotische fermentierte Miso-Paste. Sie wirkt wie Medizin auf die von Schlechtkost angeschlagene Darmflora.

Zutaten:

2 Handvoll Spinat

½ Bund Petersilie oder Korianderkraut (Cilantro, Asienladen)

Saft einer halben Zitrone

½ rote Paprika

1 Teelöffel Vata Churna oder Curry-Pulver

1 kleine Avocado

2 Tassen heißes Wasser (ca. 60°C)

1 Esslöffel Miso-Paste

1 Teelöffel Tamari-Sojasauce

1 Teelöffel Mirin

1 Teelöffel Ume Su

1 Stück Ingwerwurzel, ½ daumengroß

Alle Zutaten pürieren und eventuell mit gerösteten Sonnenblumenkernen garnieren.

 

Würzige Süßkartoffel-Suppe

Diese köstliche Suppe kann man innerhalb von Minuten zubereiten und nach Belieben würzen. Sie macht satt, enthält viele wichtige Nährstoffe und kann eine Vata-Störung ausgleichen. Die Suppe ist eine gute Alternative zu Kartoffeln, die nur wenige Nährstoffe enthalten. Ich esse sie gerne, vor allem wenn ich gestresst oder unruhig nach Hause komme und etwas Warmes brauche.

Zutaten:

1 Tasse in Würfel geschnittene Süßkartoffeln

¼ Tasse eingeweichte Kürbiskerne

¼ Tasse gekeimte Sonnenblumenkerne

2 Tassen Brennnesselblätter oder Petersilie

1 Esslöffel Zimt

½ Teelöffel Kardamom

½ Teelöffel Ingwer-Pulver oder 1 daumengroßes Stück Ingwer

½ Teelöffel Nelkenpulver

¼ Teelöffel Muskatpulver

1 Esslöffel biologisches vegetarisches Suppenbrühe-Pulver (z.B. von Rapunzel)

Saft einer halben Zitrone

1 Esslöffel Honig

1 Tasse heißes Wasser (60°C)

1 Esslöffel Ghee-Butter oder Kokosöl

Alle Zutaten in einem Standmixer pürieren, bis die Suppe eine cremige Konsistenz hat. Mit gehackter Petersilie oder dem Wildkraut Giersch garnieren.

Ernährungsprinzip:

Die Suppe liefert viel Beta-Karotin aus den Süßkartoffeln, Zink aus den Kürbiskernen und Vitamin E aus den gekeimten Sonnenblumenkernen. Vitamin C ist in den Sprossen, der Zitrone und der nicht gekochten Süßkartoffel enthalten. Der Mixvorgang zermahlt die Zellwände der Süßkartoffel, ähnlich wie beim Kochen. Dadurch können die Nährstoffe leichter assimiliert werden.

 

Beluga-Sprossen-Salat

Die kleinen schwarzen Beluga-Linsen lassen sich wunderbar zum Keimen bringen. Geschmacklich sind sie feiner als die braunen Linsen. Wenn man sie mit Wildkräutern kombiniert, entsteht ein erstklassiger Salat auf Gourmet-Niveau.

Zutaten:

1 Tasse Beluga-Linsen-Sprossen (ca. 2 Tage)

4 Tassen Feldsalat, Rucola oder Spinatblätter oder Wildkräuter wie Giersch, Löwenzahn oder Vogelmiere

8 Cocktail-Tomaten, klein geschnitten

½ Avocado, klein geschnitten

3 Esslöffel Apfelessig

1 Teelöffel geröstetes Sesamöl (Asienladen, Bioladen)

1 Esslöffel Tamari-Sojasauce

½ Teelöffel Paprika

1 Esslöffel süßer indischer Curry

½ Teelöffel Koriander

½ Teelöffel Pfeffer

Alle Zutaten mischen und genießen!

Ernährungsprinzip:

Linsensprossen sind ein wunderbarer Eiweiß- und Enzymspender, die Wildkräuter liefern viele Bitterstoffe, Chlorophyll und Biophotonen. Linsen sind auch ein wichtiger Spender von Zink. Sie sind das Grundnahrungsmittel der Inder, die weitgehend auf tierisches Eiweiß verzichten!

 

Heilkräftiger Power-Salat

Verbinden Sie den hohen Nährstoffgehalt von Sprossen, Wildkräutern und Meeresalgen in diesem heilkräftigen Salat!

Zutaten:

1 Tasse Mungbohnen-Sprossen

1 Tasse eingeweichte Hijiki- oder Wakame-Algen (ca. 15 Min. einweichen)

2 Tassen geschnittene Wildkräuter wie Knoblauchrauke oder Löwenzahn

2 Tassen Cocktail-Tomaten, geviertelt

1 Gurke, klein geschnitten

Salatsauce:

4 Esslöffel japanische Miso-Paste aus fermentierten Sojabohnen

4 Esslöffel Senf

4 Esslöffel Apfelessig

2 Esslöffel Kürbiskern- oder geröstetes Sesamöl

1 Teelöffel Pfeffer

2 Esslöffel Tamari-Sojasauce

Die Algen vorher im Wasser einweichen; Dauer etwa 15 Minuten. Die Salatsauce mixen und mit den anderen Zutaten mischen.

Ernährungsprinzip:

Durch seinen hohen Eiweißgehalt hat der Power-Salat ein enormes Sättigungspotenzial. Die Mungbohnen-Sprossen (ca. 20 Prozent), Hijiki-Algen (ca. zehn Prozent), Miso-Paste (ca. 25 Prozent) und Wildkräuter (ca. acht Prozent) enthalten viel hochwertiges pflanzliches und sättigendes Eiweiß. Dieser Salat macht jeden Schweinebraten überflüssig! Mittags ergibt er fast eine komplette Mahlzeit mit dem Vorteil, dass man hinterher nicht einschlafen wird.

