Nährstoffmangel: Ursachen, Symptome & Hilfsmittel

Stress

Hohe Anspannung, eine niedrige Reizschwelle, viele Gedanken, die auf einmal im Kopf herrschen – so in etwa fühlt sich Stress an. Dieser Gemütszustand dürfte den meisten Menschen nicht unbekannt sein. Laut einer repräsentativen Studie der TK aus dem Jahr 2016 fühlen sich sechs von zehn Menschen in Deutschland gestresst – unabhängig davon, ob beruflich oder privat. Doch was passiert eigentlich in unserem Körper, wenn wir Stress erfahren? Was sind die Ursachen und Symptome von Stress? Und ist es möglich, Stress mit Hilfe von natürlichen Mineralstoffen und Vitaminen vorzubeugen? Die Antworten zu diesen und vielen weiteren Fragen rund ums Thema Stress haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Biologische Aspekte von Stress

Aus wissenschaftlicher Sicht ist Stress die natürliche Reaktion unseres Körpers auf eine Herausforderung. Puls und Blutdruck steigen, alle Sinne sind geschärft, die Atmung wird schneller, die Muskeln spannen sich an. Der Körper schüttet Stresshormone wie zum Beispiel Adrenalin aus und stellt uns blitzschnell zusätzliche Energie zur Verfügung. Wenn Stress kurzzeitig auftritt, nennt man dies auch positiven Stress, der die Aufmerksamkeit erhöht und die Leistungsfähigkeit unseres Körpers fördert, ohne ihm zu schaden. Hält der Stresszustand jedoch über längere Zeit hinweg an, spricht man von chronischem Stress. Dieser geht mit erhöhten Cortisol-Levels einher und kann schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Die Folgen können dabei von leichten bis hin zu ernsthaften organischen Erkrankungen und zum Burn-Out reichen.

Wie entsteht Stress?

Dass übermäßiger Stress schädlich ist, ist den meisten Menschen bekannt. Doch welche Faktoren sorgen eigentlich dafür, dass wir uns gestresst fühlen? Die Auslöser von Stress sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Was der eine als belastend empfindet, ist für den anderen halb so schlimm. Allgemeine Risikofaktoren für Stress ausfindig zu machen, gestaltet sich deshalb als schwierig. Häufig werden ein intensiver Job, die eigenen hohen Ansprüche oder die Vereinbarkeit von Job und Familie als Stressfaktoren genannt. Darüber hinaus besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen Stress und schlechter Ernährung. Oft gerät man in eine Art Teufelskreis: man ernährt sich schlecht, weil man gestresst ist, und ist gestresst, weil einem wichtige Nährstoffe fehlen. Immer mehr Menschen leiden nämlich aufgrund von schlechter Ernährung und Vitalstoffmangel an Stress.

Müdigkeit/Ermüdung

Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse, „Schlaf gut-Deutschland“, schläft jeder Vierte in Deutschland zu wenig. Neben Erschöpfung kann es somit vorkommen, dass die Beteiligten sich müde und schlapp fühlen. Doch warum benötigt unser Körper Schlaf, welche Ursachen können Müdigkeit auslösen und was hilft gegen Müdigkeit? Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um das Thema Müdigkeit.

Die Relevanz von Schlaf

Schon als Baby ist Schlaf ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Aber warum schlafen wir eigentlich? Obwohl die Wissenschaft den Schlaf als einer der wichtigsten Körperprozesse kategorisiert, ist die genaue Funktion des Schlafes nicht vollständig erforscht. Demnach vermuten einige Studien, dass der Grund für Schlaf die Erholung und Regeneration des Körpers ist. Zudem wird dem Schlaf die Stärkung des Immunsystems, der Zellerneuerung und die Verarbeitung des Erlernten zu geschrieben. Dabei durchläuft, laut der Techniker Krankenkasse, jeder Mensch fünf Schlafphasen welche vom Einschlafen bis hin zum Tiefschlaf reichen. Damit der Körper jeder dieser Phasen durchlaufen kann, sollte man 6 bis 8 Studien schlafen.

