Essentielle Nährstoffe

CBD: das natürliche Entspannungsmittel mit zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten

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Anwendungsbereiche CBD

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Zink

Zink gehört zu den essentiellen Spurenelementen und ist für viele Funktionen und Stoffwechselprozess des menschlichen Körpers unverzichtbar. Da der Mensch Zink nicht selbst bilden kann, muss der Mikromineralstoff in ausreichenden Mengen über die Nahrung aufgenommen werden. Wie kaum ein anderer Vitalstoff ist Zink an einer großen Anzahl biologischer Prozesse im menschlichen Organismus beteiligt. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass Zink zu einem gesunden Stoffwechsel insbesondere von Kohlenhydraten, Fettsäuren, Vitamin A und Makronährstoffen beiträgt. Als Antioxidant hilft Zink beim fangen und binden von freien Radikalen und lindert so oxidativen Stress. Zudem haben Studien gezeigt, dass das multifunktionale Spurenelement bei der Erhaltung von Haut, Knochen, Nägeln, Haaren und der Sehkraft eine entscheidende Rolle spielt. Selbst im Bereich der Fortpflanzung sind die Wirkungen von Zink nicht zu unterschätzen: Das Mikromineral unterstützt Fruchtbarkeit und Reproduktion und sorgt für einen gesunden Testosteronspiegel im Blut. Sind Sie besonders anfällig für Krankheiten und Infektionen? Der Alleskönner Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Wie Sie sehen, gibt es nur wenige Prozesse im menschlichen Körper, auf die Zink keine gesundheitsfördernde Wirkung hat. Umso wichtiger ist es, die Aufnahme des täglichen Bedarfs an Zink zuverlässig zu gewährleisten.

Ursachen und Symptome eines Zinkmangels

Da Zink bei so vielen Körperfunktionen eine wichtige Rolle spielt, sind die möglichen Auswirkungen eines Zinkmangel äußerst vielfältig: Potenzschwierigkeiten, Akne, brüchige Nägel, Sehschwächen und grippale Infekte sind nur einige wenige der Symptome, die bei chronischem Zinkmangel auftreten können. Hauptursache für eine Unterversorgung des Körpers mit Zink ist eine Unter- oder Fehlernährung, es werden also nicht genügend zinkhaltige Lebensmittel konsumiert. Eine weitere mögliche Ursache ist eine schlechte Verwertung des über die Nahrung aufgenommenen Zinks. Manchen Darmerkrankungen verhindern, dass das Zink vom Körper aufgenommen und verwertet werden kann. Auch ein erhöhter Bedarf an Zink kann zu einem Mangel führen. Insbesondere Jugendliche in der Wachstumsphase, Schwangere und kranke Menschen können einen zeitweisen Mehrbedarf an dem Spurenelement haben.

Zinkbedarf & Zinkaufnahme

Um einen Zinkmangel zu verhindern, sollten laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) täglich etwa 10 mg Zink über die Nahrung aufgenommen werden. Es ist daher wichtig, regelmäßig eine ausreichende Menge zinkhaltiger Lebensmittel in den Speiseplan aufnehmen. Besonders gute Zinklieferanten sind beispielsweise Austern, Emmentaler Käse, Quinoa, Nüsse und Hülsenfrüchte.

Vitamin E (Tocopherol)

Bei Vitamin E handelt es sich nicht um einen einzelnen bestimmten Stoff, sondern um eine ganze Gruppe fettlöslicher Substanzen mit antioxidativer Wirkung, die unter die Vitamin-E-Familie fallen. Die am häufigsten vorkommenden Vitamin-E-Formen sind die Antioxidantien Tocopherole und Tocotrienole. Teilweise wird der Begriff Vitamin E fälschlicherweise allein für α-Tocopherol verwendet, da es sich dabei um die am besten erforschte Form von Vitamin E handelt. Vitamin E ist ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen bei Mensch und Tier. Es wird jedoch nur von Organismen hergestellt, die Fotosynthese betreiben. Der Mensch muss seinen Bedarf an Vitamin E daher über eine pflanzenbasierte Ernährung abdecken.

