Willkommen auf der Website von Dr. Switzer!

  • Arzt für Homöopathie und Ayurveda
  • Seit 25 Jahren Erfahrung
  • Autor

Grundrezept Quinoa-Quark

Wissenswertes:

Eine der besten vegetarischen Eiweißquellen überhaupt ist der Quinoa-Quark, ein von mir entwickeltes enzymhaltiges und probiotisches Rezept. Quinoa ist das „Gold der Inkas“. Es enthält vollständiges Eiweiß im Gegensatz zu Getreidesorten wie Roggen, Dinkel und Weizen, die nicht über die Aminosäure Lysin verfügen. Damit sind diese Getreidesorten nicht so hochwertig wie das Quinoa.

Die Quinoa-Samen werden veredelt, indem sie erst zum Sprießen gebracht werden. Anschließend werden sie probiotisch bzw. sauer vergoren weiterverarbeitet.

Durch das Sprießen und die anschließende Fermentation weist der Quinoa-Quark viele Vitamine und andere vorverdaute, heilkräftige Nährstoffe auf; der Sprieß- und Fermentierungsvorgang lässt den Nährstoffgehalt förmlich „explodieren“.

Besonders Menschen mit einem schwachen Verdauungsfeuer können von den vorverdauten Nährstoffen und Enzymen profitieren, weil die Laktobakterien bereits einen Hauptteil der Verdauungsarbeit verrichtet haben.

Mit dem Grundnahrungsmittel Quinoa-Quark kann man den Verzehr von tierischem Eiweiß aus Fleisch und Käse deutlich reduzieren. Tierisches Eiweiß kann problematisch werden, weil es die Bildung von Eiweißspeicher-Krankheiten und Arterienverkalkung fördern kann. Ihr Körper wird sich leichter tun mit hochwertigem pflanzlichem Eiweiß, vor allem wenn es vorher probiotisch verarbeitet wurde wie beim Quinoa-Quark. Durch die Verdauung werden kaum Schlackenstoffe entstehen.
Schritt 1: Vorbereitung

Die Quinoa-Samen werden über Nacht in Wasser im Verhältnis 1:3 eingeweicht.

Die Samen sprießen bereits nach ca. 24 Stunden.
Schritt 2: Zubereitung

Die Quinoa-Sprossen werden mit etwas Wasser im Mixer püriert und über Nacht (8 bis 12 Stunden) ohne Deckel an einen zimmerwarmen, zugfreien Ort gestellt. Die Laktobazillen aus der Luft können dadurch die pürierten Sprossen besiedeln und zur Gärung bringen.
Anmerkung

In der „Fliegenzeit“ ist es sinnvoll, die Quinoa-Masse entweder mit einer Fliegenhaube oder einem Haarsieb abzudecken, damit keine Fliegen hineingelangen können. Notfalls geht auch ein Stück Gaze oder ein Stück feiner Damenstrumpf, befestigt mit einem Gummiband.

Nach Abschluss der Fermentation entsteht der Quinoa-Quark. Der „Quark“ kann sich von einer wässrigen „Molkeschicht“ absetzen. Das ist ein Zeichen, dass er reif ist. Diese Molke kann verwendet oder abgegossen werden, je nachdem welche Konsistenz für den Quark erwünscht ist. Der „Quark“ ist ein probiotisches und von den Laktobazillen vorverdautes Nahrungsmittel, das man in verschiedenen Rezepturen weiterverarbeiten kann (siehe Quinoaquark-Müsli, orientalisches Quinoa-Hummus, Quinoaquark-Milch im Rezeptbuch).

 logo footer


 

Newsletter