Ursachen von Müdigkeit

Müdigkeit kann viele verschiedene Ursachen haben. Als Müdigkeit wird der Zustand definiert, in dem der Körper nach einer Anstrengung in eine Ruhephase verfallen möchte. Einer der häufigsten Ursachen ist Schlaf- und Bewegungsmangel. Zudem kann einen Eisenund Vitaminmangel sowie Infektionskrankheiten und psychische Ursachen Auslöser für eine extreme Müdigkeit sein. Insbesondere Eisenmangel gilt als häufige Ursache für extreme Müdigkeit. Laut der „Schlaf gut-Deutschland“-Studie, geben drei von zehn Befragten an, durch Stress kaum schlafen zu können. Neben dem Lebensstil können jedoch auch ernsthafte Erkrankungen ein Grund für Müdigkeit sein. Generell gilt: sollten Sie über einen längeren Zeitraum unter Müdigkeit leiden, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt kontaktieren.

Was hilft gegen Müdigkeit?

Müdigkeit kann viele verschiedene Ursachen haben. So können beispielsweise Stress, Schlafstörungen sowie einen Vitamin- und Eisenmangel eine entscheidende Rolle spielen. Sollte ein Nährstoffmangel bestehen, empfiehlt es sich, auf die Vitamin- und Eisenaufnahme zu achten. Dies kann durch eine ausgewogene Ernährung oder durch Nahrungsergänzungsmittel erfolgen. Um Müdigkeit und Ermüdung zu verringern, sollte Sie auf Ihre Vitamin B und C Einnahme achten. Insbesondere Obst und Gemüse wie beispielsweise Spinat, Paprika und Brokkoli enthalten Vitamin C. Vitamin B finden Sie in Nahrungsmitteln wie beispielsweise Kartoffeln, Nüssen und Bananen. Neben Vitaminen können auch Eisen und Magnesium Müdigkeit und Ermüdung verringern. Um eine optimale Versorgung zu gewährleisten, sollten Sie 10 bis 15 mg Eisen und 300 bis 350 mg Magnesium zu sich nehmen. Neben einer bewussten Ernährung können auch Nahrungsergänzungsmittel den Bedarf an Nährstoffen decken; zum Beispiel Rocky Mountain Ur-Mineralien und liposomales Multi-Vitaminen und Mineralien Complex.

Krämpfe

Fast jeder Mensch hat mindestens einmal in seinem Leben einen Wadenkrampf erlitten. Ein Schmerz, der so unerträglich wird, dass man sich nicht mehr bewegen möchte. Prof. Dr. med. Oliver Tobolski zitiert in seinem Artikel für den Allgemeinarzt-online.de eine britische Bevölkerungsbefragung, welche besagt, dass 37 % der Teilnehmer über Wadenkrämpfe klagten und diese besonders bei den 80-jährigen Teilnehmern auf 54 % anstiegen. Doch wie entsteht ein Krampf, was sind die Ursachen und was kann man dagegen tun? In diesem Artikel haben wir alle wichtigen Information rund um das Thema Krämpfe für Sie kurz zusammengefasst.

Die Entstehung von Krämpfen

Im Prinzip kann jeder Muskel im Körper einen Krampf erleiden. Besonders häufig sind jedoch die bekannten Wadenkrämpfe. Dabei spannt sich der Muskel über einen gewissen Zeitraum an und löst einen andauernden Schmerz im Körper aus. Doch der Auslöser für diesen Schmerz sind nicht direkt die Muskeln sondern das Nervensystem. Die Nerven leiten verschiedene Impulse an das Gehirn und senden dessen Signale wieder zum Muskel. Wenn Signale vom Gehirn nicht mehr über die Nerven an die Muskeln weitergeleitet werden, sondern die Nerven eigene Impulse an den Muskeln weitergeben, entsteht ein Krampf. Neben der Beanspruchung des Muskels werden die Schmerzrezeptoren aktiviert, sodass man einen Schmerz spürt.