Die Wirkung von Vitamin E

Im menschlichen Körper trägt Vitamin E dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Als oxidativen Stress bezeichnet man eine Stoffwechsellage, bei der eine zu hohe Menge reaktiver Sauerstoffverbindungen, sogenannte „freie Radikale”, gebildet wird. Freie Radikale werden in normalem Maße bei körpereigenen Reaktionen wie dem Atmen hergestellt und sind nicht per se schädlich. Ein gesunder Körper setzt Antioxidantien ein, welche mit den freien Radikalen reagieren und die Körperzellen so vor Oxidation schützen. Extremer Stress kann jedoch dazu führen, dass der Körper zu viele freie Radikale bildet. Sind im Körper nicht genug Antioxidantien vorhanden, die als Radikalfänger fungieren, reagieren die freien Radikale willkürlich mit anderen Körperzellen und zerstören diese in einer oxidativen Reaktion. Diesen Vorgang bezeichnet man als oxidativen Stress. Vitamin E ist ein Antioxidant, das bei einem Überschuss an freien Radikalen diese einfängt und so die Zellen vor oxidativem Stress schützt.

Wie decke ich meinen Vitamin-E-Bedarf?

Eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Vitamin E ist für eine gute Gesundheit essentiell. Da wir Vitamin E nicht selbst bilden können, müssen wir unseren täglichen Bedarf über die Nahrung aufnehmen. Gute Quellen für Vitamin E sind vor allem pflanzliche Öle, Nüsse und Samen. Zusätzlich kann man auf Vitamin-E-haltige Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Der empfohlene Tagesbedarf variiert je nach Alter und Geschlecht und liegt bei ungefähr 10-20 mg. Schädliche Effekte durch eine Überdosierung des Vitamins, eine sogenannte Hypervitaminose, treten selten auf. Dennoch sollte gerade bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln auf eine individuell passende Dosierung geachtet werden.

Vitamine C

Vitamin C, auch als Ascorbinsäure bekannt, ist ein wasserlösliches Antioxidans in unserem Körper.

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Vitamin D3

Braucht der Mensch Sonnenlicht zum Gedeihen? Anders als Pflanzen, benötigt der Mensch Sonnenlicht natürlich nicht zur Fotosynthese. Im menschlichen Körper werden die U ultravioletten UV-B Strahlen der Sonne benötigt, um Vitamin D3 herzustellen. Vitamin D3 (Colecalciferol) ist eine Form von Vitamin D, die durch direkte Sonneneinstrahlung auf die Haut vom Körper selbst gebildet werden kann. Im Gegensatz zu fast allen anderen Vitaminen, wird Vitamin D3 nur zu einem ganz kleinen Teil aus der Nahrung aufgenommen. Seit Jahrzehnten erforschen Wissenschaftler bereits intensiv die Funktion von Vitamin D in unserem Körper – trotzdem werden fast jedes Jahr neue Wirkungen dieses erstaunlichen Vitamins bekannt. Mittlerweile geht man davon aus, dass Vitamin D3 für zahlreiche körperliche Prozesse von großer Bedeutung ist. Aber was macht Vitamin D3 so multifunktional? Während nahezu alle anderen Vitamine lediglich als Kofaktoren für einzelne Reaktionen verantwortlich sind, wirkt Vitamin D3 nicht wie ein klassisches Vitamin. Die Wirkung von Vitamin D3 erinnert vielmehr an ein Hormon, dass zahlreiche körperliche Prozesse regelt. So scheint Vitamin D3 eine unserer wichtigsten Gesundheitsquellen zu sein.

Wie kommt es zu einem Vitamin-D-Mangel?