 

Wildkräuter-Sushi

Dieses Rezept begeistert meine Seminarteilnehmer immer wieder. Zu Hause ist es bei mir zu einer Art Grundnahrungsmittel geworden. Meine Frau und ich essen es fast täglich. Mit diesem Rezept wird man weder Käse- oder Wurstbrot noch Döner vermissen. Die Wildkräuter-Sushi enthalten alle sechs Geschmacksrichtungen, laut Ayurveda eine wichtige Voraussetzung dafür, ein Gefühl von Sättigung zu bekommen.

Man kauft Nori-Algenblätter im Bio- oder Asienladen. Um die Blätter zu befeuchten, braucht man entweder einen Pinsel oder eine Spritzflasche (Gartenbedarf). Die Flasche wird mit Tamari-Sojasauce aufgefüllt. Mit dem Pinsel oder der Flasche wird ein Streifen (ca. 5 cm) am Rand des Nori-Blatts befeuchtet, damit die Enden des Blatts beim Aufrollen aneinander kleben bleiben.

Löwenzahn oder andere Wildkräuter wie die Kohldistel oder die Melde werden auf dem Nori-Blatt ausgebreitet. Über die Wildkräuter verteilt man dann eine dünne Schicht Cashew-Käse.

Zutaten für den Cashew-Käse:

1 Tasse Cashewkerne wird mit 1 Esslöffel Zitronensaft, ½ Tasse Wasser und ½ Teelöffel Salz püriert. Den Käse kann man 12 Stunden stehen lassen, damit er zu fermentieren beginnt. Damit erhält er eine angenehme säuerliche Geschmacksnote.

Eine dünne Schicht aus diesem Streichkäse wird auf die Wildkräuter aufgetragen, ca. 1 cm dick und 5 cm breit.

Auf dieser Käseschicht kann man geraspelten Chinakohl oder Weißkohl und, falls vorhanden, Sprossen verteilen.

Avocado und eine Essiggurke werden in lange Streifen geschnitten und auf die Wildkräuterschicht gelegt.

Als Gewürz kann man entweder etwas Wasabi-Paste (Bio- oder Asienladen) oder Senf auftragen. Wasabi ist das klassische Gewürz für Sushi-Gerichte. Er wird nur ganz dünn aufgetragen, weil er sehr scharf ist.

Jetzt wird das Sushi aufgerollt. Die Enden der Nori-Blätter werden vorher mit der Spritzflasche befeuchtet, damit sie beim Aufrollen besser aneinander kleben bleiben.

Sollte die Technik des Aufrollens nicht klar sein, ist es empfehlenswert, ein Sushi-Restaurant aufzusuchen und zuzuschauen, wie die Sushi-Rollen zubereitet werden.

Natürlich könnte man auch Reis anstelle oder zusammen mit den Wildkräutern verwenden.

Das Sushi wird in kleine Stücke geschnitten und kann zusammen mit eingelegtem Ingwer serviert werden.

Dieses Rezept ist der absolute Hit auf meinen Seminaren und auch zu Hause, wenn ich Freunde einlade! Damit kann der Verzehr von Wildkräutern schmackhaft gemacht werden.

Ernährungsprinzip:

Die Nori-Algenblätter enthalten hochwertiges Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren. Sie ersetzen Fischöl. Die Wildkräuter verfügen über eine Fülle an Bitter- und sekundären Pflanzenstoffen, die Sprossen enthalten reichlich Enzyme, die Wasabi-Paste wirkt reinigend auf die Schleimhäute, die Algen liefern auch Kalzium und Ballaststoffe. Milchsauer (nicht nur in Essig) eingelegte Essiggurken wirken probiotisch auf die Darmflora.

Die Sushi enthalten alle sechs Geschmacksrichtungen: süß (Cashewkern-Käse), salzig (Tamari-Sojasauce), sauer (Essiggurke), scharf (Wasabi), bitter (Wildkräuter/Löwenzahn) und herb (Nori-Blätter). Dadurch sättigen sie enorm. Nach einer solchen Mahlzeit wird man kaum zu Schokolade oder Süßigkeiten greifen müssen! Man fühlt sich optimal ernährt und ohne weitere Gelüste.

 

Zucchini-Spaghetti mit Frischkost-Tomatensauce

Pasta schmecken ohne Sauce nach nichts. Warum diese langweiligen glutenhaltigen Nudeln essen, wenn es schmackhaftere Nudeln gibt?

Selbst Pasta-Anhänger werden von diesem Rohkostgericht begeistert sein.

Zucchini-Rohkost-Spaghetti:

Die deutsche Firma Lurch stellt ein Standgerät her, mit dem man „Nudeln“ aus Zucchini herstellen kann (ca. 50,00 €). Es gibt auch einen Hand-Spiralschneider (Waschbär-Versand, ca. 20,00 €).

Die fertigen Zucchini-Nudeln werden zusammen mit der Tomatensauce serviert, eine tolle Alternative zu glutenhaltigen Pasta!

Als Alternative kann man die Kelp-Meeresalgen-Nudeln (siehe Bezugsquelle) verwenden. Die Sauce wird über die Algen-Nudeln verteilt, die anschließend 2 Stunden in einem Dörrgerät bei 40 °C erwärmt werden.

Zutaten:

4 Tassen gewürfelte Tomaten

1 Tasse getrocknete Tomaten

½ Avocado

2 Datteln

1 Knoblauchzehe

2 Esslöffel Balsamico-Essig oder ¼ Tasse Kombucha-Tee

1 Handvoll frisches Korianderkraut (Asienladen oder türkischer Gemüseladen) oder frischer Giersch (Wildkraut)

Im Standmixer werden die Zutaten püriert und als Sauce für die Zucchini-Rohkost-Spaghetti verwendet! Diese Sauce schmeckt göttlich und muss nicht erhitzt werden.