Ursachen

Muskelkrämpfe können durch viele Faktoren verursacht werden. So können beispielsweise eine Überbelastung von Muskeln, Muskelverkürzung oder ein Nährstoffmangel Grund für die plötzlichen Schmerzen sein. Meist spielt auch eine geringe Wasserzufuhr, starkes Schwitzen, Durchfall oder Erbrechen nicht nur zum starken Flüssigkeitsverlust, sondern auch zur Imbalance zwischen Salzen und Wasser. Laut dem Bundesverband der AOK begünstigt ein Calcium- und Magnesiummangel häufig Verspannungen und Krämpfe. Insbesondere Magnesium dient dem Körper als Bote bei der Übertragung von Nervenimpulsen. Da der Körper selbst kein Magnesium herstellen kann, ist es umso wichtiger, dass Sie genügend Magnesium zu sich nehmen. Durch weniges Trinken oder starkes Schwitzen wird ein Magnesiumdefizit erzeugt, welches wiederum die Entstehung von Wadenkrämpfe begünstigt. Generell gilt jedoch, dass Sie bei häufigem Auftreten von Muskelkrämpfen unbedingt die genauen Ursachen mit einem Facharzt besprechen sollten.

Was können Sie gegen Krämpfe tun?

Tritt ein Krampf ein, sind die Behandlungsmöglichkeiten und Mittel recht limitiert. Als Soforthilfe bei Wadenkrämpfen sollten Sie auf jeden Fall die Fußspitze nach oben ziehen, sodass sich der Krampf lösen und der Schmerz verschwinden kann. Präventiv sollten Sie versuchen, genügend Wasser zu Trinken und magnesiumhaltige Lebensmittel in Ihre Ernährung einzubauen, um eine optimale Funktion der Muskeln und des Nervensystems zu gewährleisten. Der Bundesverband der AOK empfiehlt einen Tagesbedarf von 300 bis 400 Milligramm pro Tag. Natürlich können Sie auch die erforderliche Magnesiummenge durch ergänzende Präparate aufgenommen werden. Beispielsweise die Urmineralien aus den Rocky Mountain von SomaVita kann bei der Aufnahme von genügend Magnesium helfen. Sie würden gerne mehr über die Wirkung von Magnesium in Ihrem Körper erfahren, dann empfehlen wir Ihnen einen Blick auf unseren Lexikonbeitrag zum Thema Magnesium zu werfen.

Knochen und Gelenke

Der Mensch hat ungefähr 206 Knochen und über 100 Gelenke. Diese sorgen dafür, dass wir sowohl im Alltag, Beruf als auch beim Sport bestimmte Bewegungen ausführen und die gewünschte Leistung erbringen können. Beginnen Gelenke jedoch zu schmerzen, können bereits kleinste Bewegungen nicht mehr ausgeführt werden und wird das Bewegen schnell zur Qual. Wie Gelenkschmerzen entstehen und was Sie tun können, um den Schmerz zu lindern und Ihre Knochen zu stärken, erfahren Sie hier.

Ursachen von Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen können durch Überbelastung entstehen. Für eine optimale Funktionsfähigkeit der Gelenke muss sich der Mensch jedoch ausreichend bewegen. Die sich im Gelenkspalt befindende Flüssigkeit, auch Gelenkschmiere genannt, sorgt dafür, dass die Gelenke genutzt werden können und geschützt sind. Werden die Gelenke jedoch regelmäßig durch Tätigkeiten wie schwere körperliche Arbeiten oder Leistungssport überstrapaziert, kann es zu chronischen Schmerzen kommen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Körpergewicht: Übergewicht und Fettleibigkeit sorgen dafür, dass ständig Gewicht auf den Gelenken lastet, angeborene Fehlstellungen wie X-Beine können ebenso eine Belastung für die Gelenke darstellen. Neben dem Zuziehen von Verletzungen können des Weiteren auch genetische Veranlagung, Geschlecht oder das Alter eine Rolle spielen. Krankheiten wie Gicht entstehen beispielsweise durch erbliche Faktoren, von Arthrose sind edoch Frauen öfter betroffen. Mit erhöhtem Alter nimmt auch der Gelenkverschleiß und das Risiko auf Gelenkschmerzen zu.

