Vitamin D3

Braucht der Mensch Sonnenlicht zum Gedeihen? Anders als Pflanzen, benötigt der Mensch Sonnenlicht natürlich nicht zur Fotosynthese. Im menschlichen Körper werden die U ultravioletten UV-B Strahlen der Sonne benötigt, um Vitamin D3 herzustellen. Vitamin D3 (Colecalciferol) ist eine Form von Vitamin D, die durch direkte Sonneneinstrahlung auf die Haut vom Körper selbst gebildet werden kann. Im Gegensatz zu fast allen anderen Vitaminen, wird Vitamin D3 nur zu einem ganz kleinen Teil aus der Nahrung aufgenommen. Seit Jahrzehnten erforschen Wissenschaftler bereits intensiv die Funktion von Vitamin D in unserem Körper – trotzdem werden fast jedes Jahr neue Wirkungen dieses erstaunlichen Vitamins bekannt. Mittlerweile geht man davon aus, dass Vitamin D3 für zahlreiche körperliche Prozesse von großer Bedeutung ist. Aber was macht Vitamin D3 so multifunktional? Während nahezu alle anderen Vitamine lediglich als Kofaktoren für einzelne Reaktionen verantwortlich sind, wirkt Vitamin D3 nicht wie ein klassisches Vitamin. Die Wirkung von Vitamin D3 erinnert vielmehr an ein Hormon, dass zahlreiche körperliche Prozesse regelt. So scheint Vitamin D3 eine unserer wichtigsten Gesundheitsquellen zu sein.

Wie kommt es zu einem Vitamin-D-Mangel?

Sonnenlicht ist für den Menschen also notwendig, um genügend Vitamin D zu produzieren. Wer täglich genügend direkte Sonneneinstrahlung auf seine Haut erhält, muss sich um einen Vitamin-D-Mangel also grundsätzlich keine Sorgen machen. Doch hier beginnt das Problem: In manchen Ländern, vor allem in Nordeuropa, scheint die Sonne womöglich nicht oft genug, um den Bedarf für eine ausreichende Vitamin-D-Produktion zu gewährleisten. Gerade im Winter und im Frühjahr kann es daher auch in unseren Breitengraden zu Vitamin-D-Mangel kommen. Selbst wenn die Sonne ausreichend scheint, muss auch gewährleistet werden, dass die Sonneneinstrahlung auf nackte Haut gelangt. Dazu kommt, dass Sonnencreme für die Vitamin-D-Produktion nicht besonders förderlich ist: schon ein schwacher Sonnenblocker ab Lichtschutzfaktor 8 hindert den Körper daran, das Vitamin D3 zu bilden. Ein weiterer, oft unterschätzter Faktor ist das Alter. Unsere Fähigkeit, Vitamin D3 mit Hilfe des Sonnenlichtes zu produzieren, nimmt mit zunehmendem Alter ab. Wer einen Vitamin-D3-Mangel entgegen wirken möchte, hätte somit zwei Optionen: die grundlegende Veränderung des Lebensstils (z.B. täglich mindestens eine halbe Stunde ohne Sonnencreme mit bloßen Armen/Beinen in die Sonne) oder die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten.

Calcium-Absorption

Vitamin D ist essentiell für die effiziente Nutzung von Kalzium durch den Körper. Vitamin D erhöht die Effizienz und Aufnahme von Kalzium und Phosphor. Wenn Vitamin D zusammen mit Kalzium eingenommen wird, wird die aktive Aufnahme von Kalzium im Dünndarm erhöht. In Ermangelung eines ausreichenden Vitamin-D-Spiegels werden nur bis zu 15 Prozent Kalzium und 60 Prozent Phosphor absorbiert. Bei ausreichendem Vitamin-D-Spiegel steigt die Kalziumaufnahme um 30 bis 40 Prozent und die Phosphoraufnahme um 80 Prozent. Die Mineralien Kalzium und Phosphor beeinflussen den Knochenstoffwechsel, die Zähne, die Muskelkontraktion, die Nervenleitung und die Funktion der Zellen im Körper.