Ernährungsprinzip:

Warum normale Tomatensauce ohne Enzyme verwenden? Eine Mischung aus frischen und getrockneten Tomaten lässt eine enzymhaltige Sauce entstehen, die sogar besser als eine konventionelle Sauce schmeckt. Enzymhaltige Nahrung hält uns jung und frisch.

 

Kelp-Meeresalgen-Nudeln

Kelp-Nudeln sind eine Erfindung der amerikanischen Rohkost-Szene. Sie sind der perfekte Ersatz für echte, glutenhaltige Nudeln (siehe Bezugsquelle).

Es hat sich herumgesprochen, dass glutenhaltige Nudeln das Zunehmen begünstigen können. Das Klebereiweiß Gluten kann die Darmwände verkleben und die Passagezeit im Darm deutlich verlangsamen. Es entsteht viel Stärke-Kleister.

Vor 20 Jahren wog ich 20 kg mehr als heute. Damals hatte ich eine Vorliebe für Pizza, Pasta, Brot und andere Teigwaren. Diese glutenhaltigen Nahrungsmittel meide ich jetzt wie die Pest. Das erfreuliche Ergebnis ist weniger Gewicht. Heute wiege ich so viel wie damals mit 20.

Die Nudeln habe ich aber ziemlich vermisst. Da war meine Freude groß, als ich die Kelp-Nudeln auf einer Reise nach Südkalifornien entdeckt habe. Diese Nudeln werden aus Kelp-Meeresalgen in Rohkost-Qualität hergestellt. Sie sind nährstoffhaltig, enthalten kaum Kalorien und haben auch den gleichen Biss wie echte Nudeln.

Man braucht sie nur mit einer leckeren Sauce zu mischen und für 2 Stunden in ein Dörrgerät zu schieben, um sie bei 40 °C zu „backen“. Ein leckeres, enzymhaltiges Nudelgericht wird entstehen, welches jeden Pasta-Esser -begeistern wird.

 

Kelp-Nudeln mit Kräutersauce

Zutaten:

1 Packung Kelp-Nudeln in warmem Wasser für ca. 10 Minuten einweichen

Die folgende Sauce wird dann gemixt:

Zutaten:

2 Esslöffel Kürbiskernöl

2 Esslöffel Tamari-Sojasauce

¼ Tasse Nährhefeflocken (Bioladen)

¾ Tasse Cashewkerne

2 Esslöffel Zitronensaft

¾ Tasse Wasser

½ Teelöffel Pfeffer

1 Tasse frisches Korianderkraut, Rucola oder Petersilie

Die Sauce mixen und über die Nudeln streuen. Danach werden die Nudeln für 2 Stunden in einem Dörrgerät bei 40 °C „gebacken“.

 

Tempeh-Pfannkuchen

Diese wunderbaren Pfannkuchen enthalten viel pflanzliches Eiweiß, schmecken ausgezeichnet und sind sehr kalorienarm - exzellent für Kalorienbewusste, die abnehmen wollen.

Zutaten:

50 g Bio-Tempeh (fermentierter Tofu, Bioladen)

2 Eiweiß vom Bio-Ei

6 gehäufte Esslöffel eingeweichter oder gekeimter Buchweizen

½ Tasse Reismilch

½ Teelöffel Meersalz

Mixerbehälter zu ¼ mit Brennnesseln oder anderen Wildkräutern füllen.

Alle Zutaten pürieren, entweder in einer Pfanne leicht braten oder im Dörrgerät bei 40 °C über Nacht trocknen lassen.

Belag:

1 Tasse aufgetaute oder frische Himbeeren mit 1 Teelöffel Stevia-Konzentrat und ½ Teelöffel Vanille-Pulver mixen.

Ernährungsprinzip:

Tempeh ist ein fermentiertes Sojabohnen-Produkt. Grundsätzlich sollte man nur fermentierte Sojaprodukte wie Miso, Tempeh oder Tamari-Sojasauce essen. Der Fermentierungsprozess ist wichtig, um sog. „Anti-Enzyme“ wie Phytinsäure in den Sojabohnen abzubauen. Diese „Anti-Enzyme“ können die Assimilation von Nährstoffen wie Mineralien im Darm blockieren. Deswegen sollte man Sojaprodukte wie Sojamilch oder Tofu nicht verzehren. In Asien werden vor allem fermentierte Sojaprodukte verwendet.

Tempeh und Buchweizen sind beide gute Eiweißspender und führen zu einer exzellenten Sättigung. Um die Enzyme zu schonen, können die Pfannkuchen im Dörrgerät auch getrocknet werden.

 

Grundrezept Quinoa-Quark

Wissenswertes:

Eine der besten vegetarischen Eiweißquellen überhaupt ist der Quinoa-Quark, ein von mir entwickeltes enzymhaltiges und probiotisches Rezept. Quinoa ist das „Gold der Inkas“. Es enthält vollständiges Eiweiß im Gegensatz zu Getreidesorten wie Roggen, Dinkel und Weizen, die nicht über die Aminosäure Lysin verfügen. Damit sind diese Getreidesorten nicht so hochwertig wie das Quinoa.

Die Quinoa-Samen werden veredelt, indem sie erst zum Sprießen gebracht werden. Anschließend werden sie probiotisch bzw. sauer vergoren weiterverarbeitet.

Durch das Sprießen und die anschließende Fermentation weist der Quinoa-Quark viele Vitamine und andere vorverdaute, heilkräftige Nährstoffe auf; der Sprieß- und Fermentierungsvorgang lässt den Nährstoffgehalt förmlich „explodieren“.

Besonders Menschen mit einem schwachen Verdauungsfeuer können von den vorverdauten Nährstoffen und Enzymen profitieren, weil die Laktobakterien bereits einen Hauptteil der Verdauungsarbeit verrichtet haben.