Krankheiten als Ursache für Gelenkschmerzen

Nicht nur die Ursachen für Gelenkschmerzen, sondern auch die Arten sind äußerst vielfältig. Die wohl bekannteste Erkrankung der Gelenke ist der sogenannte Gelenkverschleiß bzw. Arthrose. Bei dieser degenerativen Krankheit nutzt sich der Gelenkknorpel ab und wird das Gelenk nicht mehr ausreichend vor Belastung geschützt. Der Verschleiß der Gelenke beginnt bereits ab dem 30. Lebensjahr und nimmt mit höherem Alter zu, Symptome sind unter anderem Schmerzen sowie eine Steifheit des Gelenkes. Eine andere häufige Erkrankung der Gelenke ist die rheumatoide Arthritis bzw. chronische Polyarthritis. Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, die für die Entzündung mehrer Gelenke sorgt. Die Krankheit betrifft Frauen ungefähr dreimal öfter als Männer und trifft ob ab dem 40. Bis 60. Lebensjahr auf.

Was können Sie bei Gelenkschmerzen tun?

Ob es jedoch um chronische oder vorübergehende Gelenkschmerzen geht – oft stellt sich die Frage, was Sie gegen Gelenkschmerzen tun können. Wichtig ist, dass Sie je nach Dauer und Intensität der Schmerzen einen Arzt konsultieren. Des Weiteren ist es wichtig, dass sie sich genügend bewegen und auf Ihre Ernährung achten. Schonen Sie betreffende Gelenke, indem Sie diese hochlagern und kühlen. Wenn Sie Gelenkschmerzen vorbeugen und dafür sorgen möchten, dass Ihre Knochen belastbar bleiben, ist es möglich, dem Körper bestimmte Vitamine und Nährstoffe für Knochen und Gelenke zuzuführen. Magnesium und Calcium tragen beispielsweise zu einer normalen Erhaltung der Knochen bei. Boswellia sorgt für die Erhaltung flexibler Gelenke, eines gesunden Knorpels und eines gesunden Bindegewebes. MSM ist eine organische Schwefelverbindung. Schwefel ist ein essentieller Nährstoff, der für viele Prozesse und Funktionen im Körper wichtig ist. Glucosamin ist ein wichtiger Bestandteil unserer Knorpel und Gelenke. In unserer Ernährung kommt Glucosamin fast ausschließlich in Schalentieren und Knochenmark vor. Da diese heutzutage wenig gegessen werden, ist es eigentlich mehr als logisch, dass viele Menschen einen Mangel aufbauen, insbesondere im Alter. Silizium ist wichtig für Bindegewebe, Knorpel, Haut, Haare und Nägel. Silizium wirkt synergistisch mit MSM und Glucosamin.

Immunsystem

Das Immunsystem ist der wohl wichtigste natürliche Abwehrmechanismus des menschlichenKörpers und sorgt dafür, dass Krankheitserreger entfernt werden. Ist das Immunsystem geschwächt, nehmen auch unsere Abwehrkräfte ab und sind wir anfälliger für Krankheiten wie Grippen oder Infektionen. Wodurch das Immunsystem geschwächt wird und mit welchen Vitaminen, Nahrungsergänzungs- und Hausmitteln Sie Ihr Immunsystem wieder stärken und Ihre Lebensqualität erhöhen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Ursachen für ein geschwächtes Immunsystem