Sonnenlicht ist für den Menschen also notwendig, um genügend Vitamin D zu produzieren. Wer täglich genügend direkte Sonneneinstrahlung auf seine Haut erhält, muss sich um einen Vitamin-D-Mangel also grundsätzlich keine Sorgen machen. Doch hier beginnt das Problem: In manchen Ländern, vor allem in Nordeuropa, scheint die Sonne womöglich nicht oft genug, um den Bedarf für eine ausreichende Vitamin-D-Produktion zu gewährleisten. Gerade im Winter und im Frühjahr kann es daher auch in unseren Breitengraden zu Vitamin-D-Mangel kommen. Selbst wenn die Sonne ausreichend scheint, muss auch gewährleistet werden, dass die Sonneneinstrahlung auf nackte Haut gelangt. Dazu kommt, dass Sonnencreme für die Vitamin-D-Produktion nicht besonders förderlich ist: schon ein schwacher Sonnenblocker ab Lichtschutzfaktor 8 hindert den Körper daran, das Vitamin D3 zu bilden. Ein weiterer, oft unterschätzter Faktor ist das Alter. Unsere Fähigkeit, Vitamin D3 mit Hilfe des Sonnenlichtes zu produzieren, nimmt mit zunehmendem Alter ab. Wer einen Vitamin-D3-Mangel entgegen wirken möchte, hätte somit zwei Optionen: die grundlegende Veränderung des Lebensstils (z.B. täglich mindestens eine halbe Stunde ohne Sonnencreme mit bloßen Armen/Beinen in die Sonne) oder die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten.

Folgen des Vitamin-D-Mangels

Vitamin D3 erfüllt unzählige Aufgabe im Körper – nahezu jede Körperzelle ist zur optimalen Steuerung ihrer intrazellulären Prozesse darauf angewiesen. Die Vielfältigkeit der Wirkung von Vitamin D3 zeigt auch gleichzeitig, warum ein Mangel daran zu den unterschiedlichsten gesundheitlichen Problemen führen kann. So trägt Vitamin D3 zum Erhalt von Knochen, Zähnen und der normalen Muskelfunktion bei. Auch für das Immunsystem spielt Vitamin D3 eine wichtige Rolle: eine durch Vitamin-D-Mangel herbeigeführte Immunschwäche könnte zu Infektanfälligkeit, häufigen Grippen und Atemwegserkrankungen führen. Forschungen ergeben weiter einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und einem gesunden Calciumspiegel im Blut und einer normalen Zellteilung.

Was tun bei Vitamin-D-Mangel?

Vermuten Sie bei sich einen Vitamin-D3-Mangel? Falls Sie unsicher sind, können Sie eine Überprüfung Ihres Vitamin-D-Spiegels durch Ihren Hausarzt veranlassen. Fast jede Praxis ist an ein Labor angeschlossen, das diese Spezialuntersuchung vornehmen kann. Zudem gibt es auch Vitamin-D3-Präparate, die Sie rezeptfrei bestellen können, um Ihren Körper zu unterstützen und einen möglichen Mangel auszugleichen. Die richtige Dosierung von Vitamin D3 ist wissenschaftlich derzeit noch umstritten und Gegenstand vieler aktueller Untersuchungen. Über die letzten Jahre mussten die die allgemein empfohlenen Dosierungen stetig nach oben korrigiert werden. Fast alle führenden Vitamin-D-Forscher halten die aktuellen Empfehlungen aber noch immer für viel zu niedrig. Ein SomaVita Produkt, in dem Vitamin D3 enthalten ist, ist Liposomales Vitamin D3 + K2.

Vitamin B12

Vitamin B12 kann ein äußerst wichtiges Vitamin für den menschlichen Körper darstellen, da es für einen gesunden Energiestoffwechsel nötig ist und zur normalen Funktion des Nervensystems beiträgt. Vitamin B12 hat eine vitalisierende Wirkung, da es zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beiträgt. Zudem kann Vitamin B12 auch positive Auswirkungen auf die normale psychische Funktion, das Immunsystem und die Zellteilung haben. Es kann nicht nur von Erwachsenen, sondern auch Kindern eingenommen werden. Fehlt Vitamin B12 im Körper, kann sich schnell ein Vitamin-B12-Mangel bemerkbar machen. Menschen mit B12 Mangel können anfälliger für Müdigkeit sein oder sich schlapp und ermattet fühlen. Es wird davon ausgegangen, dass ein Vitamin-B12-Mangel häufiger bei Veganern eintreffen kann, da das Vitamin ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vorhanden ist. Daher ist es wichtig, auf eine ausreichende Einnahme von Vitamin B12 zu achten.

