Haare

Volles und vor allem gesundes Haar ist ein Schönheitsideal in unserer Gesellschaft. Dabei verfügt der Mensch im Durchschnitt über 100000 Kopfhaare. In der Regel durchläuft jedes Haar drei verschiedene Phasen: die Wachstums-, Übergangs- und Ruhephase. In den ersten zwei bis sechs Jahren produziert die Haarwurzel unter unserer Kopfhaut neue Haare, bis es in der Übergangsphase die Produktion reduziert und schließlich das Haar ausstößt, um neues Haar zu produzieren. Dieser Prozess erfolgt im Durchschnitt 10 bis 12 Mal in einem Leben. In diesen Phasen kann es zum überdurchschnittlichen Haarausfall kommen. Laut der Landesärztekammer Baden-Württemberg verliert ein Mensch während des Prozesses rund 60 bis 80 Haare pro Tag. B esorgniserregend ist es, wenn dieser Durchschnittswert langfristig überschritten und der Haarausfall deutlich sichtbar wird.

Ursachen von Haarausfall

Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. So können mögliche Ursachen von Nährstoff- und Mineralstoffmangel über Stoffwechselstörungen und Hormonschwankungen bis hin zur Medikamentennebenwirkungen reichen. Zudem kann erhöhter Stress einen negativen Einfluss auf das Haarwachstum haben. Insbesondere Eisenmangel und eine einseitige Ernährung (wie beispielsweise Crash-Diäten) können Haarausfall begünstigen. Dabei ist zu erwähnen, dass meist ein Zusammenwirken verschiedener Ursachen Haarausfall auslösen kann. Um deshalb das Haarwachstum wieder anzuregen, ist es wichtig, dass die Ursachen des Haarwachstums identifiziert und behandelt werden.

Formen von Haarausfall

Haarausfall kann verschiedene Formen aufweisen. Generell unterscheidet man zwischen Haarausfall, der erblich bedingt, kreisrund, diffus und hormonell ist. Bei dem erblich bedingten Haarausfall reagiert die Haarwurzel äußerst sensibel auf Testosteron. Durch die Überempfindlichkeit der Haarwurzel schrumpft das Haarfollikel und fällt schlussendlich irreversibel aus. Bei kreisrundem Haarausfall entzündet sich die Haarwurzel, sodass ein kreisförmiger Haarausfall zu erkennen ist. Grund dieser Ursache ist meist eine Autoimmunerkrankung, die in der Regel heilbar ist. Eines der häufigsten Krankheitsbilder ist jedoch der diffuse Haarausfall. Diese Form des Haarausfalls wird häufig bei Frauen diagnostiziert und ist meist auf einen Eisenmangel oder eine einseitige Ernährung zurückzuführen. Zudem kann es es nach einer Schwangerschaft oder bei den Wechseljahren zu einem hormonell bedingtem Haarausfall kommen. Durch die hormonelle Veränderung werden die Haarwurzeln mit mehr Testosteron konfrontiert, welches die Wurzel schädigt und somit zum Haarverlust führt. Die Betroffenen weisen meist ein geringeres Haarvolumen am Scheitel auf, welches sich über die ganze Kopfhaut erstreckt kann.

Mittel gegen Haarausfall

Sie leiden unter Haarausfall und würden gerne das Haarwachstum anregen? Bei extremen Haarausfall ist es immer empfehlenswert, ein Beratungsgespräch mit dem Hautarzt zu führen. Neben der medizinischen Versorgung können Sie natürlich auch selbst die äußeren Einflüsse verbessern. So können Sie beispielsweise Ihre Haarqualität durch eine schonende Haarpflegeroutine erheblich steigern. Ebenso sollten Sie auf potenzielle Stressfaktoren und eine ausgewogene Ernährung achten. Besonders Ihre Ernährung spielt bei der optimalen Versorgung der Haarwurzel eine große Rolle. Damit das Haarwachstum gefördert wird, sollten Sie deshalb genügen Mineral- und Nährstoffe zu sich nehmen. Leider passiert es viel zu oft, dass der Körper einen Mineral- und Nährstoffdefizit aufweist. Um leere Speicher wieder aufzufüllen, können Nahrungsergänzungsmittel die optimale Basis für Haarwachstum bilden. Sowohl Zink als auch Biotin tragen zur Erhaltung der Haare bei. Dabei ist es wichtig, dass die Mineralien so schnell wie möglich in den Kreislauf gelangen. Neben der Erhaltung der Haare sollte der Körper vor allem über genügend Eisen verfügen. Eisen beeinflusst die Zellteilung, sodass das Wachstum positiv beeinflusst werden kann. Oft steht ein Eisenmangel im Verdacht, diffusen Haarausfall zu beeinflussen.


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