Neben Autoimmunkrankheiten wie Diabetes, Zöliakie oder rheumatoider Arthritis kann auch ein bestimmter Lebensstil dazu führen, dass das Immunsystem geschwächt wird. Zu wenig Schlaf, Bewegung sowie zu viel Stress, Alkohol oder Rauchen machen den Körper anfällig für Viren oder Bakterien und können besonders in kälteren Jahreszeiten dafür sorgen, dass das Immunsystem diese nicht mehr abwehren kann. In solchen Fällen ist die Ansteckungsgefahr besonders hoch und sollten größere Menschenmengen gemieden werden: ob Niesen, Husten oder das Berühren Gegenständen von in öffentlichen Verkehrsmitteln – werden Hände nicht regelmäßig desinfiziert, können Bakterien über unsere Schleimhäute in den Körper gelangen und werden nicht mehr optimal vom Immunsystem abgewehrt. Andere Faktoren sind beispielsweise das Vorhandensein einer intakten Darmflora, da hier ein Großteil des Immunsystems gebildet wird. Doch auch Heizungsluft, die die Schleimhäute austrocknet, kann sich negativ auf unser Immunsystem auswirken.

Tipps für ein stärkeres Immunsystem

Ein gesunder Lebensstil, der Nährstoffmängel ausgleicht und das Immunsystem stärkt, ist somit äußerst wichtig und kann mit dem Beherzigen einiger Tipps bereits wesentliche Fortschritte mit sich bringen. Mehr Schlaf, regelmäßige sportliche Betätigung und das Gönnen von ruhigen Momenten können bereits Wunder wirken. Schon ein halbstündiger, flotter Spaziergang oder eine kurze Fahrradtour an der frischen Luft gelten aus Ausdauersport. Nehmen Sie mehr Obst und Gemüse in Ihren Speiseplan auf und versorgen Sie Ihren Körper so mit den nötigen Vitaminen. Waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände regelmäßig und geben Sie Viren und Bakterien so keine Chance.

Mit den richtigen Vitaminen das Immunsystem stärken

Vitamine, die zur Stärkung des Immunsystems dienen, sind beispielsweise Vitamin C oder D. Da die Sonne die körpereigene Vitamin-D-Produktion ankurbelt, kann es besonders in den Wintermonaten schwierig sein, genügend Sonne zu tanken. Vitamin D trägt zu einer normalen Erhaltung des Immunsystems bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung.

Vitamin C dient ebenso zur Erhaltung des Immunsystems, aber trägt zudem auch zu einem normalen Energiestoffwechsel bei, hilft, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und verringert Müdigkeit.

Auch Eisen, Folat, Kupfer, Selen und Zink dienen zur normalen Erhaltung des Immunsystems.

Haare

Volles und vor allem gesundes Haar ist ein Schönheitsideal in unserer Gesellschaft. Dabei verfügt der Mensch im Durchschnitt über 100000 Kopfhaare. In der Regel durchläuft jedes Haar drei verschiedene Phasen: die Wachstums-, Übergangs- und Ruhephase. In den ersten zwei bis sechs Jahren produziert die Haarwurzel unter unserer Kopfhaut neue Haare, bis es in der Übergangsphase die Produktion reduziert und schließlich das Haar ausstößt, um neues Haar zu produzieren. Dieser Prozess erfolgt im Durchschnitt 10 bis 12 Mal in einem Leben. In diesen Phasen kann es zum überdurchschnittlichen Haarausfall kommen. Laut der Landesärztekammer Baden-Württemberg verliert ein Mensch während des Prozesses rund 60 bis 80 Haare pro Tag. B esorgniserregend ist es, wenn dieser Durchschnittswert langfristig überschritten und der Haarausfall deutlich sichtbar wird.