Mit dem Grundnahrungsmittel Quinoa-Quark kann man den Verzehr von tierischem Eiweiß aus Fleisch und Käse deutlich reduzieren. Tierisches Eiweiß kann problematisch werden, weil es die Bildung von Eiweißspeicher-Krankheiten und Arterienverkalkung fördern kann. Ihr Körper wird sich leichter tun mit hochwertigem pflanzlichem Eiweiß, vor allem wenn es vorher probiotisch verarbeitet wurde wie beim Quinoa-Quark. Durch die Verdauung werden kaum Schlackenstoffe entstehen.

Schritt 1: Vorbereitung

Die Quinoa-Samen werden über Nacht in Wasser im Verhältnis 1:3 eingeweicht.

Die Samen sprießen bereits nach ca. 24 Stunden.

Schritt 2: Zubereitung

Die Quinoa-Sprossen werden mit etwas Wasser im Mixer püriert und über Nacht (8 bis 12 Stunden) ohne Deckel an einen zimmerwarmen, zugfreien Ort gestellt. Die Laktobazillen aus der Luft können dadurch die pürierten Sprossen besiedeln und zur Gärung bringen.

Anmerkung

In der „Fliegenzeit“ ist es sinnvoll, die Quinoa-Masse entweder mit einer Fliegenhaube oder einem Haarsieb abzudecken, damit keine Fliegen hineingelangen können. Notfalls geht auch ein Stück Gaze oder ein Stück feiner Damenstrumpf, befestigt mit einem Gummiband.

Nach Abschluss der Fermentation entsteht der Quinoa-Quark. Der „Quark“ kann sich von einer wässrigen „Molkeschicht“ absetzen. Das ist ein Zeichen, dass er reif ist. Diese Molke kann verwendet oder abgegossen werden, je nachdem welche Konsistenz für den Quark erwünscht ist. Der „Quark“ ist ein probiotisches und von den Laktobazillen vorverdautes Nahrungsmittel, das man in verschiedenen Rezepturen weiterverarbeiten kann (siehe Quinoaquark-Müsli, orientalisches Quinoa-Hummus, Quinoaquark-Milch im Rezeptbuch).

 

Französisches Zwiebelbrot

Mit diesem Rezept konnte mein Vater seine Brotsucht überwinden. Kurz darauf verschwanden seine Gelenkschmerzen, sein Körper wurde beweglicher, flexibler und leichter. Heute, mit 83, freut er sich über einen schmerzfreien Körper.

Meine Schwiegermutter ist von dem „Zwiebelbrot“ total begeistert. Es schmecke ihr besser als das beste Brot aus dem Bioladen, sagte sie mir neulich.

Zutaten:

 Tasse Sonnenblumenkerne, gekeimt

 Tasse Buchweizen, gekeimt

 Tasse Leinsamen, zu Mehl gemahlen

8 mittelgroße Zwiebeln, klein geschnitten

¼ Tasse Tamari-Sojasauce

¼ Tasse Olivenöl

Mit einem Mixer wird der Leinsamen zu Mehl gemahlen.

Zwiebeln klein schneiden, mit Sojasauce und Olivenöl pürieren. Dann Leinsamenmehl und Sprossen dazugeben und alles pürieren. Eventuell etwas Wasser hinzufügen.

Den Teig auf dem Backpapier verteilen und über Nacht bei 40°C im Dörrgerät trocknen lassen.

Dieses „Zwiebelbrot“ ist der perfekte Brotersatz! Auch Ihre Freunde werden davon begeistert sein.

 

Pizzabrot

Ergänzende Zutaten zum Zwiebelbrot-Rezept:

1 Bio-Karotte

1 rote Bio-Paprika

8 getrocknete Tomaten

2 Esslöffel italienisches Pizzakräuter-Gewürz

1 Teelöffel Oregano

4 Tomaten oder 10 Cocktail-Tomaten

2 getrocknete Feigen

Alle Zutaten pürieren und den Teig im Dörrgerät trocknen lassen. Mit diesem tollen Rezept werden Sie und Ihre Kinder von Fastfood-Pizza schnell wegkommen!

 

Leinsamen-Sprossen-Cracker als Brotersatz

Wissenswertes zu diesem Rezept:

Brot enthält Gluten, ein Klebereiweiß, welches die Darmschleimhäute verkleben kann. Gluten kann den Stoffaustausch über die Darmwände beeinträchtigen. Brot, wie Nudeln, provoziert die Ausschüttung von viel Insulin. Die Folgen können Entzündungen und Gewichtszunahme sein. Auf Dauer kann eine überschießende Insulin-Ausschüttung zu Altersdiabetes führen!

Lösung: Eliminieren oder reduzieren Sie den Verzehr von glutenhaltigen Produkten wie Brot und Nudeln und Sie werden eine körperliche Leichtigkeit erfahren, die Sie kaum erträumt hätten! Meine Frau liebt diese Cracker, weil sie damit ihren Brotkonsum reduzieren konnte. Brot macht träge und schwer, die Cracker schenken das Gefühl von Beschwingtheit und Leichtigkeit. Sie führen zu einer beschleunigten Passagezeit im Darm und unterstützen das Abnehmen. Sie sind der beste Ersatz für Brot.

Für dieses Rezept braucht man allerdings ein Dörrgerät. Es ist ab ca. 140,00 € zu haben (siehe Bezugsquelle). Als Alternative könnte man die Cracker über der Heizung oder sogar unter der heißen Sommersonne trocknen. Dörren ist nichts anderes als rohköstliches Backen. Damit bleiben die Nährstoffe und Enzyme erhalten.