Worauf sollten Sie bei der Anwendung von Vitamin D achten? - Synergisten und unterstützende Substanzen

Richtige Balance zwischen Vitamin D, Vitamin K, Magnesium und Calcium von großer Bedeutung
Für viele Menschen ist es unbekannt, dass die Einnahme von vitamin D keine gute Idee ist. Der Körper benötigt bestimmte Mengen an Vitamin K2 und Magnesium, damit das Vitamin D seine Arbeit verrichten kann. Diese Vitamine und Mineralstoffe unterstützen sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Wenn Sie nur Vitamin D einnehmen, erhalten Sie automatisch einen Mangel an Vitamin K und Magnesium. Daraus können sich allerlei Beschwerden ergeben.

Magnesium

Es wird ausreichend Magnesium benötigt, damit die Wirkung von Vitamin D reibungslos abläuft. Magnesium ist an der Bildung von Calcitriol, der aktiven Form von Vitamin D, beteiligt. Und wenn der Körper mehr Kalzium aufnimmt, benötigt er automatisch mehr Magnesium, denn diese beiden Mineralien arbeiten zusammen. Die meisten Menschen haben bereits grundsätzlich einen Magnesiummangel*. Wenn Sie mit der Einnahme von Vitamin D beginnen, wird dieser Mangel noch größer. Wenn Sie neben der Einnahme von Vitamin D nicht genügend Magnesium zu sich nehmen, kann das Vitamin D seine Aufgabe nicht richtig erfüllen und Sie können daher nicht von den Vorteilen von Vitamin D profitieren.

Bei einem Magnesiummangel ist auch die Vitamin-D-abhängige aktive Calciumaufnahme gestört. Wenn gleichzeitig eine niedrige Kalziumzufuhr vorliegt, kann dies zu einer magnesiumabhängigen Hypokalzämie führen. Das Protein, das Kalzium durch die Darmwand transportiert, kann auch Magnesium binden und transportieren. Dieses Protein wird durch Vitamin D stimuliert, das auch die Magnesiumaufnahme erhöhen kann. Bei Menschen mit niedrigem Vitamin-D- und niedrigem Magnesiumspiegel kann die Einnahme von Vitamin D den Magnesiumstatus verbessern.

Da Magnesium für seine schwierige Absorption bekannt ist, ist es am besten, Magnesium als liposomale Ergänzung einzunehmen.

Vitamin K

Was auch nur wenige Menschen wissen, ist, wie wichtig Vitamin K2 ist, wenn Sie Vitamin D3 einnehmen. Vitamin D und Vitamin K sind wichtige Synergisten: Sie verstärken sich gegenseitig in ihrer Funktion. Wenn nicht genügend Vitamin K vorhanden ist, kann eine Vitamin-D3-Supplementierung sogar Risiken mit sich bringen.

Die Hauptfunktion von Vitamin D3 besteht darin, Kalzium aus dem Darm in den Blutkreislauf aufzunehmen. Dies ist ohne Vitamin K2 völlig unwirksam. Vitamin K2 hat eine Transportfunktion und transportiert das Kalzium in unserem Körper an Orte, die dieses Mineral benötigen. Ohne Vitamin K2 durchstreift das von Vitamin D3 absorbierte Kalzium den Körper oder bleibt in den Blutgefäßen angesammelt, wo es Arteriosklerose verursachen kann. Calciumpartikel sammeln sich auch im Rest des Körpers an. Das ist natürlich unerwünscht. Wenn das Kalzium in Ihre Nieren gelangt, kann es zu Nierensteinen führen. Wenn das Kalzium in Ihren Arterien landet, kann dies zu Herzproblemen führen. Hier kommt auch das Gerücht her, dass Vitamin D3 möglicherweise zu Herzproblemen führen kann. Ursache dafür ist jedoch nicht das Vitamin D, sondern ein Mangel an K2. Infolgedessen wird das Kalzium nicht an die Stellen transportiert, an denen es benötigt wird, und sammelt sich dort an, wo es nicht benötigt wird.