Ursachen von Haarausfall

Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. So können mögliche Ursachen von Nährstoff- und Mineralstoffmangel über Stoffwechselstörungen und Hormonschwankungen bis hin zur Medikamentennebenwirkungen reichen. Zudem kann erhöhter Stress einen negativen Einfluss auf das Haarwachstum haben. Insbesondere Eisenmangel und eine einseitige Ernährung (wie beispielsweise Crash-Diäten) können Haarausfall begünstigen. Dabei ist zu erwähnen, dass meist ein Zusammenwirken verschiedener Ursachen Haarausfall auslösen kann. Um deshalb das Haarwachstum wieder anzuregen, ist es wichtig, dass die Ursachen des Haarwachstums identifiziert und behandelt werden.

Formen von Haarausfall

Haarausfall kann verschiedene Formen aufweisen. Generell unterscheidet man zwischen Haarausfall, der erblich bedingt, kreisrund, diffus und hormonell ist. Bei dem erblich bedingten Haarausfall reagiert die Haarwurzel äußerst sensibel auf Testosteron. Durch die Überempfindlichkeit der Haarwurzel schrumpft das Haarfollikel und fällt schlussendlich irreversibel aus. Bei kreisrundem Haarausfall entzündet sich die Haarwurzel, sodass ein kreisförmiger Haarausfall zu erkennen ist. Grund dieser Ursache ist meist eine Autoimmunerkrankung, die in der Regel heilbar ist. Eines der häufigsten Krankheitsbilder ist jedoch der diffuse Haarausfall. Diese Form des Haarausfalls wird häufig bei Frauen diagnostiziert und ist meist auf einen Eisenmangel oder eine einseitige Ernährung zurückzuführen. Zudem kann es es nach einer Schwangerschaft oder bei den Wechseljahren zu einem hormonell bedingtem Haarausfall kommen. Durch die hormonelle Veränderung werden die Haarwurzeln mit mehr Testosteron konfrontiert, welches die Wurzel schädigt und somit zum Haarverlust führt. Die Betroffenen weisen meist ein geringeres Haarvolumen am Scheitel auf, welches sich über die ganze Kopfhaut erstreckt kann.

Mittel gegen Haarausfall

Sie leiden unter Haarausfall und würden gerne das Haarwachstum anregen? Bei extremen Haarausfall ist es immer empfehlenswert, ein Beratungsgespräch mit dem Hautarzt zu führen. Neben der medizinischen Versorgung können Sie natürlich auch selbst die äußeren Einflüsse verbessern. So können Sie beispielsweise Ihre Haarqualität durch eine schonende Haarpflegeroutine erheblich steigern. Ebenso sollten Sie auf potenzielle Stressfaktoren und eine ausgewogene Ernährung achten. Besonders Ihre Ernährung spielt bei der optimalen Versorgung der Haarwurzel eine große Rolle. Damit das Haarwachstum gefördert wird, sollten Sie deshalb genügen Mineral- und Nährstoffe zu sich nehmen. Leider passiert es viel zu oft, dass der Körper einen Mineral- und Nährstoffdefizit aufweist. Um leere Speicher wieder aufzufüllen, können Nahrungsergänzungsmittel die optimale Basis für Haarwachstum bilden. Sowohl Zink als auch Biotin tragen zur Erhaltung der Haare bei. Dabei ist es wichtig, dass die Mineralien so schnell wie möglich in den Kreislauf gelangen. Neben der Erhaltung der Haare sollte der Körper vor allem über genügend Eisen verfügen. Eisen beeinflusst die Zellteilung, sodass das Wachstum positiv beeinflusst werden kann. Oft steht ein Eisenmangel im Verdacht, diffusen Haarausfall zu beeinflussen.

Das Herz-Kreislauf-System

Oft wird das Herz als Hochleistungsmotor des Körpers bezeichnet. Laut der Techniker Krankenkasse hat das Herz bei einer 70 jährigen Person circa 180 Millionen Liter Blut durch das Herz gepumpt. Doch wie ist das Herz-Kreislaufsystem aufgebaut und was können Sie tun, um das Herz zu stärken? Wir haben hier alle wichtigen Fakten kurz für Sie zusammengefasst.