Durch das Sprießen des Leinsamens werden Nährstoffe wie Vitamine und Enzyme förmlich explodieren. Warum teure Enzym-Präparate in der Apotheke kaufen, wenn man die Samen sprießen lassen kann?

Wie sagte Pfarrer Kneipp so schön: „Um Brotgicht (Arthritis, Arthrose) zu kurieren, sollte man anstelle von Brot Giersch (ein Wildkraut) essen und die Gelenkschmerzen werden verschwinden!“

Vorbereitung (ca. 3 Tage vorher):

2 Tassen Leinsamen werden in ein Gefäß gegeben und mit Wasser bedeckt. Nach 3 Tagen an einem zimmerwarmen Ort, ohne die Samen während dieser Zeit zu spülen, kann man die ersten Sprossen erkennen.

Zubereitung:

2 Tassen gekeimter Leinsamen

1 Tasse getrocknete Tomaten, die man vorher eingeweicht und abgespült hat

1 Teelöffel Paprika

1 Teelöffel Kräuter der Provence

½ Tasse Brennnesselsamen (nach Geschmack, siehe Bezugsquelle)

3 Tassen Wasser

Alle Zutaten werden püriert und auf Backpapier auf den Gittern des Dörrgeräts ausgestrichen (beim Stöckli-Gerät am Rand der Gitter mindestens 2 cm freilassen, damit die Luft zirkulieren kann).

Fertigstellen – Dörren:

Bei 40 °C ca. 8 Stunden in einem Dörrgerät trocknen, umdrehen und für weitere 6 Stunden trocknen. Vorsicht: Bei über 40 °C gehen sämtliche Enzyme verloren!

 

Mungbohnen-Sprossen-Cracker

Diese Cracker sind eine exzellente Eiweiß-Quelle: hochwertiges Eiweiß aus den Mungbohnen-Sprossen ergänzt durch die eiweißhaltigen Brennnesselblätter.

Die Cracker schmecken hervorragend und decken den Eiweißbedarf. Man kann sie rohköstlich herstellen.

Zutaten:

1 Tasse Mungbohnen-Keimlinge (die Bohnen brauchen ca. 2 Tage, um zu sprießen)

2 Tassen Brennnesselblätter

1 Tasse über Nacht eingeweichte Sonnenblumenkerne

 Tasse eingeweichter oder gekeimter Leinsamen

2 Zwiebeln

2 Tassen Wasser

Gewürze:

½ Teelöffel Paprika

½ Teelöffel Gelbwurz

½ Teelöffel Ingwer

½ Teelöffel Kreuzkümmel

½ Teelöffel Koriander

½ Teelöffel Oregano

½ Teelöffel Basilikum

1 Knoblauchzehe

1 Esslöffel Tamari-Sojasauce

Die Mungbohnen-Sprossen, Brennnesselblätter und Sonnenblumenkerne zusammen mit den Gewürzen und Wasser pürieren. Zum Schluss wird der Leinsamen hinzugefügt, ohne ihn zu pürieren. Die Mischung auf das Backpapier gießen. Jetzt wird das Ganze bei 40 °C getrocknet, damit die Enzyme nicht kaputtgehen. Die Cracker kann man entweder in der Sonne „backen“, auf eine Heizung stellen oder bei 40 °C in einem Dörrgerät über Nacht trocknen lassen (beim Stöckli-Gerät am Rand der Gitter mindestens 2 cm freilassen, damit die Luft zirkulieren kann). Am nächsten Tag umdrehen und für weitere 6 Stunden trocknen.

Ernährungsprinzip:

Folgende Zutaten sind sehr eiweißhaltig: Mungbohnen (20 Prozent), Sonnenblumenkerne (15 Prozent), Brennnesseln (neun Prozent) und Leinsamen (24 Prozent). Sie sind exzellente Quellen für vegetarisches Eiweiß und ergänzen sich hervorragend. Ihr Eiweiß ist wertvoller als Fleischeiweiß.

Leinsamen enthält wertvolle kurzkettige Omega-3-Fettsäuren. Ferner findet man in Leinsamen sekundäre Pflanzenstoffe, die als Lignane bezeichnet werden. Sie sollen der Entstehung von Krebstumoren vorbeugen.

Die Brennnessel ist die Königin aller Heilpflanzen. Die Blätter enthalten reichlich Chlorophyll, ein wichtiger Speicher von Biophotonen. Diese Energiepartikel können in den Kraftwerken der Zellen eingesetzt werden, um die Bildung von ATP, einem Energieträger, anzukurbeln.

Wenn man diese Rohkost-Cracker unter 40 °C zubereitet, bleiben die wertvollen Enzyme erhalten. Würde man sie backen, gingen die Enzyme verloren. Das wäre schade, denn schließlich brauchen wir die Enzyme, um jung und lebendig zu bleiben und unser Verdauungsfeuer zu beleben!

 

Buchweizen-Leinsamen-Cracker

Buchweizen, in Russland auch „Kasha“ genannt, ist ein russisches Grundnahrungsmittel. Er gehört zur Familie der Gräser und weist kein Gluten-Klebereiweiß auf. Deswegen enthalten viele glutenfreie Brotsorten Buchweizen als Getreide.

Sie müssen kein glutenfreies Brot kaufen, wenn Sie diese leckeren, unkomplizierten Cracker selbst „backen“. Sie schmecken ausgezeichnet und sind sehr bekömmlich.