Wenn es genug Vitamin K2 in unserem Körper gibt, würde die Einnahme von Vitamin D3 keine Probleme verursachen. Leider haben viele Menschen einen Mangel an K2. Viele Menschen haben keine optimale Darmflora und gerade unsere Darmflora spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von K2. Eine schlechte Ernährung und zu wenig Bewegung haben einen ungünstigen Einfluss auf die Darmflora. Der Einsatz von Antibiotika und der Verzehr von Fleisch mit Antibiotika sorgt auch dafür, dass wir nicht genügend gute Darmbakterien in unserem Darm haben, um genügend Vitamin K herstellen zu können. Dadurch ist die Produktion von Vitamin K geringer als der Tagesbedarf. Dies führt zu einem Vitamin-K-Mangel, den wir mit der Nahrung nicht lösen können, da das Vitamin K1, das wir in unserer Ernährung finden (grünes Blattgemüse: Grünkohl, Spinat und Petersilie), relativ schlecht aufgenommen wird. Vitamin K2, insbesondere Menachinon-7, gilt als die effizienteste Quelle für Vitamin K. Diese Form wird von bestimmten Bakterien produziert und kommt nur bedingt in Fleisch, Milchprodukten und Eiern vor. Genügend Vitamin K2 zu bekommen ist daher schwierig. Das Schlucken einer Ergänzung mit Vitamin K ist dann die Lösung.

Schlechte Aufnahme der Vitamine D, K und Magnesium Die Vitamine D, K und Magnesium sind für den Körper normalerweise sehr schwer aufzunehmen. Gewöhnliche Nahrungsergänzungsmittel, die diese Vitamine und Mineralien enthalten, werden nur zu einem kleinen Prozentsatz in das Blut und noch weniger in die Zellen aufgenommen. Liposomale Nahrungsergänzungsmittel sind eine Ausnahme. Mehr als 98% von ihnen werden in die Zellen aufgenommen. Bei einer liposomalen Ergänzung werden das Vitamin D, K und Magnesium in einem Liposom (Fettkügelchen, aus Material, das dem Material unserer Zellwände ähnelt) verpackt, so dass das Vitamin D von den Liposomen durch den Körper direkt zu den Körperzellen transportiert wird. Die Vitamine D, K und Magnesium werden dann vollständig in die Zellen aufgenommen, was die Absorption optimal macht und dem Körper alle Vorteile dieser Mittel mit jeweils ihrer spezifischen und synergistischen Wirkung verleiht.

Folgen des Vitamin-D-Mangels

Vitamin D3 erfüllt unzählige Aufgabe im Körper – nahezu jede Körperzelle ist zur optimalen Steuerung ihrer intrazellulären Prozesse darauf angewiesen. Die Vielfältigkeit der Wirkung von Vitamin D3 zeigt auch gleichzeitig, warum ein Mangel daran zu den unterschiedlichsten gesundheitlichen Problemen führen kann. So trägt Vitamin D3 zum Erhalt von Knochen, Zähnen und der normalen Muskelfunktion bei. Auch für das Immunsystem spielt Vitamin D3 eine wichtige Rolle: eine durch Vitamin-D-Mangel herbeigeführte Immunschwäche könnte zu Infektanfälligkeit, häufigen Grippen und Atemwegserkrankungen führen. Forschungen ergeben weiter einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und einem gesunden Calciumspiegel im Blut und einer normalen Zellteilung.

Was tun bei Vitamin-D-Mangel?

Vermuten Sie bei sich einen Vitamin-D3-Mangel? Falls Sie unsicher sind, können Sie eine Überprüfung Ihres Vitamin-D-Spiegels durch Ihren Hausarzt veranlassen. Fast jede Praxis ist an ein Labor angeschlossen, das diese Spezialuntersuchung vornehmen kann. Zudem gibt es auch Vitamin-D3-Präparate, die Sie rezeptfrei bestellen können, um Ihren Körper zu unterstützen und einen möglichen Mangel auszugleichen. Die richtige Dosierung von Vitamin D3 ist wissenschaftlich derzeit noch umstritten und Gegenstand vieler aktueller Untersuchungen. Über die letzten Jahre mussten die die allgemein empfohlenen Dosierungen stetig nach oben korrigiert werden. Fast alle führenden Vitamin-D-Forscher halten die aktuellen Empfehlungen aber noch immer für viel zu niedrig. Ein SomaVita Produkt, in dem Vitamin D3 enthalten ist, ist Liposomales Vitamin D3 + K2.


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