Die Funktion des Herz-Kreislaufs in unserem Körper

Die Hauptfunktion des Kreislaufsystems ist die Versorgung der Organe mit Blut, welches sowohl Sauerstoff, Hormone und Wasser als auch Nährstoffe zu den Organen bringt und Stoffwechselprodukte von den Organen wieder abtransportiert. Doch oft stellt sich die Frage, wie das Kreislaufsystem eigentlich funktioniert? Der Körper verfügt über zwei Kreisläufe, den großen und kleinen Kreislauf. Der Lungenkreislauf läuft über das rechte Teilherz in die Lunge. Dabei wird das Blut wieder mit Sauerstoff angereichert. Nachdem das Blut im kleinen Kreislauf mit Sauerstoff angereichert wurde, pumpt das linke Teilherz das Blut durch den ganzen Körper, sodass alle Organe mit den notwendigen Nährstoffen und Sauerstoffen versorgt sind. Träger des Sauerstoffs sind die roten Blutkörperchen, die diesen zu jedem Organ transportieren.

Maßnahmen, um das Herz zu stärken

Bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, sollte ein Arzt feststellen, ob solch eine Behandlung bei Ihren Herzproblemen sowie bei Herzerkrankungen nötig ist. Im Allgemeinen gilt, dass man sein Herz durch eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung stärken kann. Damit die Versorgung der Organe mit genügend Sauerstoff gewährleistet werden kann, ist es wichtig, dass genügend Blutkörperchen im Körper vorhanden sind. Besonders Vitamin B12 und Eisen helfen bei der Bildung von roten Blutkörperchen. Durch eine bewusste Ernährung können die Vitamine für das Herz und Kreislauf liefern. Eisen ist beispielsweise in Roote Beete, Brot und Fleischwaren enthalten.

Blutzucker

Vitamine für Diabetiker

Diabetes, auch Diabetes mellitus bzw. Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische Erkrankung des Stoffwechsels. Die Krankheit kann in Diabetes Typ 1 und Typ 2 unterteilt werden. Durch einen Mangel des Hormons Insulin kommt es zum Ansteigen des Blutzuckerspiegels. Somit müssen Diabetiker stets für einen ausgeglichenen Insulinspiegel sorgen. Doch sind Diabetiker besonders stark von bestimmten Vitaminmängeln betroffen? Wenn ja, worauf müssen sie achten? Erfahren Sie es hier.

Ursachen für Vitaminmangel bei Diabetes

Bei Diabetikern, die das blutzuckersenkende Medikament Metformin einnehmen, kann es zu deinem Vitamin B12 Mangel kommen. Hiervon sind meist ältere Menschen betroffen. Ebenso könnten Diabetiker von Vitamin-B1-Mangel betroffen sein. Dieses Vitamin hemmt Entzündungsstoffe, welche eine Verkalkung der Arterien begünstigen könnten. Zudem kann Vitamin B1 die Symptome von Nervenschädigungen, die durch Diabetes hervorgerufen wurden, verhindern sowie lindern. Wenn Sie vermuten, an Vitamin-B12- oder B1-Mangel zu leiden, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren.

Vitamin B12 und Co. bei Diabetes einnehmen

Andere Inhaltsstoffe wie Magnesium tragen zur normalen Funktion des Nervensystems bei, wohingegen Chrom zur normalen Erhaltung des Blutzuckerspiegels dient. Bereits 1958 wurde in einer Studie der kanadischen Vancouver Universität bewiesen, dass Diabetes Typ 2 mit Chrom behandelt werden kann. Eine andere Studie aus Sheffield zeigte zudem, dass Diabetespatienten weniger Chrom im Blut hatten und dieses auch vermehrt in deren Urin ausgeschieden wurde.


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