Zutaten:

 Tasse Buchweizen über Nacht einweichen oder sprießen lassen

1 Tasse Leinsamen über Nacht einweichen oder sprießen lassen

2 Selleriestangen, klein geschnitten

1 Zwiebel

1 Karotte

6 getrocknete Tomaten

½ rote Paprika

2 Tassen Wasser oder Einweichwasser

1 Teelöffel Curry

1 Teelöffel Paprika-Pulver

1 Esslöffel italienische Kräuter (Thymian, Basilikum, Oregano)

1 Esslöffel Tamari-Sojasauce

½ Tasse Brennnesselsamen (nach Geschmack, siehe Bezugsquelle)

Alle Zutaten bis auf die halbe Menge des eingeweichten Leinsamens pürieren. Zum Schluss wird der restliche Leinsamen hinzugefügt. Der Teig wird auf dem Backpapier verteilt und bei 40 °C in einem Dörrgerät, in der Sonne oder auf der Heizung getrocknet. Merke: Bei einer Temperatur über 40 °C gehen die Enzyme komplett verloren!

Nach ca. 12 Stunden werden die Cracker gedreht und für weitere 6 Stunden getrocknet

 

Wildgrünes Dessert

Dieses Dessert gibt viel Kraft und Energie und stillt das Verlangen nach Süßem. Die Verträglichkeit ist ausgezeichnet, selbst bei Menschen mit einem empfindlichen Magen-Darm-Trakt.

Dr. Norman Walker, ein berühmter amerikanischer Rohköstler und Erfinder der Saftmaschine, wurde 114 Jahre alt. Sein Geheimnis: Viele Rohkost-Salate aus Blattgemüse mit etwas geschlagener Sahne und frischer Gemüsesaft. Gelegentlich hat er auch etwas Hüttenkäse gegessen. Fleisch mied er ganz.

Auch der Ayurveda empfiehlt das Essen von geschlagener Sahne und Ghee-Butter anstelle von Pflanzenöl sowie Honig und Zimt als eine Art Lubrikationsmittel für den Darmtrakt. Durch das Butterfett werden die Darmwände „geschmiert“ und der Gallenfluss angeregt. Kalt gepresstes Kokosmus oder -öl fördert die Nährstoffaufnahme, hemmt Entzündungen im Darm und hilft, die Darmschleimhaut zu regenerieren.

Zutaten:

Mixerbehälter halb voll mit Wildkräutern (Giersch, Brennnesseln, weißer Gänsefuß, Gänseblümchen etc.) oder Petersilie, Spinatblättern, Mangold, Rucola füllen.

1 Tasse Reismilch

1 Esslöffel Zimt

1 Stück Ingwer, ½ daumengroß

Saft einer Zitrone

1 Esslöffel Stevia-Süßblattkonzentrat

1 Esslöffel Bienenpollen

½ Tasse Cashewkerne

1 Tasse gefrorene oder frische Himbeeren

Alle Zutaten pürieren.

½ Tasse Sahne schlagen, mit etwas Stevia oder Agavendicksaft süßen. Eine Prise Vanille-Pulver kann hinzugegeben werden. Den Cocktail zusammen mit der Sahne oder alternativ Bio-Kokosmus (siehe Bezugsquelle) essen.

Ernährungsprinzip:

Sahne ist von ihrer Wirkung her hochwertiger als Olivenöl. Bio-Sahne enthält Vitamin A und D sowie einen „Mineralaktivator“, welcher die Aufnahme von organischen Mineralien steigert. Dieser Mineralaktivator wurde von Dr. Weston Price nur in gesättigtem tierischem Fett (Butter, Sahne, Fisch etc.) entdeckt. Ohne diesen Aktivator würden viele Mineralien verloren gehen. Diese leidvolle Erfahrung haben einige Veganer schon gemacht, die auf Tierprodukte ganz verzichtet haben. Oft verlieren sie Zahnsubstanz aufgrund eines Mineraldefizits.

Durch die geschlagene Sahne bekommen die Darmwände eine bessere „Schmierung“, als wenn man nur Pflanzenöle benutzen würde. Sahne befeuchtet die Schleimhäute und fördert daher die Assimilation von Mineralien im Darm.

Vielleicht wäre Dr. Walker durch die Verwendung der Wildkräuter-Cocktails noch älter geworden!

 

Rohkost-Apfelkuchen

Zutaten Kuchenboden:

½ Tasse gekeimte Quinoa-Samen (über Nacht einweichen, am nächsten Tag sind die Samen bereits gekeimt)

1 Tasse über Nacht eingeweichte Sonnenblumenkerne

6 Trockenfeigen

1 Esslöffel Zimt

Alle Zutaten in einem Fleischwolf oder Mixer pürieren. Etwas Leinsamenmehl (ganzen Leinsamen frisch in einem Minimixer zermahlen) kann hinzugefügt werden, bis die gewünschte Konsistenz des Kuchenbodens erreicht wird.

Füllung:

6 Äpfel entkernen und in kleine Stücke schneiden

½ Tasse Datteln

1 Esslöffel Zimt

½ Teelöffel Anis

½ Teelöffel Nelkenpulver

½ Tasse eingeweichte Cashewkerne

½ Tasse Kokosmilch

½ Teelöffel Ingwer-Pulver oder 2 Ingwerwurzel-Scheiben

Saft einer ½ Zitrone

Die Zutaten entweder in einem Mixer oder einem Fleischwolf pürieren und über den Kuchenboden gießen. Die Apfelstückchen können auch beiseite gestellt und zum Schluss untergerührt werden. Zudecken und im Kühlschrank kalt stellen.

Ernährungsprinzip:

Ohne Hitze wird ein Kuchen entstehen, der sehr nährstoff- und enzymhaltig ist. 

 

Müsli-Plätzchen

und Müsli-Riegel. Solche Industrieprodukte sollte man lieber meiden.

Beim Wandern oder Radeln sind die Plätzchen das perfekte Stärkungsmittel und Ersatz für die teuren Sportriegel.