In diesen Lebensmitteln ist Vitamin B12 enthalten

Für einen gesunden Vitamin-B12-Haushalt können regelmäßig Produkte wie Eier, Milch oder auch Käse konsumiert werden. Vitamin B12 ist hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln enthalten, da Mikroorganismen in tierischen Produkten für die Produktion von Vitamin B12 zuständig sind. In pflanzlichen Nahrungsmitteln ist Vitamin B12 nur unzureichend vorhanden. Lediglich in Pflanzen wie Kraut und Kohl ist Vitamin B12 in für Pflanzen überdurchschnittlichen Mengen vorhanden. Die Aufnahme von Vitamin B12 aus Nahrungsmitteln kann allerdings nur bei einem gesunden Organismus erfolgen. Bei Erkrankungen oder Alterserscheinungen kann erwogen werden, Vitamin B12 durch Nahrungsergänzungsmittel aufzunehmen.

So entsteht Vitamin-B12-Mangel

Neben Veganern können auch Menschen mit Magen-Darm Problemen von einem Vitamin- B12-Mangel betroffen sein. Der Körper selbst ist nicht in der Lage, Vitamin B12 herzustellen. Im Darm befinden sich zwar Bakterien, die Vitamin B12 produzieren, allerdings kann dieses vom Körper nicht richtig genutzt werden. Vitamin-B12-Mangel könnte zudem durch Medikamente gegen Magenbeschwerden gefördert werden, da diese die Magen-Darmflora angreifen. Bereits eine medikamentöse Behandlung von Sodbrennen könnte zur Beeinflussung des Vitamin-B12-Spiegels führen. Menschen mit Magenbeschwerden, die häufig Medikamente zu sich nehmen, sollten daher ihren Vitamin-B12-Spiegel im Auge behalten und wenn notwendig, erwägen, um Vitamin B12 durch externe Quellen wie Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen.

Symptome und Tipps für die Einnahme

Symptome für einen Vitamin-B12-Mangel können sehr unterschiedlich sein. So könnte sich ein Vitamin B12-Mangel durch Blutarmut, Müdigkeit oder einen blassen Teint äußern. Wird dem Körper Vitamin B12 künstlich zugeführt, ist es egal, wieviel der Körper aufnimmt. Überschüssige Vitamin B12 kann vom Körper ausgeschieden werden.

Vitamin A

„Karotten sind gut für die Augen!”: die meisten Menschen haben diese Weisheit in der ein oder anderen Variation schon einmal gehört. Doch wieviel Wahrheit steckt wirklich dahinter? Karotten sind bekannt dafür, dass Sie reich an dem Provitamin Beta-Carotin sind, welches vom Körper zu Vitamin A umgewandelt werden kann. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Vitamin A einen positiven Effekt auf die Erhaltung der Sehkraft hat. So gesehen ist die Aussage richtig: Der Verzehr von Karotten hilft dabei, den Körper mit Vitamin A zu versorgen, welches wiederum für eine bessere Funktion der Augen sorgt. Allerdings hat Vitamin A noch viele andere wichtige Funktionen im menschlichen Organismus. Neben Mohrrüben sind außerdem noch viele weitere Lebensmittel (teils bessere) Vitamin-A-Lieferanten.

Die Wirkungskraft von Vitamin A

Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, das für zahlreiche körperliche Prozesse eine entscheidende Rolle spielt. In pflanzlichen Produkten kommt Vitamin A oft in einer Vorstufe, dem sogenannten Provitamin Beta-Carotin, vor. Dieses kann vom Körper leicht aufgenommen und in das wertvolle Vitamin A umgewandelt werden. Wie bereits erwähnt, trägt Vitamin A zur Erhaltung einer normalen Sehkraft bei. Darüber hinaus unterstützt der Vitalstoff den Eisenstoffwechsel, das Zellwachstum und das Immunsystem. Es konnte auch ein positiver Effekt von Vitamin A auf die Erhaltung von Haut und Schleimhäuten festgestellt werden.

Vitamin A in Lebensmitteln und Präparaten

Der empfohlene Tagesbedarf an Vitamin A liegt je nach Alter und Geschlecht zwischen 800 und 1000 μg. Bei schwangeren und stillenden Frauen kann dieser Wert noch einmal um einiges höher liegen. Um eine ausreichende Versorgung des Körpers zu gewährleisten, sollten daher regelmäßig Vitamin-A-haltige Lebensmittel über die Nahrung aufgenommen werden. Gute Quellen sind tierische Lebensmittel wie Fleisch, Butter und Käse. Das in pflanzlicher Nahrung enthaltene Beta-Carotin kommt neben Karotten auch in anderen Obst- und Gemüsesorten wie beispielsweise Spinat, Paprika, Tomaten, Brokkoli oder Aprikosen vermehrt vor. Der Körper kann Beta-Carotin besonders gut aufnehmen, wenn gleichzeitig eine kleine Menge Fett (z.B. Olivenöl) verzehrt wird. Alternativ kann Vitamin A auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln aufgenommen werden.