Zutaten:

 Tasse Buchweizen, über Nacht eingeweicht

 Tasse Leinsamen, über Nacht eingeweicht

½ Teelöffel Piment

1 Teelöffel Zimt

 Tasse Rosinen

½ Tasse Sonnenblumenkerne, über Nacht eingeweicht

5 Trockenfeigen

4 Esslöffel Butter

1 Esslöffel Maca-Pulver (nach Geschmack)

2 Tassen Reis- oder Mandelmilch

Alle Zutaten bis auf die ½ Tasse eingeweichter Leinsamen und die Rosinen pürieren. Zum Schluss den restlichen Leinsamen und die Rosinen in den Teig einrühren. Auf Backpapier verteilen und bei 40 °C für ca. 12 Stunden trocknen, am nächsten Morgen die Plätzchen wenden und für weitere 6 Stunden trocknen lassen.

Ernährungsprinzip:

Mit diesen Plätzchen werden Sie nie wieder gegen Stuhlverstopfung kämpfen müssen. Der Leinsamen und die Feigen wirken leicht abführend. Die Plätzchen beschleunigen die Passagezeit im Darm und helfen beim Abnehmen. Maca ist ein Stärkungsmittel und gilt in Südamerika auch als Potenzmittel. Es wird hier als Gewürz eingesetzt (siehe Bezugsquelle).

 

Nuss- oder Samenmilch

Es muss nicht immer Kuhmilch sein. Man kann aus eingeweichten Samen und Nüssen einen wunderbaren Milchersatz herstellen.

Sesamsamen und Nüsse wie Paranüsse oder Mandeln werden über Nacht eingeweicht und dann in einem Mixer mit Wasser im Verhältnis 1:2 püriert. Für einen süßen Geschmack kann man Datteln oder Stevia hinzugeben. Die Milch wird durch ein Sieb gegossen. Etwas Vanille kann hinzugefügt werden.

Ernährungsprinzip:

Eingeweichte oder gekeimte Samen und Nüsse enthalten Enzyme und 300 bis 400 Prozent mehr Vitamine, als wenn sie nicht gekeimt sind. Die Sprossen enthalten Biophotonen und Mineralien in kolloidaler Form, die für die Assimilation im Darm sehr vorteilhaft ist.

Sesammilch ist eine wunderbare Kalzium- und Zink-Quelle. Sie verschlackt und verschleimt nicht wie Kuhmilch. Laut Ayurveda unterstützen Sesam-samen auch das Haarwachstum. Eingeweichte und anschließend getrocknete Nüsse schmecken nicht nur besser, sie werden auch leichter verdaut.

 

Ackerschachtelhalm-Limonade

Ich bin sehr stolz auf diese grüne Limonade. Sie ist eine meiner wichtigsten Entdeckungen. Zehn Jahre lang führte ich Krieg gegen den Ackerschachtelhalm (Zinnkraut) – ein aussichtsloser Kampf. Seine Wurzeln dringen bis zu drei Meter tief in die Erde. Schließlich habe mit dieser Pflanze Frieden geschlossen. Sie wird normalerweise nur in Form von Tee konsumiert. Weil aus meiner Erfahrung der Tee nur wenig heilkräftig ist, habe ich überlegt, wie man die Heilessenz des Schachtelhalms besser nutzen könnte. Das Ergebnis meiner Überlegungen ist dieses einfache Rezept.

Ackerschachtelhalm wirkt durch seinen hohen Gehalt an Kieselsäure, die wegen unserer ausgelaugten Ackerböden in unserer Nahrung kaum zu finden ist, sehr stärkend und straffend auf das Bindegewebe. Jeder ab 40 sollte regelmäßig den Ackerschachtelhalmsaft einnehmen, um vorzubeugen.

Zutaten:

5 bis 6 Ackerschachtelhalm-Pflanzen

½ Liter Wasser

1 ganze Bio-Zitrone, inklusive Schale

Saft zweier Orangen

1 Teelöffel Stevia oder Agavendicksaft als Süßungsmittel

Alle Zutaten pürieren, durch ein Sieb gießen und genießen!

Ernährungsprinzip:

Diese grüne Limo schmeckt erfrischend und wirkt straffend und stärkend auf das Bindegewebe, Haut und Haare. Warum frühzeitig faltig und grau werden, wenn es diesen Power-Cocktail gibt?

Kein anderes Getränk liefert so viel organische Kieselsäure und Magnesium wie Ackerschachtelhalm. Auch Nieren und Blase werden von diesem heilkräftigen Drink profitieren. Wenn Sie das Kraut nur als Tee verwenden, werden Sie kaum eine Wirkung verspüren.

Die Teilnehmer meiner Seminare waren von der erfrischenden Wirkung dieses Power-Cocktails begeistert. Es gab sogar Berichte über eine Besserung von Bandscheibenbeschwerden. Offensichtlich wirken die Kieselsäure und andere heilkräftige Inhaltsstoffe auf das Bindegewebe sehr nährend und kräftigend, was den Bandscheiben gut tut.

 

Grüner Chlorophyll-Milchshake

Dieser Cocktail schmeckt fast wie ein Milchshake! Das hat mir mein Sohn versichert. Als einzigen Nachteil sah er die grüne Farbe.

Zutaten:

4 Tassen Spinat oder die grünen Blätter von Wildkräutern

¼ Tasse geschälte Hanfsamen

¼ Tasse eingeweichter Leinsamen

2 Esslöffel eingeweichte Mohnsamen

½ Teelöffel Vanille-Pulver

1 Teelöffel Stevia-Konzentrat

1 Tasse Reis- oder Mandelmilch

Ernährungsprinzip:

Die pürierten Hanfsamen schmecken fast wie Sahne. Die Mohnsamen enthalten hormonähnliche Substanzen, die die Stimmung heben. Vor allem im Winter kann das sehr vorteilhaft sein. Chlorophyll ist das „pflanzliche Blut“, welches unsere Körpersäfte reinigt und energetisiert.

Alle Zutaten pürieren und zum Frühstück genießen!

 

G-8-Gemüsesaft

Die folgenden Gemüsesorten werden entsaftet:

4 Bio-Tomaten

2 Selleriestangen

2 kleinere rote Bete

2 Zitronen

1 Gurke

1 Bund Petersilie oder eine Handvoll Giersch

3 Scheiben Ingwer

1 Kohlrabi

¼ Tasse Kombucha-Tee (2 Wochen fermentiert)

Das Gemüse wird mit einem langsamen Entsafter entsaftet, entweder einem Greenstar oder einem Hurom. Zum Schluss erhält man einen dicken, kräftigen Gemüsesaft. Wünschen Sie eine dünnere Konsistenz, kann der Saft durch ein Sieb gegeben werden.

Ernährungsprinzip:

Frischer Saft aus langsam entsafteten Gemüsen war neben der Verabreichung der Kaffee-Einläufe die wichtigste Maßnahme der Gerson-Anti-Krebs-Therapie. Hier mischen sich die Farben Grün, Rot, Gelb und Weiß. Je bunter die Farben, desto mehr Antioxidantien enthält der Saft. Damit können freie Radikale abgebaut werden.

Die Zugabe von Kombucha-Tee, einem probiotischen und Anti-Krebs-Mittel ersten Rangs, unterstützt zusammen mit dem Ingwer das Verdauungsfeuer. Damit kann der Darm die Nährstoffe leichter assimilieren.

Gemüsesaft aus dem Bioladen ist pasteurisiert und enthält deshalb keine Enzyme wie frisch gepresster Gemüsesaft.

 

Götterspeise „Jello”

„Jello“ ist die amerikanische Bezeichnung für eine gelatinehaltige Götterspeise. Laut Edgar Cayce, dem berühmten amerikanischen Gesundheitspropheten, können Vitamine und Mineralstoffe im Darm besser resorbiert werden, wenn der Körper genügend Gelatine erhält. Wissenschaftliche Studien konnten inzwischen seine Aussage bestätigen. In Japan wird Gelatine bei einer Reihe von Krankheiten wie Medizin eingesetzt, vor allem bei Magen-Darm-Krankheiten, Gelenkbeschwerden und Diabetes.

Warum hört man so wenig über die Heilwirkung von Gelatine? Weil man sie nicht patentieren kann. Für Gelatine gibt es keine Lobby.

Wir hätten viel weniger Probleme mit unserem Bindegewebe, Haar, unserer Haut, den Gelenken und Knochen, wenn wir regelmäßig Gelatine verzehren würden. Eine Götterspeise ist ein kalorienarmer Nachtisch, der diese Strukturen stärken kann.

Zutaten:

Ein Päckchen Bio-Gelatine aus dem Bioladen

½ Liter heißes Wasser

1 Teelöffel Stevia-Süßblatt-Konzentrat oder 4 Datteln

2 Tassen gefrorene Himbeeren

Alle Zutaten in einem Mixer pürieren, kalt stellen und nach dem Gelieren genießen!

Ernährungsprinzip:

Ich lernte einmal eine ältere Dame kennen, die 103 Jahre alt war. Sie hatte die glatte Haut einer 40-jährigen Frau. Ihr Geheimnis war die tägliche Einnahme einer gelatinehaltigen Knochenbrühe. Das hat mich fasziniert. Seitdem esse ich ca. zweimal wöchentlich eine Gelatine-Götterspeise, um die kollagenen Fasern meines Bindegewebes zu stärken.

Der Bedarf an tierischem Eiweiß wird durch die Einnahme von Gelatine oft deutlich reduziert. Durch das Essen von Fleisch versuchen viele Menschen, ein Verlangen nach Gelatine zu stillen.

Gelatine kann sogar entzündliche Stellen im Darm beseitigen und die Nährstoffaufnahme verbessern. Heißhunger und Gelüste können dadurch reduziert werden. Gelatine kann zur Bildung eines kolloidalen Milieus im Darm führen, eine wichtige Voraussetzung, damit die Nährstoffe besser aufgenommen werden. Natürlich könnten Sie Gelatine-Pulver auch einfach in Speisen mischen oder darüberstreuen, alle zwei Tage ein halber Beutel.

 

Schmierstoff-Fett-Cocktail

Zutaten:

1 bis 2 rohe Bio-Eigelb oder 3 Esslöffel Rohmilch-Butter (siehe Bezugsquelle)

3 Esslöffel Kokosmus (siehe Bezugsquelle)

1 Esslöffel Honig

Saft einer halben Zitrone

1 Prise Vanille

Alle Zutaten pürieren und zusammen mit einem Cracker oder einem Cocktail, Porridge, Dessert oder einer Suppe genießen.

Ernährungsprinzip:

Rohe tierische Fette enthalten die fettlöslichen Vitamine A und D sowie „Mineral-Aktivatoren“. Diese Aktivatoren verbessern laut Dr. Weston Price die Assimilation von Nährstoffen wie organischen Mineralien deutlich. Alle robusten Naturvölker haben auch rohes tierisches Fett wie Lebertran, Rohmilch-Butter und -Käse, rohes Eigelb und Fett vom rohen Fisch oder Fleisch verzehrt. Ihre Ernährung war damit so optimal, dass selbst Karies bei diesen Naturmenschen nicht zu finden war. Chronisch-degenerative Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Demenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kannten die Naturvölker nicht. Stellen Sie sich vor: ein langes Leben ohne Furcht vor degenerativen Erkrankungen.

Mit kleinen Mengen tierischem Fett aus Bio-Eigelb, roher Bio-Butter oder rohem Ziegenkäse, kalt geräuchertem Bio-Lachs oder Krill-Öl, ein besser schmeckender Ersatz für Lebertran, wird man mehr Nutzen aus den Wildkräuter-Cocktails ziehen können.