Proteine & Aminosäuren

Ein Protein, auch unter dem Namen Eiweiß bekannt, ist ein biologisches Makromolekül. Proteine finden sich in jeder Zelle des menschlichen Körpers und dienen als molekulare Werkzeuge, die je nach Struktur unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen. Jedes Protein besteht aus einer Anzahl proteinogener Aminosäuren, die in sogenannten Polypeptidketten aneinander gereiht sind. Ein einzelnes Protein besteht aus bis zu 30.000 Aminosäuren.

Die Welt der Aminosäuren

Es gibt 20 wichtige Aminosäuren, die für die Herstellung der meisten Proteine verwendet werden. Diese proteinogenen Aminosäuren nennt man auch Standardaminosäuren. Man unterscheidet zudem zwischen essentiellen, semi-essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren. Während nicht essentielle Aminosäuren vom Körper selbst hergestellt werden können, können essentielle Aminosäuren ausschließlich über die Nahrung aufgenommen werden. Zu den essentiellen Aminosäuren gehören unter anderem Lysin, Methionin und Valin.

Die Wirkung von Proteinen auf den Körper

Die Vorteile von Proteinen auf den Körper sind wissenschaftlich belegt. So tragen Proteine erwiesenermaßen zur Erhaltung und Zunahme der Muskelmasse bei und fördern die Knochengesundheit. Es ist daher wichtig darauf zu achten, dass wir genug proteinreiche Lebensmittel zu uns nehmen. Insbesondere muss die Versorgung mit essentiellen und semi-essentiellen Aminosäuren sichergestellt werden, da der Körper diese nicht selbstständig herstellen kann. Gute Protein-Lieferanten sind vor allem tierische Produkte wie Fleisch, Eier und Milch. Vegetarier und Veganer haben daher oft besonders große Probleme, den Körper mit allen wichtigen Aminosäure zu versorgen. Wichtige pflanzliche Quellen für Proteine sind unter anderem Nüsse, Soja und Hülsenfrüchte. Viele Menschen entscheiden sich auch dafür, Proteine oder Aminosäuren hochkonzentriert als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

Pepsin

Pepsin ist ein natürliches Verdauungsenzym im menschlichen Magen, das aus verschiedenen Proteasen besteht. Es kann vom Körper selbstständig gebildet werden. Die Vorstufe von Pepsin, das sogenannte Pepsinogen, wird mit Hilfe von Salzsäure in der Magenschleimhaut aktiviert. Sie fühlen sich von dem Namen Pepsin an eine bekannte Getränkemarke erinnert? Das ist kein Zufall! Der Erfinder des berühmten Erfrischungsgetränkes, Caleb Bradham, benannte seine Limonade nach dem Verdauungsenzym Pepsin, da er von seiner Cola eine ähnliche verdauungsfördernde Wirkung erwartete.

Pepsin im Verdauungssystem

Pepsin gehört zu den wichtigsten Enzymen im Verdauungssystem. Es spaltet komplexe Eiweiß-Verbindungen auf. Die durch die Aufspaltung entstehenden, kleineren Bausteine, insbesondere verschiedene Aminosäuren und Polypeptid-Ketten, kann der Körper viel schneller und einfacher verwerten. Bei Pepsin-Mangel kann das Verdauungsenzym Pepsin in Form von Nahrungsergänzungsmitteln dem Körper zugeführt werden.

Was ist bei der Einnahme von Pepsin zu beachten?

Es wird davon ausgegangen, dass eine Dosierung von etwa 300 mg pro Tag ausreichend ist. Bei der Einnahme von Pepsin sind keine Nebenwirkungen zu befürchten. Allerdings sollte bei einem gereizten Magen auf die Einnahme von Pepsin verzichtet werden.

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